Wir steigen aus und sofort kommt ein Mann auf uns zu, der Harry die Autoschlüssel abnimmt. Ich gehe langsam auf die Eingangstür zu, während Harry, der plötzlich neben mir aufgetaucht ist, mir einen Arm um die Hüfte legt.
Sofort spannt sich mein Körper etwas an, doch ich versuche mir nichts anmerken zu lassen.
Ich habe immer noch keine Ahnung was er bei diesem 'Geschäftsessen' eigentlich von mir will.
Nachdem Harry kurz mit einem Kellner gesprochen hat, führt er mich zu einem Tisch, etwas abseits der anderen. Ich setze mich auf den freien Stuhl und Harry mir gegenüber. Weil er mich aber nur anschaut und keine Anstalten macht ein Gespräch zu beginnen, bin ich diejenige, die anfängt zu sprechen.
"Also, wieso sind wir hier?" Harry verzieht keine Miene und ich habe keine Ahnung wie ich seinen Blick deuten soll. "Sollen wir nicht erst etwas essen, bevor wir zum Geschäftlichen kommen?" Etwas irritiert schaue ich ihn an, nicke dann aber.
Im nächsten Moment steht auch schon eine Kellnerin vor uns. Fragend schaut sie mich an. Ich bestelle ein Glas Wasser und einen großen Salat. Nicht, weil ich sehr auf meine Ernährung achte, eher weil ich in Harry's Gegenwart sowieso nicht viel runter bekomme.
Die Kellnerin wendet sich nun Harry zu, der aber mehr damit beschäftigt ist, ihren tiefen Ausschnitt zu bestaunen. Schmunzelnd beobachte ich die Zwei.
"Und was hätten Sie gerne?" Harry gibt seine Bestellung auf, ohne seinen Blick von ihrem Ausschnitt zu wenden. Sie bemerkt das natürlich und beugt sich absichtlich noch etwas weiter herunter. Nach ein paar Sekunden hebt Harry seinen Blick aber und die Kellnerin verschwindet. Ich schüttle nur lachend den Kopf.
"Was ist?", kommt es plötzlich von Harry, der mich mittlerweile anschaut. "Nichts.", lüge ich ihn an, muss aber weiter grinsen.
Um nicht näher auf das Thema eingehen zu müssen, krame ich einen Zettel aus meiner Handtasche und reiche ihn Harry.
"Ich habe das Interview vorhin fertig gemacht. Vielleicht willst du noch einen Blick darauf werfen, bevor ich es veröffentliche."
Harry nimmt mir das Blatt aus der Hand und liest sich interessiert meinen Text durch. Dann schaut er auf. "Du schreibst wirklich gut."
"Danke. Also bist du zufrieden damit?"
Er nickt und reicht mir den Zettel wieder rüber, den ich sofort in meiner Handtasche verschwinden lasse.
"Also Layla, wo wir gerade schon beim Thema sind." Ich schaue neugierig zu Harry, der mich freundlich anlächelt. "Wir, also die Jungs und ich, wollen eine Biografie über uns, in Form von einem Buch, veröffentlichen. Schreiben soll es allerdings jemand außenstehendes. Und ich habe da an dich gedacht."
Etwas verunsichert schaue ich nun auf die Tischplatte. Ich soll eine Biografie über die Jungs schreiben? Dabei kenne ich sie doch gar nicht persönlich.
Harry spürt meine Unsicherheit und fährt fort. "Natürlich würdest du uns begleiten. Um und besser kennenzulernen, um Erlebnisse aufzuschreiben die du miterlebt hast und einfach wie das alles und vorallem wir auf dich wirken. Eine ehrliche und neutrale Biografie über uns. Der Plan ist, du begleitest uns ein Jahr. Auf Tour, in der freien Zeit und auch zu Hause. Du bist sozusagen Teil der Band. Und weil du eben auch ein Fan bist, weißt du am besten wie und was du schreiben musst, damit es die Fans anspricht. Ich habe vorhin noch mit den Jungs geredet, sie sind auch total begeistert von der Idee, dass du diese Arbeit übernimmst."
Erwartungsvoll schaut er mich an, doch ich bin gerade nicht in der Lage irgendwas zu sagen. Das waren zu viele Informationen auf einmal. Ich soll ein Jahr mit den Jungs verbringen? Und mein Job besteht darin, das Erlebte aufzuschreiben? Wahrscheinlich würde ich noch total gut bezahlt werden. Am liebsten würde ich sofort zustimmen.
Aber was ist mit meiner jetzigen Arbeit? Muss ich kündigen? Wo soll ich dann nach diesem Jahr arbeiten? Ich liebe meinen Job doch so sehr. Und werde ich meine Familie und Lexi dann ein ganzes Jahr nicht sehen können?
"Über was denkst du nach?", reißt mich Harry aus meinen Gedanken. Unser Essen steht bereits auf dem Tisch und ich greife zögernd nach meiner Gabel.
"Was mache ich mit meinem jetzigen Job? Und ein Jahr ist lang, ich würde meine Familie und Freunde vermissen."
Er grinst mich breit an bevor er antwortet. "Rede einfach mal mit deiner Chefin. Und du wirst dir auch mal ein paar Tage Zeit nehmen können um nach Hause zu reisen. Obwohl ich bezweifle, dass du noch Zeit hast jemanden zu vermissen, wenn du uns um dich herum hast." Er zwinkert mir kurz zu und ich lache laut auf. Ja, da hat er wahrscheinlich Recht.
"Na gut, ich werde darüber nachdenken." Harry zieht eine Augenbraue nach oben. "Was gibts da groß zum Nachdenken?"
"Okay, ich werde morgen mit meiner Chefin reden. Zufrieden?" Grinsend nickt er und wendet sich dann ebenfalls seinem Essen zu.
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Complicated love - (German One Direction Fanfiction)
FanfictionDie Musikjournalistin Layla Thompson bekommt das Job-Angebot, die Biografie der Weltstars von One Direction zu schreiben. Um sie besser kennenzulernen, verbringt sie ein Jahr an deren Seite. Doch was, wenn der Frauenheld Harry sie ständig aus dem Ko...
