~5 Wochen später~
Mit schleppenden Schritten ging ich zur Ankunftshalle des Ronald Reagan International Airport 's bei Washington D.C.. Mein Flug war eigentlich angenehm gewesen, wenn man von dem schmatzenden, glatzköpfigen Mann, der neben mir gesessen hatte, absah. Jetzt musste ich nur noch meinen Abholservice finden und dann war ich in gut einer halben Stunde in Woodbridge, Virginia, meinem zu Hause für die ganzen Sommerferien. Seid ich denken konnte flog ich in den Sommerferien zu meinen Verwandten: Tante Brenda, Onkel John und Cousine Anja, die meine engste Verbündete in Virginia war. Sie betrieben dort ein Hotel "The golden Anchor" was man wohl eher eine kleine Küstenpension nennen konnte, und trotzdem war sie im Hochsommer immer bis auf den letzten Platz ausgebucht.
Mein roter Hardcasetrolley ratterte laut hinter mir her, während meine Augen die Ankunftshalle nach einem blonden Schopf absuchten.
Plötzlich rannte er auf mich zu. Mein bester Freund seid ich nach Virginia kam. Matthew Espinosa. Und falls sich jemand fragen sollte, ja ich meine den Espinosa.
Mit einem Ruck hatte er die Entfernung zwischen uns geschlossen und er drückte mich fest an sich. Dann hob er mich in die Höhe, sodass ich mit den Füßen wild umherstrampelte. "ESPINOSA!", kreischte ich. "Du erdrückst mich noch.", japste ich und er ließ mich wieder runter. Dann begutachtete er mich von oben bis unten: "Kann es sein, dass du gewachsen bist Clarkson?" Ich schüttelte den Kopf und wies dann auf meine Sneakers mit der hohen Sohle. "Espinosa, ich bin 17, ich bin aus dem wachsen raus.", sagte ich und kicherte.
"Ach kleines.", meinte er seufzend und nahm meinen Koffer an sich. "Ich bin froh dass du wieder zu Hause bist. "
Nachdem wir alles in den schwarzen Jeep von Matt verladen hatten, ließ ich mich auf den Beifahrersitz fallen. Mein bester Freund schaltete das Radio ein, während er aus der Parklücke fuhr. "Und Lou, alles klar in Canada?", fragte er während er zur Auffahrt auf den Highway einbog. "Ja, Mum will immer noch dass ich mich in Harvard einschreibe.", sagte ich genervt. Meine Mutter war eher mein persönlicher Lerncoach, anstatt meine Mutter. Es verging kein Tag an dem sie nicht über lernen, Noten und Schulen redete. Seid ich klein war, fieberte sie darauf hin, dass ich meine Ausbildung im Gebiet Jura in Harvard machen würde.
"Clarkson?"
Ich drehte meinen Kopf zu ihm, hatte er etwas gesagt?
"Hmmm?"
"Ich hatte gefragt, ob es auch dass ist was du willst."
"Ach Espinosa, ich weiß nicht was ich will. Ich weiß nur dass ich sie nicht enttäuschen will.", gestand ich leise. "Lou, wir finden eine Lösung, das haben wir doch immer.", munterte er mich mit einem Lächeln auf. Ja, Clarkson und Espinosa, gegen den Rest der Welt. Das war so ziemlich unser Motto.
Nachdem wir ungefähr die Hälfte unserer Strecke zurückgelegt hatten und Matt mich auf den neuesten Stand gebracht hatte, was in meiner Abwesenheit in Woodbridge passiert war, unterbrach uns der Radiosender: "Verehrte Zuhörer! Vor genau einer Stunde hat Shawn Mendes sein neues Video zu : "Theres nothing holding me back" veröffentlicht, in dem er und Ellie Bamber eine ganz schöne Romanze hinlegen."
Matt drehte lauter und setzte dann den Blinker.
"Doch wie wir aus den vertraulichsten Quellen wissen, gönnt er sich jetzt eine Auszeit die über einen Monat andauern soll und in dieser Zeit ist er unerreichbar."
Matt lächelte still in sich hinein und ich fragte mich was der Grund war.
"Wie einige von ihnen wissen, wird er seine freie Zeit, wie in alten Zeiten verbringen. Mit den Jungs von...." er legte eine dramatische Pause ein. "MAGCON!"
Geschockt sah ich zu Matt der nun wieder das Radio leiser drehte.
Natürlich wusste ich dass Matthew berühmt war, natürlich wusste ich das er in einer Gruppe gewesen war, die Magcon hieß. Doch über die Mitglieder hatte ich mir bis jetzt nie Gedanken gemacht.
"Espinosa.", sagte ich anklagend. "Raus mit der Sprache. "
Sein Blick war auf die Fahrbahn geheftet: "Im Ernst du wirst die Jungs mögen."
Wie bitte?! Ich hatte erwartet dass Matt jetzt den ganzen Sommer durchs Land tourte und mich zurückließ, aber nicht dass sie den Sommer mit uns verbringen würden.
"Sie wohnen die Zeit über bei mir.", klärte er mich auf. Matt war mein Nachbar, also wohnten sie direkt neben mir. Shit.
"Sonst noch was, Espinosa?",fragte ich herablassend.
"Lou. Das ganze war ziemlich kurzfristig geplant worden. Aber ich möchte deswegen nicht unseren jährlichen Sommer verpassen oder dich im Stich lassen. Wir sind beste Freunde, daran ändern die Jungs nichts, okay? Es bleibt dabei. Wir haben Spaß, wie jeden Sommer nur dass noch ein paar Personen mehr dabei sind."
Ich nickte, das konnte vielleicht was werden.
DU LIEST GERADE
wait for me | s.m
FanfictionSo don't be a fool, wait for me darlin'. Manchmal könnte man denken, dass das Leben mehr Zufälle für einen bereit hält, als man sich erträumen oder erdenken könnte. Manche Zufälle bereichern dein Leben, manche lassen dich zweifeln und denken, doch...
