Mitten in der Nacht werde ich von einem nervenden Geräusch geweckt. Die Klingel!
Verschlafen schaue ich auf mein Handy. 6:30 Uhr. Wer zur Hölle klingelt um 6:30 Uhr an meiner Tür?!
Langsam stehe ich auf und stapfe zur Eingangstür. Keine Sekunde nachdem ich sie geöffnet habe, hüpft ein gut gelaunter Niall, mit zwei Tüten unter dem Arm, in die Wohnung. "Guten Morgen Layla!", Liam lächelt mich kurz an während er ebenfalls an mir vorbei läuft, gefolgt von einem nicht so gut gelaunten Louis und ebenso Harry.
Verwirrt stehe ich immer noch an der Tür. "Wir haben halb 7! Was macht ihr hier?" Niall hält die Tüten in die Luft und schaut mich mit großen Augen an. "Wir bringen Frühstück!"
Entgeistert werfe ich die Hände in die Luft. "Soll das ein Scherz sein? Ich habe gerade noch geschlafen!" "Mach dir nichts draus, ich wurde auch aus dem Bett geworfen.", meldet sich Harry zu Wort. Louis nickt nur bekräftigend.
Seufzend gehe ich auf die Jungs zu und führe sie in die Küche. "Okay, da ihr jetzt sowieso schon hier seid. Aber macht das nicht nochmal! Mein Schlaf ist mir heilig!" Liam steht jetzt direkt hinter mir. "Da wirst du dich wohl dran gewöhnen müssen. Immerhin verbringst du jetzt ein ganzes Jahr mit uns."
Ich werfe ihm einen warnenden Blick zu und mache mich auf den Weg in mein Zimmer. "Ich mache mich schnell fertig."
Schnell ziehe ich mir eine weite Jogginghose und einen bequemen Pullover für den Flug aus dem Schrank und ziehe mich um. Meine Haare binde ich zu einem Zopf zusammen und das Schminken lasse ich heute mal aus.
Als ich die Küche wieder betrete, haben die Jungs schon mit dem essen angefangen. Okay, genau genommen schmatzt nur Niall genüsslich vor sich hin, während die anderen am Handy sitzen.
Der Anblick bringt mich zum Schmunzeln und ich setze mich zu Niall. Ich glaube wir beide würden ziemlich gute Freunde werden, denn seine Leidenschaft für Essen teile ich allemal.
Gierig greife ich zu und höre ein prustendes Lachen von Louis. "Da haben sich wohl zwei gefunden." Auch Harry und Liam blicken jetzt zu uns und können sich ein Lachen nicht verkneifen.
Ich stopfe mir noch den Rest von meinem Brötchen in den Mund, bevor ich ihnen einen bösen Blick zuwerfe und aufstehe. "Können wir gehen?" Auch Liam springt auf und scheucht die anderen hoch. "Ja, besser sind wir zu früh dran als zu spät!"
Genervt erhebt Harry sich von der Couch ohne von seinem Handy aufzuschauen. "Wieso? Der Flieger wartet doch sowieso auf uns..." Fragend schaue ich ihn an. "Seit wann wartet denn der Flieger bis alle Gäste da sind?"
Liam verkneift sich ein Lachen und schiebt mich sanft aus der Tür. "Seit dem wir mit einem Privatflugzeug fliegen."
Mir klappt der Mund auf. Privatflugzeug? Natürlich. Ich haue mir mit der Hand gegen die Stirn und folge Liam zum Wagen. Sie sind berühmt, natürlich fliegen sie in einem Privatflugzeug!
Ein Mann lädt draußen meine Koffer in den Kofferraum und Liam deutet mir an einzusteigen. Ich setze mich zwischen Niall und Louis, gegenüber von mir Harry und Liam.
Während der kurzen Fahrt ist es still und erst als wir am Flughafen ankommen bricht Liam das Schweigen indem er leise vor sich hin flucht. Fragend schauen wir ihn an, doch er deutet nur mit dem Daumen aus dem Fenster. Ich folge seinem Blick und erstarre.
Dort stehen hunderte von Menschen. Schreiende Mädchen und aufgeregte Paparazzis drücken sich gegenseitig aus dem Weg, um einen Blick in unseren Wagen zu erhaschen.
"Wie haben die euch denn so schnell gefunden?", frage ich immer noch etwas unter Schock. Harry murmelt etwas vor sich hin, ich verstehe ihn aber trotzdem. "Die sind immer überall. Augen zu und durch." Nickend öffnet Liam die Autotür und wir steigen aus dem Wagen.
Sofort erwartet mich ein Blitzlichtgewitter und Schreie von allen Seiten. Ich senke den Kopf und ziehe mir die Kapuze meines Pullovers tiefer ins Gesicht. Diese ganze Situation ist mir wirklich unangenehm.
Ich versuche mich an die Jungs zu halten, was sich allerdings als ziemlich schwer erweist, da sich immer wieder irgendwelche Menschen zwischen uns drücken.
Plötzlich greift Harrys Hand nach meiner und zieht mich einfach mit.
Als wir endlich den Eingang erreicht haben und auf dem Weg zu unserem Flugzeug sind, atme ich erleichtert auf.
"Alles okay?", Harry schaut mich besorgt an und ich nicke nur kurz als Antwort.
Dann betrete ich das Flugzeug und schon wieder klappt mir die Kinnlade herunter. Es gibt sechs Sitze, naja eher Sessel, aus hellem Leder und genug Platz zum Laufen.
Schmunzelnd lässt sich Louis auf einen der Sitze fallen. "Schau nicht so kritisch. Genieße lieber den Luxus!" Im nächsten Moment zieht Niall mich schon auf den Sitz neben sich. "Genau!", stimmt er Louis zu.
Immer noch etwas benommen streiche ich mir eine Haarsträhne aus dem Gesicht, die sich bei dem ganzen Gedränge aus meinem Zopf gelöst hat.
"Glaub mir, man gewöhnt sich schnell daran.", zwinkert mir Niall zu.
Ich lasse mich zurück in den Sitz fallen und merke wie das Flugzeug langsam abhebt. Sofort spannt sich mein Körper etwas an und ich kaue nervös auf meiner Unterlippe herum. Meine Finger verkeilen sich ineinander und ich schaue mich panisch nach den anderen um, in der Hoffnung niemand würde mein Verhalten bemerken.
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Lasst mal mehr Votes und Kommentare da...
Nicht das ich darauf aus bin, aber es macht einfach mehr Spaß zu schreiben, wenn ich auch Rückmeldung bekomme :)
Xxx
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Complicated love - (German One Direction Fanfiction)
Fiksi PenggemarDie Musikjournalistin Layla Thompson bekommt das Job-Angebot, die Biografie der Weltstars von One Direction zu schreiben. Um sie besser kennenzulernen, verbringt sie ein Jahr an deren Seite. Doch was, wenn der Frauenheld Harry sie ständig aus dem Ko...
