Ich hatte keine Ahnung wie spät war, oder besser gesagt wie früh, was fest stand war jedenfalls, dass es morgen war. Und nun saß nicht mehr Stefan auf dem Fahrersitz sondern Nick, und wir fuhren auch nur noch halb so schlimm. Ich sah hoch zu Justin, meinem Justin. Er schlummerte noch vor sich hin. Seine Arme umschlossen trotzdem meinen Körper und wärmten mich damit. Ich fühlte mich wohl. Ich sah aus dem Fenster. Ich konnte sehen wie hinter den Bergen langsam die Sonne aufging, dementsprechend, war es also wahrscheinlich 6 oder spätestens 7. Ich wendete mich wieder Nick zu. „Morgen“ murmelte ich gähnend. Durch den Rückspiegel sah er mich an. „Morgen“ murmelte er ebenfalls. „Wo ist überhaupt unser Ziel?“ fragte ich interessiert. Nick runzelte die Stirn. „Frag deinen Freund..“ antwortete er nur grinsend, woraufhin ich nickte und mich Justin zuwendete, welcher noch immer schlief. „Ach übrigens Chelsea,“ fing Nick an, weshalb ich mich zu ihm drehte. „Ja?“ fragte ich. „Schön dich wieder zu haben“ sagte er und lächelte nüchtern. Ich lächelte zurück. „Danke.“
Etwas später wurde ich erneut wach. Ich musste offenbar noch einmal eingenickt sein. Ich saß in derselben Position wie vorhin. Meine Güte, Justins Körper müsste mittlerweile vollkommen verkrampft und versteift sein. Gähnend sah ich zu ihm hoch. Er war bereits wach. „Guten Morgen Sonnenschein“ murmelte er und beugte seinen Kopf zu mir runter. „Guten Morgen, lifesaver.“ Wisperte ich gegen seine Lippen, bevor ich meine dann darauf legte und ihn zärtlich küsste. Justin Hand rutschte meinen Rücken hoch bis zu meinem Nacken. Als wir uns eine kurze Weile später wieder lösten sah er mich grinsend an. „Lifesaver?“ hakte er etwas verdutzt aber auch belustigt nach. „Ja..“ flüsterte ich und streichelte seine Wange mit meinen Fingerknöcheln. Ich spürte seine Bartstoppeln an seiner Haut. Ich mochte seinen neuen Look. Dreitagebart, sah verdammt sexy aus. „Du hast mir schon so oft das Leben gerettet. Und gestern Abend erneut. Du bist mein Lifesaver.“ Fuhr ich fort und legte noch einmal meine Lippen auf seine. Lächelnd erwiderte er den Kuss. „Das ist nun mal meine Aufgabe“ murmelte er, als wir uns wieder lösten. Ich zuckte die Schultern. „Und die bewältigst du verdammt gut, Mr. Bieber“ grinste ich und ließ meine Hände nochmal über seine Wangen streifen. „Gefällt mir“ bemerkte ich, „sieht echt sexy aus.“ Ich grinste. Er tat es mir gleich und sah an mir herunter. „Naja, die Art wie du deinen Gefängnisanzug trägst, finde ich auch nicht schlecht“ bemerkte er und sah mir dann wieder in die Augen. „Mhh“ war meine Antwort darauf. Justins Hände verließen meinen Rücken und suchten meine Hände. Er fuhr meine Schultern und meine Arm herab, bevor er dann meine Hände in seine nimmt, sie zu seinem Mund führt und zärtlich jeden meiner Knöchel küsst. Als er bei meiner rechten Hand ankommt stoppt er. Mit gerunzelter Stirn beobachtet er mein Handgelenk. „Was ist das?“ fragte er mir rauer Stimme. Ich schaute auf mein Handgelenk und dann wieder zu ihm „Ein Tattoo.“ Erklärte ich. Justin verdrehte die Augen. „Natürlich ist es das? Aber..“ er hielt inne, hob mein Handgelenk in die Höhe um es besser angucken zu können und sprach dann weiter, „wieso? Und was bedeutet es?“ fragte er und ich hörte ganz leicht die Enttäuschung heraus. „Es ist das mathematische Zeichen für unendlichkeit..“ murmelte ich und sah ihn an. Augenblicklich hob er den Blick von meinem Handgelenk und sah mir in die Augen „Es heißt für immer..du und ich.“ Seine Augen weiten sich. Ich konnte nicht genau sagen, aus welchem Grund, ob vor entsetzten oder doch vor Verwunderung. Langsam sah er weg und wieder zu meinem Handgelenk. Er nahm es wieder in die Hand, hob es zu den Lippen und küsste die tätowierte Stelle. Als er wieder mich ansieht, sehe ich Freude in seinen Augen, aber tief darin vergraben noch was? Enttäuschung?
„Es gefällt dir nicht?“ fragte ich etwas niedergeschlagen. Hastig schüttelte er den Kopf. „Doch, besonders die Bedeutung davon, es stört mich nur, dass es deine wunderschöne Haut an dieser Stelle jetzt beschmutzt ist.“ Erklärt er und seine Lippen formen sich zu einer schmalen Linie. „Das ist doch nicht schlimm..es ist winzig“ sagte ich belustigt. Justin zuckte die Schultern. Er küsste ein weiteres Mal die Stelle. Dann nahm er meine Haare in die Hand, zog meinen Kopf sanft nach hinten und küsste mich zärtlich. Leidenschaftlicher aber, als seine Zunge meine Mundhöhle zu erkunden begann. Als wir uns wieder trennten sahen wir uns schweratmend in die Augen. „Ich liebe dich, Baby“ sagte er und in seinen Augen sah ich ein Feuer lodern. „Ich dich auch“ flüstere ich und das Feuer in seinen Augen beginnt Funken zu sprühen.
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Everythings gonna be alright?- No!
Fanfiction>> Das ist der zweite Teil von "If i was your Boyfriend << So lange haben sie gekämpft, die schlimmsten Dinge durchgemacht und zum Schluss haben sie doch noch gewonnen. Jeremy steckt im Knast. Sie haben erreicht, wofür sie so lange gekämpft haben. N...
