Gespräch

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  Frey spürte die flinken Finger des anderen Mannes auf seinem Körper. Riley hatte einen Arm unter der Taille des Jungen abgelegt und ihn etwas angehoben, damit er nicht sein ganzes Gewicht auf den zierlichen Körper den schwarzhaarigen Jungen verlagern musste. Das wäre für diesen nämlich wirklich zu viel. Riley zog mit der anderen Hand den Pullover von Frey etwas nach oben, um so viel Haut wie nur möglich zu sehen. Mit seiner Handfläche, fuhr er über die Haut auf dem Rücken des Jungen und zog dessen Pullover noch mehr nach oben, bis dieser nicht mehr viel verdeckte. Kurz ließ der junge schwarzhaarige seine Hände von dem Hals des Mannes und zog sich den Pullover aus. Riley schlang seine beiden Arme um die schmale Taille Freys und zog ihn dicht an sich heran. Die beiden mussten sich kurz voneinander lösen, damit sie beide nach Luft schnappen konnten. Währenddessen, zog Riley sich sein T-Shirt über den Kopf und warf es zu Boden, ehe er sich langsam vorbeugte, damit sie sich beide auf das Bett legen konnten. Um dem Jungen nicht zu sehr zu belasten, stützte sich der ältere links und rechts des Kopfes von Frey mit seinen Ellbogen ab und presste seine Lippen wieder auf die des anderen.
Riley spaltete die Lippen des schwarzhaarigen mit seiner Zunge und begann mit der anderen zu spielen. Frey umschlang das Becken des Mannes mit seinen Beinen und versuchte ihm mit diesen die Hose herunter zu ziehen, da er mit seinen Armen sicher nicht hingekommen wäre. Riley nahm dies mit einem breiten Grinsen zur Kenntnis und legte seine beiden Hände um das Becken des Jungen und ließ diese weiter herunter wandern, sodass er nebenbei die Hose von diesem herunter zog. Verlegen wandte sich dieser kurz ab, damit Riley die Röte in seinem Gesicht nicht sehen konnte. Ja, man hatte schon mit ihm geschlafen, wenn auch sehr grob und er sich natürlich dagegen gewehrt hatte, aber so, mit jemandem, den er liebte und sehr sanft war, war es eben doch etwas anderes.
,,Alles okay? Wenn du nicht mit mir schlafen willst, dann können wir aufhören.", sagte Riley sofort und versuchte seine Enttäuschung zu verbergen. Frey sollte wegen ihm keine Schuldgefühle haben, und sich zu irgendetwas gezwungen fühlen.
,,Nein. Nein, es ist nur, ich habe streng genommen noch nie mit jemandem geschlafen. Wenn du weißt, wie ich das meine. Nicht, dass ich es nicht wollte aber, ich habe irgendwie ein bisschen Angst. Was wenn du, keinen Spaß an der Sache hast? Dann ist das meine Schuld und du bist mir dann böse.", murmelte Frey peinlich berührt und richtete sich leicht auf, um wieder seine Arme um den Hals des älteren schlingen zu können. Dieser lachte leise und hob das Gesicht des schwarzhaarigen Jungen ein wenig mit seinen Fingern an, sodass dieser ihm ins Gesicht sehen musste.
,,Warum sollte ich keinen Spaß an der Sache haben? Vertrau mir einfach.", lächelte Riley und entkleidete den Jungen komplett, ehe er dasselbe bei sich tat. Mit einem dunkelrotem Gesicht, drehte Frey sein Gesicht weg und ließ den älteren einfach machen. Nicht, dass er nicht wusste, was er zu tun hatte, aber jetzt fühle er sich ein wenig hilflos. Riley war wohl geübt in bestimmten Sachen, also würde er schon wissen was er tat. Er vertraute dem Mann einfach. Dieser wusste, was man ihm angetan hatte und würde das mit großer Sicherheit berücksichtigen.
,,Hast du...?", begann Frey und formte das letzte Wort mit seinen Lippen. Grinsend griff der braunhaarige nach einer Schublade, öffnete diese und holte eine kleine Packung heraus.
