Kapitel 13

35 2 3
                                    

Kapitel 13:

Nach einer kurzen Zeit, in der ich meine Gedanken geordnet habe, drehe ich mich um und verschwinde auch in meinem Zimmer.

Ich trete ein und schließe hinter mir wieder die Tür.

Ich drehe mich um und betrachte das Zimmer eingehend. Es ist alles sehr idyllisch eingerichtet, wie das ganze Dorf halt.

Ein etwas kleinerer Fernseher an der Wand, ein kleines Bett an der gegenüberliegenden Wand, ein Eichenholzschrank und ein Nachttisch neben dem Bett. Der Raum ist cremefarben gehalten, und recht klein. Die Wand an dem das Bett steht ist leicht bräunlich gestrichen, und der Boden besteht aus hellen Holzplanken. Und Neben dem Bett, auf der Eingangsseite, liegt ein Grau- Schwarz gestreifter Teppich, der das ganze Kühle auftreten etwas abrundet. Und über dem Bett ist ein Bild mit einer Feldlandschaft, dahinter der Wald und einem Hasen im Vordergrund.

Nach dem ich das Zimmer ausgiebig gemustert hatte, laufe ich auf mein Bett zu und lege mich drauf. Ich schlafe fast sofort ein....

Ich stehe auf einer Lichtung, sie ist groß und umgeben von einem dichten, dunklen Wald. Ich schaue an mir herunter, ich habe ein langes, im Wind wehendes Kleid an. Klischee. Die Lichtung ist hell von der Sonne bestrahlt, und von Blumen überwuchert.

Meine Aufmerksamkeit wird auf drei Bildschöne Frauen gelenkt, als sie langsam und mit glockenklarem Lachen auf mich zuschlendern.

Als sie bei mir ankommen, spricht mich die mittlere der Frauen an.

"Hallo Violett, weißt du wer wir sind?" ertönt ihre klare und sanfte Stimme.

"Nein, aber ihr seid die drei Göttinen oder?" stelle ich eine Vermutung auf.

Die drei Frauen nicken synchron.

"Du kennst deine Bestimmung, nicht wahr?"

"Ja, ich werde Myrtania und alles andere noch existierende retten."

DIe Frauen nicken wieder.

"Weißt du wer dich trainieren wird?"

"Ja, die weiße Katze, oder?" antworte ich ihnen.

"Korrekt. Schaue wenn du aufwachst in die Nachttisch Schublade. Wir wollen doch nicht das dir oder deiner Familie etwas passiert." spricht jetzt die rechte der Frauen.

"Schlaf gut, und ruhe dich ein bisschen aus." sagt auch die linke bis ich langsam wieder aufwache.

Nachdem mein Kopf sich wieder richtig geklärt hat, sehe ich aus dem Fenster Draußen ist es bereits hell.

Ich rolle mich zur Seite wo der Nachttisch steht und werfe meine Beine über die Bettkante.

Ich öffne die Schublade und nehme einen großen Umschlag heraus, auf dem mein Name steht.

In dem Umschlag befindet sich ein Autoschlüssel, ein kleiner Zettel und viel Bargeld. Sehr viel Bargeld.

Auf dem Zettel steht nur :

Das Auto steht auf dem Parkplatz.

Und

5000€

Sind sie denn verrückt? Sie schenken mir ein Auto und 5000€?

Naja, soll uns recht sein...

Ich nehme das Geld und packe es in meine Hosentasche. Ich laufe aus dem Zimmer, nachdem ich den Zimmer- und Autoschlüssel mitgenommen habe und laufe erstmal ins Bad. Nach einer ausgiebigen Dusche habe ich noch schnell meine Kleidung mit einer Wasserblase gereinigt und mit einem Luftstoß getrocknet.

Ich ziehe sie an und laufe runter in den Speisesaal, wo meine Familie schon auf mich wartet. Ich setze mich zu ihnen an den Tisch und sage

"Wir haben ein Auto und 5000€ von den Göttinen bekommen. Wir können später Kleidung kaufen gehen und unsere Haare wieder schneiden lassen."

Lian antwortet mir mit einem "Das ist toll, wir können gleich nach dem Essen los gehen." und meine Mum antwortet mir mit einem stumpfen "Okay." Immerhin etwas, mein Dad nickt nur.

Gesagt getan, als ich Abends wieder komplett erschöpft, dafür aber in gescheiter Kleidung und wesentlich gepflegter, ins Bett falle, fühle ich mich gleich wieder viel besser. Wir hatten noch ungefähr die Hälfte des Geldes übrig, und haben beschlossen, morgen nach dem Frühstück nachhause zu fahren.

Wir haben nämlich gefragt wo wir sind, und wir sind nur 4 Stunden von zuhause entfernt und fahren morgen nach Hause. Außerdem haben wir es Donnerstags und wenn wir morgen zurück kommen, ist es Freitags, das heißt gleichzeitig haben wir alle auch noch Zeit uns am Wochenende zu erholen.

Von den Göttinen hatten wir einen schlichten weißen Jeep bekommen, damit wir alle genug Platz hatten.

Nachdem ich noch einmal schnell Duschen gegangen bin und mich abgeschminkt hatte, werfe ich mich in mein Bett und falle direkt in einen traumlosen Schlaf.

Du hast das Ende der veröffentlichten Teile erreicht.

⏰ Letzte Aktualisierung: Jul 10, 2017 ⏰

Füge diese Geschichte zu deiner Bibliothek hinzu, um über neue Kapitel informiert zu werden!

Das GabenkindWo Geschichten leben. Entdecke jetzt