Kapitel 5 ~ Erwischt
Ein paar Jahre zuvor hat sich Valentina die Geschichte ihrer Eltern schon angehört. Es war der Tag, an dem es schlimme Gewitter gegeben hat. Sophia hat ruhig geschlafen, während Tini vor Angst in unser Bett gekommen war. Jeden Abend erzählten wir ihr eine Geschichte aus unserem Leben. Sie fragte uns danach, was wirklich geholfen hat. Ich denke gerne an die Geschichte zurück, aus Jona's Sicht.
(Jona)
Am nächsten Morgen, wache ich vom Wecker auf. Nachdem ich im Bad war, wecke ich die anderen. Ich öffne die Vorhänge und gehe auf die Terrasse. Jemand grüßt mich, wodurch ich mich leicht erschrecke . „Guten Morgen", lächle ich. „Sind bei dir alle wach", fragt Frau Zunterer und ich nicke zustimmend. „Gut dann sehen wir uns um 8 Uhr beim Frühstück im vorderen Wohnwagen", sagt sie und geht weiter zum nächsten Wohnwagen. Ich gehe wieder rein und sehe, dass Verena im Bad ist, Tom zieht sich gerade sein Shirt an und Nico liegt immer noch im Bett. Er rutscht an den Bettrand und macht mir Platz, so dass ich mich neben ihn legen kann. Er legt mir die Decke über den Körper und nimmt darunter meine Hand. Ich lächle und gebe ihm einen Kuss. Nachdem Verena fertig ist, setzt sie sich ebenfalls in Nicos Bett ans Bettende.
Es klopft an der Tür, Johannes und Michael sitzen mittlerweile auch im Zimmer. Jonas öffnet die Tür, als Verena laut lacht. „Wer ist denn alles in dem Zimmer", fragt Frau Langer. Sie kommt gemeinsam mit Herr Mitschke herein und steht im Zimmer. Sie grinst und sagt dann: „Also ich hoffe ihr denkt an Verhütung. Wenn ihr Fragen habt, dann könnt ihr gerne kommen, ich zeige es euch sogar!" Wir sehen sie verstört an und ich frage dann: „Und mit wem wollen Sie das dann machen?" Sie grinst, sieht Herr Mitschke an, der sie nur geschockt ansieht. Wir lachen und Verena sagt: „Danke für den Hinweis!" „Also wenn ihr Kondome braucht, die habe ich auch dabei, weil ich möchte noch kein Klassenbaby haben", meint sie und gemeinsam gehen die Lehrer wieder nach draußen.
Wir brechen in Gelächter aus und setzen unsere Unterhaltung da fort, wo wir unterbrochen wurden. Nico streicht mir über den Arm und zieht mich so näher an sich. Ich lehne mich an ihn und frage: „Wann willst du dich eigentlich frisch machen?" „Das habe ich bereits getan, als du vorhin draußen warst und muss nur noch meine Hose anziehen", meint er und streicht mir über die Wange. Meine Wangen werden rot und ich drücke mein Gesicht in seine Schulter. Er lacht leise und gibt mir einen Kuss auf die Schläfe. Nachdem die anderen aus dem Raum gegangen sind, nimmt Nico mein Gesicht in seine Hände und drückt seine Lippen auf meine. Ich erwidere den Kuss und löse mich kurze Zeit später von ihm. Wir sehen uns noch eine Weile an, dann setze ich mich auf und sage: „So, ich hab jetzt aber Hunger."
Nico fängt an zu lachen und steht auf um sich seine Hose anzuziehen und wir gehen gemeinsam rüber. Mein Handy vibriert, ich öffne die Nachricht und sehe ein Knutschbild von Nico und mir. Drüben gehen wir durchs Buffet und ich nehme mir ein Brötchen und etwas Schinken. Ich hole mir noch einen Saft und setze mich Nico gegenüber. Er lächelt mir zu, ich lächle zurück und schneide das Brötchen auf. Gemütlich essen wir und Frau Langer erklärt uns das für heute eine kleine Stadttour geplant ist, und am späten Nachmittag ein Museumsbesuch ansteht.
Wir treffen uns mit den Lehrern um 10 Uhr an deren Wohnwagen. Nico fragt mich, nachdem wir uns bei den Lehrern angemeldet haben: „Wissen es deine anderen Mädels schon?" „Nein wieso", frage ich. „Ich hätte eine brillante Idee dies zu ändern", entgegnet er. Ich sehe ihn verwirrt an, als er erklärt: „Wir machen wunderschöne Bilder heute und stellen es als Profilbild oder auf Instagram." „Ja das würde mich freuen", meine ich. Verena kommt zu uns und sagt: „Dann habt ihr schon die perfekte Fotografin." „Würdest du das machen", fragt Nico und sieht sie lächelnd an. „Aber natürlich", sagt sie und holt meine Kamera aus ihrer Tasche. Ich lächle und bedanke mich bei ihr. Ich freue mich, dass sie das machen würde. Nach dem kleinen Fußmarsch zum Eingang des Campingplatzes steigen wir in den Bus, der uns in die Innenstadt bringen wird. Verena ergattert die alten Plätze, sodass Verena und ich am Fenster sitzen, Nico neben mir und Tom neben Verena.
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Love Jona
Teen Fiction"Nein sie ist meine beste Freundin, meine feste Freundin, meine erste große Liebe. Sie wird meine Verlobte, meine Frau und die Mutter meiner Kinder sein. Denn ich liebe sie, so wie sie ist, das wirst du nicht vernichten können!" Nico geht in die zeh...