Kapitel 10

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Nialls POV:

OMG! OMG! OMG! Ich hab grade voll den Girlyanfall. Aufgeregt hüpfte ich herum.

„Was ist denn mit dir los?", fragte mein Bruder. Ich drehte mich um und sah ihn in der Tür stehen.

„Ehm nichts.", versuchte ich cool zu sagen. Dabei wollte ich mich am Regal anlehnen, welches ich aber verfehlte und darauf unsanft auf dem Boden landete. Tja das Cool wirken hab ich wohl versaut.

Er lachte laut. „Brich dir mal nichts kleine.", sagte er kopfschüttelnd und ging.

„Witzig.",  sagte ich mehr zu mir selbst als laut. Idiot. Damit wird er mich jetzt ewig aufziehen aber egal, denn ich habe ein Date mit Zayn. Sofort kam meine gute Laune zurück und mir fiel etwas ein. Louis. Ich muss sofort Louis davon erzählen und er muss mir helfen. Ich hab keine Ahnung, was ich anziehen soll. Sofort nahm ich mir mein Handy und rief Louis an.

„Hallo?", fragte er.

„Louis!" , rief ich ins Telefon.

„Niall?"

„Louis!"

„Hi."

„Louis es ist ein Notfall. Du musst sofort kommen!"

„Okay bin schon auf dem Weg." Danach legte er auf.

Zehn Minuten später klingelte es an der Haustür. Ich machte mir nicht wirklich die Mühe aufzustehen. Meine Mutter würde schon auf machen. Kurz darauf wurde meine Tür aufgerissen und Louis kam hereingestürmt.

„Was ist passiert?" Seine Haare waren zerzaust und seine Wangen gerötet. Er sah so aus, als ob er gerade Sex gehabt hätte. Bei dem Gedanken musste ich grinsen. Er hatte die Dringlichkeit wahrgenommen. Er war ein guter Freund.

„Ich hab ein Date mit Zayn in zwei Stunden.", grinste ich ihn breit an.

„Achso, ich dachte schon etwas schlimmes wäre passiert.", sagte er und lies sich auf mein Bett fallen. Kurz danach richtete er sich auf.

„Warte was?" Ich nickte ihm zustimmend zu. Er stand auf und wir bekamen zusammen wieder einen Girlyanfall.

Als wir uns wieder beruhigten sagte er: „Wir sollten echt damit aufhören."

„Ja vielleicht. Aber das kommt automatisch." , überlegte ich.

„Egal. So lange wir das nicht in der Öffentlichkeit machen ist alles gut. Was ziehst du eigentlich an?"

„Das, mein lieber Freund, ist der Grund weshalb du hier bist." Ich machte eine einladende Geste zu meinem Kleiderschrank.

„Ahja verstehe und warum machst du das nicht?"

„Weil ich jetzt duschen gehe!" ,rief ich als ich schnell aus dem Zimmer ins Bad rannte. Dort duschte ich und putze mir auch noch einmal die Zähne. Als ich wieder in mein Zimmer kam, saß Louis auf meinem Bett und schaute fernsehen.

„Deine Sachen liegen über dem Stuhl." Ich zog mich an und schaute noch ein bisschen mit ihm. Bevor ich los musste gab er mir noch ein paar Tipps und dann ging er auch. Ich rief noch einmal: „Bye Mom!" und ging dann.

Als ich ankam und an der Scheibe vorbeilief, sah ich ihn schon drinnen sitzen. Vor der Tür blieb ich noch einmal stehen, weil ich mich noch einmal kurz sammeln musste. Okay ganz ruhig. Ich schaffe das. Danach stieß ich die Tür auf und lief hinein. Ich muss nur daran denken, was Louis mir gesagt hat. Cool bleiben und mir nicht anmerken lassen, dass ich nervös bin.