,,Da ist aber jemand vorbereitet.", grinste der schwarzhaarige Junge, während Riley die Packung öffnete und sich das Gummi überzog.
Die Nervosität des Jungen stieg mit jeder Sekunde an.
,,Also, willst du es tun?", fragte Riley noch einmal nach, was mit einem Nicken bejaht wurde. Frey hatte seine Beine um das Becken des Mannes gespreizt, der Mittlerweile auf dem Bett kniete, und blickte in die grünen Augen von Riley. Dieser beugte sich über den entblößten Körper des anderen Jungen und legte seine Lippen wieder auf die seinen. Währenddessen, umfasste der junge Mann die Oberschenkel von Frey und drückte diese noch ein wenig auseinander. Vorsichtig drang Riley Stück für Stück in den Jungen ein.
Automatisch spannte Frey sich kurz an und sah Riley in die Augen. Er erkannte ein wenig Sorge in diesen und schüttelte schnell den Kopf.
,,Mach....weiter.", bat er den Mann, welcher sich ein wenig tiefer in ihn hinein schob. Stöhnend vergrub Frey sein Gesicht in der Halsgrube des braunhaarigen und krallte sich in dessen Rücken. Mit einem Seufzer, versank Riley sich komplett in Frey und begann sich langsam zu bewegen. Es fühlte sich ein wenig komisch an. Kalt und glitschig. Aber auch unglaublich. Nach all seinen Erfahrungen mit anderen Männern, war das Gefühl, das ihn jetzt durchströmte unglaublich. Er spürte ein wohliges Kribbeln in seinem Bauch und hauchte zarte Küsse auf die weiche Haut des anderen Mannes. Frey stöhnte und biss sich erregt auf die Unterlippe. Riley beschleunigte sein Tempo ein bisschen und stieß ein wenig härter zu. Tiefer.
,,Ah...Riley...tiefer...bitte.", stöhnte der schwarzhaarige Junge und reckte dem Mann sein Becken entgegen. Riley setzte sich auf und den Jungen auch. Frey saß auf dem Schoß des braunhaarigen und hatte diesen mit seinen Beinen umschlungen. Der Mann legte seine Stirn auf die des Jungen und legte seine Lippen abermals auf die des anderen.
,,Besser so?", grinste Riley und legte seine Hände auf Freys Taille. Nickend stöhnte der jüngere und begann sein Becken mit kreisenden Bewegungen auf dem Schoß des Mannes zu bewegen. Mit einem lauten Stöhnen erreichte Riley schließlich seinen Höhepunkt und legte seinen Kopf auf die Schulter des schwarzhaarigen Jungen. Frey bewegte sich weiterhin auf Rileys Schoß und erreichte auch gleich seinen Höhepunkt. Stöhnend lehnte er sich gegen die muskulöse Brust und schlang seine Arme um den Hals des braunhaarigen, auf dem sich jetzt ein dunkelblauer Knutschfleck befand. Was Alex wohl dazu sagen würde?
,,Können wir vielleicht etwas Essen? Ich habe riesigen Hunger.", murmelte Frey und Riley nickte. Letzterer hauchte dem Jungen einen zarten Kuss auf die Schläfe und setzte ihn auf das Bett. Der Mann stand auf und hob seine Sachen auf, ehe er sich anzog. Grinsend warf er auch Frey seine Sachen zu und verschwand kurz im Bad. In dieser Zeit, zog Frey sich an und stand dann auf. Noch nie hatte er sich so gut gefühlt wie jetzt.
Grinsend kam Riley wieder heraus und packte den Jungen von hinten, ehe er begann ihn zu kitzeln. Lachend versuchte sich Frey aus dem Griff des anderen Mannes zu befreien und strampelte in den Rileys Armen herum.
Der braunhaarige Mann hatte den Jungen noch nie wirklich lachen sehen, umso mehr, freute es ihn jetzt, dass er es geschafft hatte, den Kleinen zum lachen zu bringen.
,,Und was sage ich jetzt Alex, wenn er fragt, was das auf meinem Hals ist?", grinste Riley und drehte den Jungen zu sich um.
