Kapitel 12
Faith P.O.V
"Ach und Louis bevor auf falsche Gedanken kommst. Den Alkohol gibt es grade nicht mehr. Lieferstop. In ganz Europa wirst du nicht einen einzigen Tropfen finden, egal wie sehr du mit illegalen Mitteln danach suchst.“
Das war er. Der Satz der ihm zur Weißglut brachte und mich in Angst versetzte. Da wollte man einfach einmal taff wirken und schon wurde man bestraft.
Langsam und mit halb zugekniffenen Augen durchforschte ich Louis, wie sein Gesicht langsam einen ungesunden roten Farbton annahm und seine Augen fast schwarz wurden. Seine Halsschlagader kam deutlich zum Vorschein. Würde diese Situation nicht so sein wie sie jetzt war, würde er glatt als Clown durchgehen.
Sein unheimlicher und kalter Blick sprach Bände. Er konnte sich nicht mehr kontrollieren. Er stürzt ab, naja okay, er stürzt weiter ab. Doch viel weiter runter konnte er bestimmt nicht mehr, doch hatte das alles jemals ein Ziel?
Immer näher kam er mir und seine Augen waren so düster, wie ich es noch nie bei einem Menschen gesehen hatte. Ich wagte kaum mich zu regen, aus Angst ihn zu provozieren.
Seine Hand hob sich. Ängstlich schaute ich in seine hasserfüllten Augen. Meine Beine schlotterten und ich versuchte quälend meinen Atem zu regulieren, der sich schon drastisch beschleunigte. Die Hand kam meiner Wange immer näher. Ich wollte mich regen, mein Gesicht weg ziehen, doch ich schaffte es nicht. Wie erstarrt war mein ganzer Körper. Kein einziger Muskel funktionierte. Nur die Angst war da. Die bloße, alles mitreisende Angst.
Klatsch.
Erschrocken hielt ich meine Wange, welche unkontrollierbar pochte. Doch auch der Junge vor mir starrte entsetzt auf seine Hand.
Dieses Entsetzen, schien jedoch nicht lange an zu halten. Das Flackern, das menschlich gewirkt hatte. Verschwand aus seinen Augen und noch bevor ich mich endlich wieder regen konnte, mich in Sicherheit bringen konnte, war er um mich.
Seine Hände waren neben meinem Kopf und sein aggressiver Körper umgab mich. Mein Zittern schien er zu bemerken, doch es war ihm völlig egal. Seine Augen waren so gut wie leblos, nur die Wut schimmerte in ihnen. Eine Wut, von der ich keine Ahnung hatte wozu sie fähig war. Doch diese Wut machte mir wahnsinnig Angst. Sie lähmte mich und in meinem Kopf kam nichts anders an als Angst. Angst. Angst. Angst. Lauf weg, schieb ihn weg, schrie mein inneres Ich. Doch ich konnte nicht. Ich zitterte nur. Und er, er hielt mich fest an die Wand gedrückt und schien meine Panik zu genießen.
Der Wahnsinn flackerte in seinen Augen, genauso wie in meinen vermutlich die bloße Panik zu sehen war.
Sein Körper machte mich bewegungsunfähig und seine Hände drückten mich fest gegen die Wand. Dort wo er mich anfasste, schmerzte es furchtbar. Sicher würde man dass dort sehen, falls ich das noch mit bekommen würde. Louis traute ich gerade alles zu.
Seine Nägel drückten äußerst Schmerzhaft in meine Haut und auf einmal fing er an, wütend zu knurren.
Nun war nichts menschliches an ihm. Er war die bloße Aggression und meine Panik schien sie nur noch mehr anzufachen.
Die Panik in meinem inneren vergrößerte sich. Ein dicker Kloß saß in meinem Hals und in diesem Moment hatte ich tatsächlich Angst um mein Leben. Ich hatte schon einiges mit gemacht, aber nicht das.
„Louis bitte“ flüsterte ich leise. Er hielt nicht inne. Vermutlich hatte er mich nicht einmal gehört. Seine Hand zuckte, das war es aber auch. Das konnte bei dem was an Adrenalin in meinem Körper sein musste auch Einbildung sein.
„Bitte“ brachte ich noch einmal flehen heraus. Meine Stimmbänder wollten einfach nicht so wie ich.
Ich wollte hier weg. Ich wollte weg von diesem brutalen Menschen, der mich gegen die Wand drückte, der mir so große Angst bereitete, dass ich kaum noch klar denken konnte.
Als Louis Griff noch fester wurde, seine Augen noch schwärzer wurden, überwältigte die Panik mich. Ich schrie. Laut und mark erschütternd.
Das schien Louis zu reizen. Seine Faust hob sich und kam meinem Kopf immer näher. Meine Schreie wurden lauter. So laut, dass sie zu hoch waren um sie gut zu hören.
Wild wand ich mich unter ihm, doch er war unerbittlich. Er ließ mich nicht los.
Die Faust schlug neben mir in die Wand. Kleine Putzbrocken flogen an meinem Gesicht vorbei. Immer wieder schlug Louis in die Wand ein. Selbst aus dem Augenwinkel, konnte ich das Loch erkennen. Schlag für Schlag erbebte die Wand, an die ich immer noch gepresst wurde. Schlag für Schlag, nahm meine Angst vor seinen Schlägen noch zu. Schlag für Schlag, presste sich seine andere Hand fester um mein Handgelenk.
Irgendwann wurden die Schläge etwas sanfter. Nicht viel aber etwas. Ich unterbrach mein panisches Gewinsel und sah ihn an. Er war immer noch nicht wieder normal. Aber auf dem Weg dahin zurück. In seinen Augen glimmte nun wieder etwas menschlichkeit.
Was hatte er nur getan? Leise begann ich zu wimmern und der Schock ließ mir die Tränen in die Augen treten. Er war so unbarmherzig.
Das schien er zu bemerken. Sein Faust hielt kurz vor der Wand inne und seine Augen flackerten unruhig. Er kam wieder zur Besinnung. Nicht desto trotz hatte ich Panik vor ihm. Woher sollte ich wissen, dass er mir beim nächsten Mal nichts schlimmeres antun würde?
,,Faith…e-es…“ stotterte er, doch ich unterbrach ihn indem ich ihn zur Seite stieß und in mein Zimmer rannte. Nun brachte das Adrenalin in meinem Körper mich auf Hochtouren. Und es machte mich wütend. Sehr wütend sogar.
Wütend durchsuchte ich meinen unordentlichen Schreibtisch nach dem Vertrag. Unzählige Zettel schmiss ich durchs Zimmer und unschuldige Sachen kamen in den Papierkorb. Doch von dem Dokument war nichts zu sehen. Ich schob die verschieden Läden dieses Tisches auf und durchforste sie, doch auch dort wurde ich nicht fündig.
Fluchend rappelte ich mich auf und stampfte hinüber zu dem großen Regal. Auch dieses plünderte ich. Achtlos warf ich Ordner, bei denen ich sicher war das dort das Dokument nicht vorhanden war, quer durchs Zimmer. Doch auch dort blieb meine Suche erfolglos.
Seufzend setzte ich mich auf mein Bett und stützte meine Hände auf meine Knie. Wo war dieser gottverdammte Vertrag nur? Er konnte doch nicht verschwunden sein. Ich wusste noch genau, dass ich ihn damals…BEI DEN ENGELN LASSEN HABE!!
Wie konnte man nur so doof sein?
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sorry :/ ich weiß...das ist ein kurzes und doofes Kapite, doch ihr müsst verstehen, die Schule stresst momentan ganz schön :/
xoxo
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Time Enough?(*on hold*)
FanfictionEin Bandstreit? Total Harmlos? Was wenn ein Bandmitglied deswegen abstürzt und zum größten und eingebildetesten Arsch dieser Welt wird? Abgestürzt in eine Welt voll Drogen Alkohol unbedeutendem Sex und Prügeleien. Und was wenn ihn Drogen in eine and...