Zayn POV:

Als ich am Café ankam war Niall noch nicht da, also setzte ich mich schon einmal an einen freien Tisch. Um nicht so ganz so allein auszusehen, holte ich mein Handy aus meiner Tasche. Ich hatte vier Nachrichten von Harry bekommen. In allen stand das selbe. Zayn? Ich schrieb ihm: Was? Nicht einmal eine Minute später antwortete er. Fragst du ihn? Ich verdrehte die Augen. Beim ersten Treffen? Wie blöd kommt das denn? Er schrieb: bitte! Ich wusste schon was ich fragen sollte und ich werde mir dabei wahrscheinlich total dämlich vorkommen. Was tut man nicht alles für seine Freunde. Von mir aus. Danach steckte ich mein Handy weg.

Es dauerte nicht lange, da sah ich Niall durch die Tür laufen. Ich stand unschlüssig auf und umarmte ihn. Dann setzten wir uns und starrten uns an. Eine peinliche Stille legte sich.

„Du siehst gut aus.", machte ich den Anfang.

Er wurde leicht rot und sagte: „Danke, du aber auch." Ich grinste und auch er musste lächeln.

„Danke." Damit war das Eis auch schätze ich gebrochen, da wir uns danach normal unterhielten. Wir verstanden uns richtig gut und bestellten uns etwas zum mitnehmen. Also was man sich in einem Café halt so bestellte.

Danach liefen wir durch den Park und redeten einfach. Im Moment könnte es einfach nicht besser sein, wir lachten viel und hatten eine menge Spaß. Ich fragte ihn sogar nach Louis, so wie Harry es wollte. Ich ließ mich einfach zu schnell überreden. Am Abend brachte ich ihn nach Hause. Als wir vor seiner Haustür ankamen, Umarmten wir uns zum Abschied und ich gab ihn einen Kuss auf die Wange.

„Wir sehen uns.", sagte ich zum Abschied und machte mich auf den Weg.

Ich lief zu Harry. Als ich bei ihm ankam, schellte ich an seiner Tür. Sofort ging sie auf und Harry starrte mich an.

„Hi.", sagte er. Er ging einen Schritt beiseite, sodass ich rein kommen konnte. Zusammen liefen wir ins Wohnzimmer und setzten uns auf die Couch.

„Und, wie war es?", grinste er.

„Es war ziemlich gut. Muss wohl an meiner tollen Art liegen."

„Ja klar, daran muss es wohl liegen." Er schüttelte den Kopf. Ich erzählte ihm was wir gemacht hatten und er erzählte mir was er getan hatte. Nämlich nichts.

„Hast du gefragt?" Er sah mich erwartungsvoll an.

„Nein sorry, hab ich vergessen." Ich sah ihn entschuldigend an.

„Achso, naja schon ok. Ich verstehe das."

„Nein war nur Spaß. Louis ist bi." Meine Rache würde endlos gehen.

„Cool." Er sah aus wie immer.

„Jetzt komm schon, du freust dich!" Er lächelte kurz.

„Kann sein."  Das ich Niall davon erzählen musste um das herauszukriegen, verschwieg ich ihm bewusst. Als ich später zu Hause war, machte ich nicht mehr viel, bis ich ins Bett ging.

Nialls POV:

„Ja.", sagte ich noch. Es war aber so leise, dass er es nicht mehr gehört hatte. Ich bin trotzdem so glücklich. Endlich war es passiert und dazu war es noch erfolgreich.

Als ich wieder in mein Zimmer ging, schmiss ich mich auf mein Bett und rief Louis an. Ich erzählte ihm jedes Detail. Außer, dass Zayn mich für Harry etwas über ihn gefragt hatte. Ich wusste ja jetzt von Zayn, dass Harry auf ihn stand. Ich musste aber schwören Louis nichts davon zu erzählen und daran halte ich mich dann auch. Louis freute sich für mich und gab auch ein wenig damit an, dass es seine Idee gewesen war, die alles ins Rollen brachte. Anschließend hatten wir noch ein wenig so telefoniert und das war es dann auch schon. Irgendwann schlief ich einfach ein.


Loveletters from a Badboy? (Larry AU)Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt