happy ending?

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CHELSEA

Mir stockte der Atem. Jared, oh nein.

„Wie zum Teufel ist der hier rein gekommen?“ spuckte Justin und seine Freude von eben, war damit spurlos verschwunden. Und meine ebenfalls.

„Wir haben keine Ahnung, alles was wir wissen ist, dass er mit einem ganzen Haufen sprich seiner gesamten 12 Mann Gang unten steht und nicht geht bevor er dich hat“ sagte Nick und sah plötzlich mich an. Mein Mund wurde staubtrocken.

„Mich?“ fragte ich entsetzt. Nick nickte. Sarkastisch lachte Justin auf.

„Tja, dann geht er eben nie wieder“ sagte Justin eiskalt, ließ mich los und lief zum Wandschrank. Verwirrt sah ich ihm hinter her. Was wollte er denn jetzt um Himmels Willen im Wandschrank, wenn da unten ein verrückter sadistischer Typ stand, der mich mit nehmen wollte, aus welchem Grund auch wieder. „Justin!“ rief ich vorwurfsvoll, doch als er wieder kam, hielt ich sofort die Klappe. In der Hand hielt er zwei Waffen, eine hielt er mir hin. Geistesabwesend starrte ich das Ding an. „Justin ich kann das nicht..“ sagte ich ängstlich. Justin seufzte, steckte sich seine Waffe hinten in die Hose und umfasste mein Gesicht mit seinen Händen. 

„Hör mir zu, du sollst dieses Ding auch nur verwenden wenn es unbedingt nötig ist, und wenn es das ist, ziele einfach nicht auf irgendwelche Lebenswichtigen Organe oder auf Oberschenkel und Achseln, dann wird niemand durch deine Hand sterben“ erklärte er und lächelte mich danach an. Ich schloss die Augen und atmete tief durch. „Na schön.“ Gab ich nach, und steckte meine Waffe ebenfalls hinten in meine Jeanshose. 

Nick stand immer noch im Türrahmen. 

„Beeilt euch, die sind ziemlich ungeduldig und zielen mit Waffen auf uns.“ Zeterte er. Justin nickte, nahm meine Hand und lief dann mit mir voran. Nick folgte uns. Mein Herz erreichte die maximale Geschwindigkeit an Schlägen. Die Hoffnung in mir, die eben durch all diese Erleichterungen aufgekommen ist, wollte wieder sterben, doch ich ließ es nicht zu. Ich blieb stark, so wie ich es immer war und immer sein werde. Zwar hatte ich weiche Knie, doch das war mir egal.

Unten angekommen traten wir durch die Tür. Sofort wurden wir offenherzig begrüßt. Tatsächlich standen dort 12 Mann, alle zielten auf jemanden anders. Damon, Austin, Stefan, Chaz, Chris und Ryan standen alle da. Die 6 übrig gebliebenen Männer standen direkt neben Jared, der uns grinsend ansah und gleichzeitig seinem Bruder eine Waffe gegen die Schläfe hielt.

„Ach Chelsea, da bist du ja“ sagte er glücklich und jagte mir eine riesen Angst ein. Ich wusste es von Anfang an, an diesem Typen war nichts Gutes. Rein gar nichts. 

„Was willst du hier?“ spuckte Justin und sah unbeeindruckt die sechs Männer an, die augenblicklich den Lauf ihrer Waffe in unsere Richtung hielten. 

„Ich will deine hübsche Freundin..“ erklärte er grinsend. Jensen, der auf seinem Arbeitsstuhl saß, sah Jared angewidert und verhasst an. Doch Jared ignorierte das und sah weiter uns an.

„Ich will aber nicht dich“ sprühte es einfach so aus mir heraus. Ich bereute es gesagt zu haben und ohrfeigte mich innerlich schon, aber nach außen hin ließ ich mir nichts anmerken.

„Das ist aber schade, denn ohne dich werden wir hier nicht weg gehen! Und wenn sein muss, werde ich jeden einzelnen hier erschießen und zerreißen und mir dich danach schnappen und verschwinden“ sagte er mit düsterer Stimme und sah mich finster an. Die Angst breitete sich in mir aus. 

„Du bist so krank, Bruder“ knurrte Jensen. Jared beachtete ihn weiter hin nicht. 

„Also, letzte Chance, komm mit mir mit, freiwillig und alle bleiben unversehrt..oder du sträubst dich und alle werden sterben..vor deinen Augen, nur wegen dir“ sagte er und lächelte mich mit einem falschen, widerlichen Lächeln an. Ich atmete tief ein und aus. 

Everythings gonna be alright?- No!Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt