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,,Dad!", heule ich zum gefühlten tausendsten Mal auf.
,,Keine Widerrede, Belana Dorothee Coleman!"
,,Aber-", versuche ich weiter zu protestieren.
,,Du trägst ein Kleid, basta! Wenigstens auf meiner Gala, komm schon Bella", ändert mein Dad seine Stimmlage in flehend.
,,Dad, du weißt, dass ich Kleider hasse", sage ich jetzt langsam und heule auf.
,,Ja doch, Schatz, aber bitte, wenigstens für eine Nacht ein bisschen klassischer. Ich gebe dir das Geld und du holst dir mit Dylan ein Kleid in dem du dich wohl fühlst", sagt er jetzt und kramt sein Portemonnaie raus.
Ich schaue ihn beleidigt an und atme wütend aus.
,,Bitte, Bella", sagt er noch ein letztes Mal bevor er mir das Geld gibt und hoch geht.
Update: es ist Freitag und mein Dad zwingt mich mit Dylan ein Kleid für morgen zu kaufen und ihr könnt euch nicht vorstellen, wie lange ich gefleht habe, erfolglos.
Niedergeschlagen betrachte ich das Geld in meiner Hand und seufze bis ich genervt zu meinem Handy greife.
Da es relativ spät ist, besteht mein Dad darauf, dass Dylan mitkommt und mich fährt.
Nach kurzer Zeit höre ich die Stimme von Dylan.
,,Du musst mit", sage ich knapp.
Er stöhnt genervt auf.
,,Und du hast es wirklich versucht?", fragt er nochmal und ich höre ein rascheln, während ich mir sehr gut vorstellen kann, wie er sich gerade anzieht.
Dieser Junge läuft Zuhause fast nackt rum, dem durfte ich des öfteren Zeugin werden.
,,Keine Chance", seufze ich.
,,Bin in 5 Minuten da", sagt er und bevor ich antworten kann, höre ich schon das Tuten.
Ich reibe mir die Stirn und werfe mich auf die Couch und lege mich hin.
Ich überlege ob dieser Plan überhaupt erfolgreich sein wird.
Ich meine es ist schließlich Hiram Blaire und selbst wenn er mich bemerkt, heißt das rein garnichts.
Ich fahre mir mit geschlossenen Augen durch die Haare.
Zu viel denken für heute.
Kurze Zeit später höre ich ein Klopfen an der Tür und erhebe mich vom Sofa.
Ich könnte jetzt auch einfach ein neues Leben in unserem Keller anfangen und nie wieder raus kommen, aber nachdem ich daran denke, dass in unserem Keller mal viele Kakerlaken waren, beschließe ich, dass es doch keine gute Idee ist.
Ich ziehe meine Schuhe an und öffne die Tür.
Dort lehnt ein Dylan im Rahmen, der an seinem Handy ist.
Er schaut kurz auf, betrachtet mich von oben bis unten und dann stößt er sich ab und geht zu seinem Auto.
Ich folge ihm und bin mehr als gelangweilt.
Er startet den Motor und nach einer kurzen Fahrt sind wir vor der Mall.
Nach dem Parken steige ich aus und ziehe mein Gesicht zusammen.
Für kurz vor Dämmerung eindeutig noch zu viel Sonne.
,,Könntest du nicht wie ein elendiger Emo-Kartoffelsack gucken, die Leute denken ich bin komplett bescheuert wenn ich mit sowas zusammen komme", sagt Dylan und ich schaue ihn empört an.
,,Was zur Hölle ist ein Emo-Kartoffelsack und sorry, dass ich nicht deinen Standards entspreche, ich bin eben unmotiviert", stelle ich klar und verschränke beleidigt meine Arme, als ich auch noch feststelle, dass ich komplett schwarz angezogen bin.
Ich drehe mich weg von Dylan und spüre wie ich aggressiv werde.
,,Hast du deine Tage?", fragt er plötzlich verwirrt von der Seite.
Gerade als ich ihm sagen will, dass er die Klappe halten soll, stelle ich fest, dass das wirklich Sinn ergibt.
Ich habe Stimmungsschwankungen und bekomme mehr Pickel als sonst.
Oh man, ich bekomme bald wirklich meine Tage.
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D For Dickhead Dylan
Fiksi RemajaDylan hat den, wie seine Schwester es nennt, ich-bin-verdammt-heiß-und-du-hast-keine-chance-mir-nicht-zu-verfallen-Charme. Lustig nur, dass ausgerechnet das Mädchen, an dem er hängt gerade diesem Charme nicht zum Opfer fällt. Das tut Bella, eigentl...
