»Hey mein Engel, Niklas hat mir erlaubt, dass ich dich zur OP abhole. Wie gehts dir, mein Spatz?«, glücklich drehte ich mich in die Richtung der Stimme und begann sofort zu grinsen. »Wenn du herkommst und deine Lippen auf meine legst, geht es mir gut.« Ohne lange warten zu müssen kam Ben zu mir und gab mir einen langen, gefühlvollen Kuss. Seine Hände an meiner Taille zogen mich noch näher zu ihm, während meine Hände in seinen Nacken wanderten. »Wie gerne ich dich noch weiter küssen würde. Schade, dass ich darauf erst mal verzichten muss. Komm mein Schatz, wir müssen los.« Ben schob mir den Rollstuhl entgegen, in den ich mich auch sofort setzte. Langsam beugte sich Ben zu mir nach unten. »Du siehst selbst in diesem Hemd heiß aus. Wie machst du das nur?« Kopfschüttelnd löste ich die Bremsen und begann zu lachen, als Ben mich schneller als üblich zum OP-Saal brachte. Noch immer lachend kamen wir im OP an, wo Niklas uns auch gleich empfing.
»Mensch Leyla, seit wann bist du denn so eine Draufgängerin?« Lachend sah Niklas mich an. »Das hat alles mein Mann geschafft.« Zufrieden beugte Ben sich zu mir und gab mir einen Kuss auf die Wange. Dies genügte mir nicht und so griff ich sein Gesicht und legte meine Lippen auf seine. »So, fünf Minuten gebe ich euch noch, danach müssen wir anfangen, ihr zwei.« »Ich geh' mal von dir träumen. Ich liebe dich, mein Schatz«, grinste ich Ben an und streichelte mit meiner Hand über seine Wange. »Ist in Ordnung. Ich passe auf dich auf, mein Engel.« Mit diesen Worten und einem Kuss verabschiedete sich Ben von mir. Langsam begab ich mich auf die OP-Liege und wurde kurz darauf schon in Narkose versetzt.
»Leyla? Spatz? Hey mein Engel, da bist du ja wieder.« Verwirrt sah ich in die Augen meines Mannes und begann leicht zu lächeln. Ich spürte noch immer die Narkose und war mir gerade auch gar nicht sicher, ob ich das nicht einfach nur träumte. Bens sanfte Lippen auf meiner Stirn und kurz darauf auf meinem Mund überzeugten mich vom Gegenteil. »Wie geht's dir mein Schatz?«, »Wie ist es gelaufen?«, antwortete ich noch ganz benebelt mit einer Gegenfrage. »Gut. Die OP ist sehr gut verlaufen. Hast du Schmerzen oder soll ich dir etwas bringen?« Ben wollte sich gerade aufrichten, da fiel ich ihm ins Wort: »Dich. Ich brauche nur dich. Dann gehts mir gut. Bitte bleib einfach nur bei mir.« Noch immer müde versuchte ich nach Bens Hand zu greifen. Langsam wurde meine Sicht immer klarer und mein Kopf freier und so konnte ich nun sehen, wie Ben sich einen Stuhl von der Wand holte um sich zu mir zu setzen. »Nicht. Setz dich richtig zu mir. Ich brauche dich hier, ganz nah bei mir«, brachte ich vorsichtig hervor, weshalb Ben zu mir aufs Bett kam. »Und jetzt machen wir bitte genau da weiter, wo wir auf der Bank aufgehört haben«, grinste ich Ben an und legte meine Hand in seinen Nacken, um ihn näher zu mir zu ziehen. Mit einem »es wäre mir ein Vergnügen«, legte Ben seine Lippen sanft auf meine und begann mich zärtlich zu küssen. »Mhhh. Ja, genau das brauche ich jetzt«, schmunzelte ich, als wir uns kurz zum Luftholen lösten. Ohne ein Wort zu sagen, begann Ben erneut mich zu küssen und streichelte mir anschließend sanft über meine Wange.
»Ich rufe mal Niklas, dann verlegen wir dich auf Normalstation, dann können wir besser weiter machen. Ich will nicht, dass uns lauter Schwestern im Nebenraum beobachten können.« Frech grinste ich ihn an »Seit wann denn so schüchtern, Herr Ahlbeck?«, neckte ich ihn. »Ich bin nicht schüchtern. Aber wenn ich dir dein OP-Hemd gierig vom Leib reiße, geht es keinen etwas an, was ich mit dir mache. Und deine Schönheit hätte ich gerne für mich reserviert«, raunte Ben mir ins Ohr. »Du weißt, dass momentan kein Sex drin ist, wenn ich frisch operiert bin, oder? Auch, wenn ich wahnsinnige Lust auf dich hätte.« Zufrieden sah Ben mich an und streichelte dann über meine Wange. »Keine Sorge, mit dem Sex der Hochzeitsnacht musst du warten, bis wir zu Hause sind. Dafür wird er dort umso besser, das schwöre ich dir. In der Zwischenzeit werde ich mich einfach an dir sattsehen.« Fordernder als zuvor begann Ben mich erneut zu küssen. Gerade, als meine Zunge um Einlass bat, zog er sich zurück. Enttäuscht sah ich ihn an. »Na, na, na. Wer wird denn plötzlich so ungeduldig sein? Damit kannst du kommen, wenn du verlegt wurdest.« Tadelnd sah Ben mich nun an, zückte sein Handy und telefonierte kurz mit Niklas, um meine Verlegung zu organisieren.
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Don't make me leave
FanfictionIch habe mich mal an einer etwas dramatischeren Fanfiction versucht. Die Kapitel dieser Story setze ich etwas länger an, allerdings kann ich nicht sagen, wie lange ich das beibehalten werde. Sicher wird es auch mal Kapitel mit nur rund 1000 Wörtern...