Grinsend zuckte dieser nur mit seinen Schultern.
,,Können wir jetzt etwas essen?", bat Frey noch einmal und schürzte seine Lippen.
,,Klar, komm mit.", sagte Riley und drückte ihm noch einen Kuss auf die Lippen, ehe er gemeinsam mit Frey das Zimmer verließ.

Alex saß wie immer im Wohnzimmer vor dem Fernseher und hatte seine Schüssel Chips auf dem Schoß stehen.
,,Alex? Ich koche etwas, willst du auch was?", fragte Riley und steckte den Kopf durch den Türrahmen. ,,Ach, seid ihr endlich fertig? Hast du dem Gartenzwerg ordentlich das Hirnchen raus gevögelt?", meinte er nur desinteressiert und blickte dann doch zu ihm und dem knallroten Frey. ,,D..das tut nichts zur Sache, willst du auch etwas zu essen.", gab der junge Mann zurück und war sichtlich gereizt.
,,Ja, Daddy.", schmunzelte Alex und schaltete den Fernseher aus. Riley nickte und schob Frey vor sich in das Wohnzimmer.
,,Während ich koche, werdet ihr miteinander reden. Und massakriert euch bitte nicht.", meinte der braunhaarige leicht zweifelnd und setzte Frey zu dem anderen Mann auf die Couch.
,,Starke Leistung, Kleiner."; lachte Alex, als er den dunkelblauen Fleck am Hals seines Kumpels sah. Dieser zeigte ihm den Mittelfinger und ließ die beiden schwarzhaarigen alleine. Alex starrte nur auf den Jungen, der so viel Abstand wie möglich zwischen sie bringen wollte, und sagte einfach nichts. Frey war die ganze Sache wirklich unangenehm.
,,I..Ich wollte dich etwas fragen. W...warum darf ich denn nicht mit euch mitkommen?", murmelte er fast schon zu leise.
,,Weil du dir damit deine ganze Zukunft ruinierst. Wenn du freiwillig mit uns mit gehst, dann bist du automatisch unser Komplize. Dann kann dir niemand mehr helfen. Und außerdem, bist du viel zu jung, um jetzt einfach alles aufzugeben. Du hast noch so viel vor dir. Schule, Job, Familie. Du solltest nicht alles hin schmeißen, für deine erste große Liebe. Ich weiß, was du durchgemacht hast, aber genau das macht dich stärker. Wenn du jetzt mit uns kommst, dann hast du automatisch alles aufgegeben.", erklärte Alex monoton und würdigte ihn keines Blickes.
,,Aber, ich weiß, worauf ich mich da einlasse und ich will mit euch gehen. Was für eine Zukunft habe ich denn schon? Meine Pflegefamilien hassen mich alle und ich werde nie zu irgendwem dazu gehören. Riley ist der erste, bei dem ich das Gefühl habe, dass er mich gern hat und mich braucht. Ich, will einfach, bei euch bleiben. Mir machen lange Autofahrten nichts aus, und wenn es nach mir gehen würde, dann müssen wir nicht einmal eine Woche am selben Ort verbringen. Es wäre mir egal. Ich, ich kann euch auch eine Hilfe sein. Kannst du es dir nicht noch einmal überlegen? Ich will nicht zurück zu meiner Pflegefamilie, die wird mich wahrscheinlich auch wieder loswerden wollen und dann werde ich vielleicht wieder zu einem dieser brutalen Arschlöcher kommen, die dann wieder...diese Dinge mit mir anstellen. Ich kann mich ja nicht einmal wirklich wehren. Und dann, werde ich noch mehr darunter leiden, weil ich einfach alles verloren habe. Weil ich Riley verloren haben werde. Den ersten Menschen, dem ich wirklich etwas bedeutet habe.", schluchzte Frey. Er hatte nicht vorgehabt zu weinen, aber es hatte sich einfach so ergeben. Er hatte mal wieder erkannt, wie unnötig sein Leben eigentlich war. Eine einzige Person, liebte ihn wirklich.
