Da ich mich unglaublich freute, Arizona wieder zu sehen, konnte ich einfach nicht im Zimmer auf sie warten. Ich wollte keine einzige Minute mir ihr verpassen, also ging ich hinaus und wartete dort eine halbe Stunde. Ich konnte meinen Blick nicht von der Straße abwenden und plötzlich sah ich sie, auf ihrem Motorrad, kommen. Sie hielt vor mir an, nahm ihren Helm ab und nahm mich sofort in den Arm. Wir gaben uns um die 15 Küsse und machten uns dann auf, zu meinem Zimmer. Dort nahm ich sie noch einmal in den Arm und nahm ihren süßen Duft auf. Wie ich sie vermisst hatte. „Was ist passiert, Rose?" Ich setzte mich aufs Bett und begann zu erzählen. „Ich hab es meinen Eltern gesagt. Das mit uns." „Wirklich?" fragte sie und ich konnte versteckte Begeisterung in ihren Augen sehen. „Ja. Jedoch sind meine Eltern, so wie ich erwartet hatte, komplett ausgerastet. Naja, es war eher mein Vater, der ausgerastet ist. Aber meine Mutter hat ihm ständig recht gegeben und sich kein einziges Mal für mich eingesetzt. Sie wollten mich an einer anderen Schule anmelden und mich in ein Camp schicken. Kannst du dir das vorstellen? Die haben sie doch nicht mehr alle." „Oh, Liebes." Sie setzte sich neben mich und legte mir ihren Arm um die Schulter. „Das ist furchtbar. Ich kann mir vorstellen, dass das nicht leicht für dich war. Aber du hast richtig gehandelt. Du darfst dich nicht so fertig machen lassen!" „Deshalb bin ich hier." „Ich werde dich unterstützten, Liebling. Denn du kannst hier nicht für immer bleiben, ich bezweifle dass dir dafür das Geld reicht. Und überhaupt, du hast nicht das nötige zum Leben. Bei mir kannst du aber auch nicht bleiben, dein Vater würde dich finden. Vermutlich merken sie auch schon bald, dass du weg bist." „Ich weiß auch nicht was ich machen soll, Arizona. Ich weiß es wirklich nicht. Das war das beste, was mir bisher eingefallen ist. Aber weiter habe ich den Plan nicht ausgereift." „Keine Sorge, ich helfe dir! Ich schaue daheim mal, ob ich eine vorübergehende Unterkunft für dich organisieren kann. Wir machen das schon irgendwie, Liebling." Ich sah in ihre Augen und fühlte mich seit langem wieder geborgen. Dafür war ich ihr unglaublich dankbar.
Wir redeten noch eine Weile miteinander und kuschelten ein wenig. Es war schön sie wieder in meiner Nähe zu haben. Jedoch ging sie dann auch schon nach einiger Zeit. Es war mittlerweile spät Nachts und ich dachte daran was meine Eltern wohl taten. Ich konnte mir vorstellen, wie wütend sie waren. Aber auch wie verzweifelt sie waren und dass sie sich Sorgen machten. Jedoch hatten sie sich das selbst zu verdanken. Hätten sie mich akzeptiert wie ich bin, wäre es zu nichts dergleichen gekommen.
Am Morgen wurde ich von einem Klopfen an meiner Tür geweckt. Völlig verschlafen ging ich, um sie zu öffnen. Und da stand Arizona. „Hey, Schatz." Sie gab mir einen Kuss und hopste dann in das Zimmer hinein. Sie schien ziemlich gut gelaunt. „Was ist los, du bist so fröhlich heute?" „Ich hab wunderbare Nachrichten für dich!" sagte sie voller Begeisterung. „Ich bin ganz Ohr." „Du wirst jetzt deine Sachen packen und auschecken. Ich hab dir eine wunderbare Unterkunft organisiert. Du wirst dich freuen!" „Und wo?" fragte ich neugierig. „Das ist eine Überraschung. Und nun mach schon, wir müssen los!" forderte sie mich auf und ich begann meine Sachen zu packen.
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Arizona
Romance„Schon wieder diese beschissenen Homo-Pärchen. Das ist doch pervers. Und dann strahlen diese Idioten das auch noch im Fernsehen aus. Damit unseren Kindern auch schön dieser Scheiß in die Birne getrichtert wird." beschwerte sich Roses' Vater mal wied...
