Kapitel 14 ~ Schwanger und süße Worte
“Das ist so romantisch”, ruft Jessica und sieht verträumt in den Himmel. Ein Lächeln stiehlt sich auf meine Lippen. Es war einfach der passendste Moment. Das Geschenk hatte ich schon lange und auch den Ring hatte ich schon lange gebunkert, aber das ich es so kurzfristig mache hätte selbst ich nicht gedacht. “Das große Spektakel danach müsste schon Henry sein”, meint Andreas und grinst breit. Tom lächelt und sagt:” Es war zwar ungeplant, aber das größte Glück in unserem Leben.” Tom sieht seinen Sohn an, der daraufhin sagt:” Na das will ich ja hoffen.” Den Charakter hat er eindeutig von seinem Vater.
Es ist noch früh als das Handy klingelt. Jona murrt in meinen Armen und sieht auf ihr Handy. “Vreni ruft an, es ist halb 3 morgens”, meint sie und legt sich samt Handy wieder ins Bett. “Vreni was gibt's”, fragt sie verschlafen ins Telefon. Ich drehe ihr den Rücken zu und versuche wieder einzuschlafen. “Wie du denkst du bist schwanger”, ruft sie und holt mich aus der Einschlafphase wieder heraus. Sofort drehe ich mich um und sehe Jona mit großen Augen an. Sie deutet mir an ruhig zu sein und hört Vreni lange zu. “Dann fahren wir morgen zum Frauenarzt”, meint Jona und sagt:” Ich hol dich dann einfach morgen ab. Natürlich bin ich dabei. Du bist meine beste Freundin, das ist selbstverständlich.” “Ja, ja dann bis morgen, Versuch noch ein wenig zu schlafen”, meint sie und legt auf. “Vreni schwanger?”, frage ich ungläubig und sehe Jona weiter an. Sie kuschelt sich an mich und sagt:” Nur ein Verdacht. Ich hoffe es noch nicht für sie.” “Sie sind jetzt doch noch zwei Monate in der Schule und haben eine super Ausbildung gefunden”, füge ich hinzu und sehe Jona an. “Wenn es wirklich so wäre, dann würd ich sie unterstützen. So gut wie es geht”, meint Jona und legt ihren Arm auf meine Brust. “Das ist selbstverständlich”, meine ich und streiche ihr über die Wange. Ich gebe ihr einen Kuss auf die Stirn und flüster: “Schlafen wir weiter.”
Tom und ich sitzen beim Zocken und warten bis die Mädels heim kommen. Tom sieht immer wieder nervös auf die Uhr und kann sich kaum auf Fifa konzentrieren. Ich drücke auf Pause und rutsche zu ihm. “Das kann doch nicht so lange dauern, die sind jetzt schon über eine Stunde weg”, meint er und sieht mich nervös aber unsicher an. “Tom es wird alles gut. Die beiden kommen bestimmt gleich”, erwidere ich und lege meine Hand auf seine Schulter. “Ich hab Angst Nico. Was ist wenn Vreni wirklich schwanger ist. Wir sind doch erst 18 und starten gerade jetzt ins Leben. Wir würden es nicht schaffen uns um ein kleines Wesen zu kümmern”, er sieht mich hilflos an. Ich umarme ihn und sage: “Und wenn es der Fall sein sollte, dann helfen wir. Wir sind beste Freunde, Jona und ich unterstützen euch, so gut es geht. Aber jetzt musst du stark sein, für Vreni, vielleicht für euer zukünftiges kleines Wesen.” “Danke Nico du bist echt mein bester Freund”, er rauft sich die Haare und schließt die Augen. Die Tür geht auf und Jona und Vreni kommen herein. Vreni ist kurz davor in Tränen auszubrechen, das sagt schon alles. Jona nickt in meine Richtung und zeigt auf die Küche. Ich stehe auf und folge ihr. Wir nehmen nur dumpf ihre Stimmen war. Ich sehe Jona an und sage: “Sie ist es oder?” Jona nickt und legt ihre Arme um mich. “Vreni ist sich so unsicher. Einerseits freut sie sich ein Kind zu bekommen doch andererseits ist es verständlich zu früh”, haucht sie und gibt mir einen kurzen Kuss. “Ich würde genauso reagieren”, meine ich und sehe sie an. “Ich auch” Sie sieht mich lächelnd an und gibt mir noch einen Kuss.