,,Frey, ich weiß, dass deine Lage nicht wirklich die schönste ist, aber willst du wirklich, dein restliches Leben auf der Flucht sein, oder eben bis man dich in ein Gefängnis sperrt? Wer weiß, vielleicht werden wir es nicht einmal aus der Stadt schaffen, und dann? Was dann? Klar können wir sagen, dass wir dich gezwungen haben mitzukommen, aber du kannst trotzdem nicht deiner Zukunft entkommen. Irgendwann wird sie dich einholen und zerstören.", antwortete Alex leise und drehte sich nun endlich zu Frey. Er hasste es, jemanden weinen zu sehen.
,,Bitte, Alex. Das ist dann mein Problem. Wirklich. Ich weiß, was ich tue. Und ich kenne auch die ganzen Risiken. Bitte, lass mich mit kommen.", bat Frey noch einmal und wischte sich mit dem Ärmel seines Pullovers über seine Augen. Und dann tat Alex etwas was sich niemand gedacht hatte. Er stand auf, setzte sich zu Frey und umarmte ihn.
Frey selbst wusste nicht genau was er tun sollte und schlang seine Arme einfach um die Taille des Mannes.

Keiner von beiden hatte mehr ein Wort gewechselt. Riley hatte sie zum essen gerufen und war ins Wohnzimmer gekommen. Frey war sich nicht sicher, was er von der Umarmung halten sollte, aber wenigstens wusste er jetzt, dass Alex doch nicht herzlos war.
,,Er wollte mich nur trösten.", dachte Frey und setzte sich neben Riley an den Tisch. Riley hatte eine Suppe gekocht. Deshalb hatte er nicht lange gebraucht.
,,Und, darf er jetzt mitkommen?", fragte Riley, nach einer Weile, in der keiner ein Wort gesprochen hatte.
,,Nein.", war die strickte Antwort des ältesten unter ihnen. Frey war kurz davor erneut in Tränen auszubrechen und klammerte sich an Riley.
,,Ist das dein ernst?! Du weißt, was er durch gemacht hat, du hast es doch selbst erlebt!! und jetzt schickst du ihn einfach wieder zurück! Weißt du eigentlich, wie egoistisch du bist!? Du denkst immer nur an dich. Es würde mir auch viel bedeuten, wenn er mitkommen würde. Dürfte! Aber, das ist dir doch egal! Solange du dich gut fühlst, und bei dir alles in Ordnung ist, ist die Welt perfekt! Wie habe ich mich damals nur auf dich einlassen können!", fauchte der braunhaarige und stand auf.
,,Ach, jetzt bin ich wieder der böse! Du weißt genau, warum ich nicht will, dass er mitkommt! Er ruiniert sich sein ganzes Leben! Und ich will nicht dafür verantwortlich sein!", rief Alex und stürmte davon. Auch Frey war aufgestanden und ging in Rileys Zimmer. Er musste sich beruhigen. Hatte Riley nicht gesagt, dass seine Sachen auf dem Wäscheständer hingen? Kurz, ging er noch einmal hinaus und ins Wohnzimmer. Dort hängten wirklich seine Jeans, der Pullover, sein Shirt und seine Socken. Schnell schnappte er sich seine Klamotten und drehte sich wieder um.
Als er wieder zurück gehen wollte, lief er Riley in die Arme.
,,Hey, alles klar?"; wollte dieser besorgt wissen.
,,Ja, ich würde nur gern ein Bad nehmen, das ist alles.", sagte er und ging an dem jungen Mann vorbei.
Der braunhaarige sah ihm noch besorgt nach und folgte ihm. Er wollte sich nur ein wenig ausruhen.
Frey ging in das Badezimmer seines Freundes und zog sich aus. Er ließ das Wasser in die Wanne ein und legte so lange seine frische Kleidung zusammen. Es war schon Abends, weshalb er die Kleidung des jungen Mannes wieder anziehen würde. Morgen würden sie die Stadt verlassen. Riley und Alex. Er nicht.
In seinen Gedanken versunken wollte er in die Wanne steigen, rutschte jedoch aus und fiel auf den harten Fliesenboden.  

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