Nach diesem Vorfall saßen wir noch eine Weile da und unterhielten uns über die verschiedensten Dinge.
Irgendwann packe ich dann aber wirklich meine Sachen, ich wollte das Interview heute noch auswerten und fertig stellen. "Ich mach mich dann jetzt wirklich mal aus dem Staub. War schön sich etwas mit euch zu unterhalten." Ich strecke Niall die Hand hin, doch dieser zieht mich einfach in eine Umarmung und drückt mich fest an sich. Etwas überrumeplt erwidere ich seine Umarmung. Auch die anderen drücken mich kurz an sich, bis ich schließlich vor Harry stehe.
Unsicher was ich tun soll, stehe ich da und schaue ihn einfach an. Er nimmt schließlich meine Hand und zieht mich sanft Richtung Tür. "Ich bringe dich noch mit nach unten."
Ich zwinge mich zu einem kleinen "Okay", um meine Freude darüber nicht ganz so auffällig zu zeigen.
Ich lächle den anderen noch einmal zu, bevor ich aus der Tür trete.
Sofort kommt die Frau, die mich vorhin hier her gebracht hat, lächelnd auf mich zu.
Oh Gott, sie habe ich ja völlig vergessen! Hat sie wirklich die ganzen 3 Stunden hier gewartet?
Ich habe ein schlechtes Gewissen und will mich gerade bei ihr entschuldigen, aber Harry kommt mir zuvor. "Ich begleite sie nach unten, Sie können gehen."
Das Lächeln der Frau verschwindet für einen Moment, doch sie setzt es sofort wieder auf. "Mr. Styles, sie sollen doch nicht..."
"Mir egal. Ich begleite sie nach unten, Sie können gehen.", unterbricht Harry sie und wiederholt seine Aussage. Nickend verschwindet die Frau den Gang entlang und ich steige mit Harry in den Fahrstuhl.
"Was sollst du nicht?", frage ich ihn neugierig. "Wir dürfen das Hotel ohne Aufsicht nicht verlassen. Wegen den ganzen Fans und so weiter." Ich nicke nachdenklich. Ergibt Sinn.
Als wir unten aus dem Fahrstuhl steigen, hält Harry mich plötzlich am Arm fest. Fragend drehe ich mich zu ihm um. "Hast du heute Abend schon etwas vor?" Ich überlege kurz, schüttle dann aber den Kopf. Nickend fährt Harry fort. "Gut, dann gibt mit schnell deine Adresse, ich hole dich um 19 Uhr zum Essen ab. Zieh dir was Schickes an."
Ungläubig reiße ich die Augen auf. Harry lacht bei meiner Reaktion kurz auf und lässt meinen Arm, an dem er mich immer noch gehalten hat, los.
"Ist das... Also... Ist das ein... Date?", stammle ich verunsichert. Verdammt, was war das denn? Das war ja wohl die dümmste Frage die ich hätte stellen können!
Harry schaut mich belustigt an, bevor er mir antwortet. "Naja, nein. Ehrlich gesagt ist es eher ein Geschäftsessen."
Geschäftsessen? Jetzt bin ich wirklich verwirrt. "Ohh.", rutscht es mir mit einem Hauch Enttäuschung in der Stimme heraus und ich hätte mich dafür am liebsten geohrfeigt.
Harry grinst mich nur frech an und ich spüre wie mir die Röte ins Gesicht steigt. Er zieht mich in eine Umarmung und ich spüre seinen warmen Atem an meinem Ohr. "Aber nenn es wie du willst.", flüstert er leise und löst sich dann langsam von mir. Ich schreibe ihm noch schnell meine Adresse auf und verlasse dann etwas benommen das Hotel.
Zuhause angekommen, mache ich mich sofort daran, dass Interview zu überarbeiten. Ich verfasse aus den Antworten der Jungs einen Text und schreibe die dazugehörige Frage darüber.
Zufrieden mit meiner Arbeit drucke ich das Dokument aus und lege es neben meinen Laptop.
Ein Blick auf die Uhr verrät mir, dass ich mich jetzt wirklich beeilen muss um rechzeitig fertig zu werden bis Harry mich abholt.
Schnell springe ich unter die Dusche und ziehe mich dann an. Ich entscheide mich für ein kurzes, schwarzes Kleid, mit Spitze an den Schultern. Es betont meine Figur, ist sexy aber doch nicht zu freizügig. Dazu trage ich ein Paar schwarze High Heels und schminke mich etwas stärker als heute Morgen. Meine blonden Haare lasse ich in leichten Wellen über meine Schultern fallen. Zuletzt schnappe ich mir eine schlichte Handtasche und betrachte das Endergebnis im Spiegel. Perfekt.
Genau in dem Moment klingelt es auch schon an der Tür. Ich drücke die Türklinke herunter und öffne vorsichtig. "Hey.", Harry grinst mich schief an, ich kann nicht anders und starre ihn mit offenem Mund an.
Er trägt ein schwarzes Hemd, die obersten Knöpfe offen und dazu eine weiß-schwarz karierte Hose. Sein Style ist etwas gewöhnungsbedürftig aber ich liebe ihn!
Harry muss mein Starren wohl bemerkt haben. "Also ich weiß, dass ich wirklich gut aussehe, aber können wir dann gehen?"
Sofort wende ich meinen Blick ab und nicke mit hochrotem Kopf. Schnell folge ich Harry, der mir die Beifahrer Tür seines Wagens aufhält.
Nachdem er hinter dem Steuer Platz genommen hat, schaut er mich nocheinmal an. "Und nur so nebenbei, du siehst auch wirklich scharf aus!"
Grinsend über sein Kompliment, schaue ich stur geradeaus auf die Straße. Wir fahren eine Weile durch die Stadt, bis Harry vor einem schicken Restaurant stoppt.
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Hoffe euch hat das Kapitel gefallen :)
Xxx
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Complicated love - (German One Direction Fanfiction)
FanfictionDie Musikjournalistin Layla Thompson bekommt das Job-Angebot, die Biografie der Weltstars von One Direction zu schreiben. Um sie besser kennenzulernen, verbringt sie ein Jahr an deren Seite. Doch was, wenn der Frauenheld Harry sie ständig aus dem Ko...
