Warme Sonnenstrahlen kitzeln mich im Gesicht und ich schlage gähnend die Augen auf. Irritiert schrecke ich auf. Ich liege nicht in meinem Bett.
Dann fällt mir alles wieder ein. Schnell stehe ich auf und ziehe mir etwas über. Meine Füße tragen mich wie von selbst in die Küche um mir einen Kaffee zu machen.
Louis steht an den Tresen gelehnt und lächelt mich schief an. "Guten Morgen. Kaffee?", er hält mir eine dampfende Tasse entgegen und ich nehme sie dankend an.
"Haben wir irgendwelche Pläne für heute?", frage ich neugierig. Doch bevor er antworten kann, fliegt die Tür auf und ein splitterfaser nackter Harry kommt in die Küche spaziert.
Ich lasse einen kurzen Schrei los und halte mir sofort die Augen zu. "HARRY, WAS...!?" Louis bricht in Gelächter aus und wirft Harry ein Geschirrtuch zu. Langsam nehme ich die Hand von meinen Augen und bin erleichtert, dass Harry wenigstens die nötigsten Stellen verdeckt.
Etwas verlegen grinst er mich an. "Sorry Babe, ich bin es nicht gewohnt das Mädchen in meiner Küche stehen. Zumindest keine, die etwas dagegen hätten. Aber ist notiert."
Ich nicke etwas beschämt und schaue ihn erst jetzt richtig an. Und Wow. Mein Blick wandert seinen Körper entlang, ich begutachte jeden Muskel, jedes Tattoo. Ein leichtes gribbeln macht sich in meiner Bauchgegend breit und ich wende meinen Blick schnell ab.
"Also zu deiner Frage", beginnt Louis. "Ich würde sagen wir gehen ans Meer. Was meint ihr?" Harry stimmt sofort zu und auch ich nicke zufrieden. "Na dann, lasst uns mal die anderen wecken. Und uns etwas anziehen...", zwinkert Louis mir zu und verlässt die Küche.
Auch ich mache mich auf den Weg in mein Zimmer und krame die Badesachen hervor.
Eine Stunde später, stehen wir alle, fertig gefrühstückt, angezogen und mit Badesachen im Hotelflur. Draußen steht bereits ein Wagen für uns bereit und wir kommen unbemerkt aus dem Hotel.
Während der Fahrt albern die Jungs etwas herum und ich schaue ihnen schmunzelnd dabei zu. Irgendwann spüre ich etwas warmes auf meinem Oberschenkel und stelle fest, dass Niall seine Hand dort plaziert hat und sanft auf und ab streicht.
Ein angenehmes Gefühl breitet sich in mir aus, dass aber sofort wieder verschfindet, als ich Harry anschaue. Sein Blick ist auf Niall's Hand gerichtet und seine Augen sprühen schon total aus Wut.
Etwas unsicher fange ich seinen Blick auf und lächle ihn an. Er erwidert es sofort und die Wut weicht etwas aus seinen Augen. Vorsichtig beuge ich mich etwas nach vorne und streiche ihm kurz über das Knie. Ich möchte ihm einfach zeigen, das es okay ist.
Nach einer Weile kommen wir am Meer an und Liam steuert direkt auf eine kleine Yacht zu. "Willkommen an Bord, Madame.", er streckt mir die Hand hin und ich werde ebenfalls auf das moderne Schiff gezogen. Staunend sehe ich mich um. "Gehört die euch?" Louis schüttelt den Kopf. "Nein, wir haben sie nur für heute gemietet." Das muss sicher eine menge Geld gekostet haben und sofort habe ich ein schlechtes Gewissen, da ich absolut gar nichts dazu beigetragen habe.
Mittlerweile sind wir schon ziemlich weit raus gefahren und die Jungs ziehen sich ihre Shirts über den Kopf. Ich muss mich wirklich zusammenreißen nicht zu starren. Vielleicht war das mit dem Schwimmen doch keine so gute Idee. Vier gut aussehende Jungen auf einmal. Das wird eine Herausforderung!
Um mich etwas abzulenken, streife auch ich mich aus meinen Klamotten, da ich meinen Bikini direkt angezogen habe. Mir entgeht nicht, dass auch die Jungs versuchen nicht allzu oft auf meinen Körper zu schauen. Bis auf Harry, denn er starrt ziemlich offensichtlich.
"Soll ich noch schnell für dich posen oder hast du genug gestarrt?", lache ich Harry an. Dieser kommt auf mich zu, hebt mich hoch und wirft mich geschickt über seine Schulter. "Naja, ich werde dieses Gefühl nicht los, dass ich von dem Anblick deines Körpers nie genug bekommen werde."
Bei seinen Worten zieht sich alles in mir zusammen und das gribbeln im Bauch ist wieder da. Der soll nicht so schleimen. Sonst verliebe ich mich vielleicht wirklich noch in so einen Frauenheld. Darauf kann ich wirklich gerne verzichten.
Ich will gerade etwas darauf sagen, als ich merke was Harry eigentlich vor hat. Mittlerweile hat er mich zur Reling getragen und hält mich gefährlich nahe über das Geländer. Etwas geschockt schaue ich ihn an. "Wag es nicht mich da runter zu we-..." Dann höre ich nur noch Harry's Lachen und im nächsten Moment lande ich im Wasser.
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Wie findet ihr eigentlich die Länge der Kapitel? Sind sie zu lang oder ist das gut so? :D
Votet und kommentiert fleißig... :)
Xxx
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Complicated love - (German One Direction Fanfiction)
FanficDie Musikjournalistin Layla Thompson bekommt das Job-Angebot, die Biografie der Weltstars von One Direction zu schreiben. Um sie besser kennenzulernen, verbringt sie ein Jahr an deren Seite. Doch was, wenn der Frauenheld Harry sie ständig aus dem Ko...
