Kapitel 14: Klar und deutlich

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Angekommen vor Arizonas Tür, zögerte ich erst. Mir kamen Zweifel auf. Was, wenn sie gar nichts mehr mit mir zu tun haben will? Ich hatte Angst. Aber ich musste es tun. Ich ging an ihre Haustüre und klopfte. Ihr Vater öffnete mir die Türe. „Hallo Rose. Wie geht es dir?" „Guten Abend Mr. Jackson. Mir geht es gut, danke. Ist Arizona zuhause?" „Ja, sie ist in ihrem Zimmer. Komm doch rein." Ich ging in das Haus und begrüßte noch Mrs. Jackson. Dann stieg ich die Treppen hinauf, zu Arizonas Zimmer. Diesmal dachte ich nicht nach, zögerte nicht. Ich öffnete die Türe zu ihrem Zimmer und trat ein. „Rose!" Arizona sprang auf ihrem Bett auf. „Was tust du denn hier?" Ich ging an ihr Bett und setzte mich. Ich legte ihre Hände in meine und begann zu sprechen. „Die Zeit ohne dich war furchtbar. Entschuldige bitte mein Verhalten. Ich war so verwirrt. Ich wollte unbedingt Antworten. Doch, das war falsch..." ich brach mitten im Satz ab und mir schossen Tränen in die Augen. „Es ist so schlimm ohne dich. Ich will das nicht mehr. Es ist völlig egal was das zwischen uns ist, ich gebe mich damit zufrieden, solange ich dich habe. Bitte sei mir nicht mehr böse, es tut mir so leid."
Eine lange Weile schwiegen wir, was mich wahnsinnig machte. Ich hatte Angst, jetzt endgültig alles vermasselt zu haben. Irgendwann begann ich fast, wegen der Stille durchzudrehen, ich konnte nicht mehr ruhig bleiben. „Sag etwas Arizona! Dieses Schweigen macht mich wahnsinnig!" „Ich möchte dass du gehst." sagte sie ruhig, aber ernst. Ich nahm meine Jacke und lief zu Türe. Doch kurz bevor ich durch die Türe gehen wollte, änderte ich meine Meinung und ging erneut auf Arizona zu. Ich nahm ihr Gesicht in meine Hände und küsste sie. Diese Entschlossenheit kam wie aus dem nichts geschossen. Und plötzlich sah ich es klar und deutlich. Ich wollte sie.

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