“Lass uns doch nach den Beiden sehen”, meine ich und greife nach ihrer Hand. Wir öffnen die Küchentür und sehen ein herzzerreißendes Bild vor uns. Vreni liegt in Toms Armen und beide weinen mit einem Lächeln im Gesicht. “Ich werd immer für dich da sein”, sagt Tom und küsst ihre Stirn. Ich muss lächeln und lege einen Arm um Jona. “Wir sind froh, dass ihr das so gut aufnehmt. Wir werden dann mal gehen”, meint Jona, greift meine Hand und gehen aus dem Zimmer. Wir verabschieden uns von Toms Eltern.
Ich steige ins Auto und sehe Jona an. “Wo möchte meine Süße hin”, frage ich und starte den Motor. Sie greift nach meiner Hand und sagt:” Ich liebe dich!” Ich lächle und beuge mich zu ihr. Ich gebe ihr einen Kuss und sage:” Und ich liebe dich!” Ich streiche ihr über die Wange und lächle sie an. “Morgen müssen wir wieder in die Schule”, meint sie zögerlich. “Hey, was ist denn los”, frage ich.
Sie schluckt und sieht auf unsere Hände. “Daniela schmeißt sich plötzlich so ran an dich. Sie ist immer da wo du auch bist, das stört und verletzt mich”, meint sie und beißt sich auf die Lippe. “Jona, sieh mich an. Ich liebe dich. Daniela ist mir so egal, sie ist nervig. In meiner Welt gibt es nur dich und mich, wir sind verlobt und ich freue mich wenn wir uns in ein paar Jahren das Ja-Wort geben”, meine ich. Sie lächelt mich an und küsst mich nur. Für mich war es die perfekte Antwort.
Wie jeden Tag sitzt Jona mit Vreni, Sophia und Ivonne im Klassenzimmer und ratscht. Ich lege meine Schultasche ab und gehe zu ihnen. “Guten Morgen Ladies”, lächle ich und küsse Jona. “Morgen”, sagen die Anderen. Daniela kommt ins Klassenzimmer und ruft:” Nico, da bist du ja endlich, ich brauch dringend deine Hilfe.” “Ich möchte aber nicht”, erwidere ich und sehe sie mit verschränkten Armen an. “Aber Nico, was willst du eigentlich noch von der da, sie hat dich doch gar nicht verdient. Ich merke, dass Jona aufspringt und zu ihr gehen will. Ich halte sie auf und sehe zu Tom, der sich mit Dominik unterhält. Die beiden kommen zu uns. Ich sehe sie verärgert an und sage:” Nein sie ist meine beste Freundin, meine feste Freundin, meine erste große Liebe. Sie ist meine Verlobte, wird meine Frau und die Mutter meiner Kinder sein. Denn ich liebe sie, so wie sie ist, das wirst du nicht vernichten können! Es ist armselig das du es auch nur probierst. Nur weil dich dein Letzter mal wieder verlassen hat, nachdem er erfahren hat, was du eigentlich für ein Mensch bist. Und jetzt lass uns alle in Ruhe und geh in deine Klasse, wir wollen dich nicht hier haben.” Sie sieht mich wütend an und will mir eine Backpfeife geben doch Dominik hält sie von hinten auf und dreht sie in seine Richtung. “Es wäre besser wenn du gehst Daniela”, zischt er. “Domi das kannst du doch nicht sagen, wir hatten…”, sie wird von ihm unterbrochen. Er sagt:” Wir hatten, Da hattest du das Wort. Ich hatte Gefühle für dich,mit denen du einfach gespielt hast, mich ausgenutzt hast. Also verpiss dich.” Er lässt sie los und sie stürmt nach draußen. “Ich hasse euch”, ruft sie noch und schon ist sie verschwunden. Jona kommt zu mir und küsst mich. “Danke”, haucht sie, dann geht sie zu Dominik und umarmt diesen. “Du hast es geschafft Wagner. Jetzt geh und hol dir dein Mädchen ich weiß, dass sie nur darauf wartet”, meint sie und grinst. Er lächelt und drückt sie noch einmal und sagt: “Danke für alles Jona.” Er rennt los, als er Anna an der Tür vorbei gehen sieht. Er hält sie auf und redet mit ihr. Jona blickt mich an:” Das waren fast so süße Worte, wie an meinem Geburtstag.” “Ich kanns halt”, lächle ich und lege einen Arm um sie. “Jetzt komm der Unterricht beginnt gleich”, meine ich und zieh sie zu unserem Platz. “Guten Morgen meine Hasen”, ruft Frau Langer, Vreni steht auf und begrüßt unsere Lehrerin im Namen der Klasse. “So der letzte offizielle Schultag beginnt heute. Morgen beginnen für die ersten die Prüfungen. Ich hoffe ihr seid bereit”, sagt sie und sieht in die Runde. Kräftiges Zustimmen ertönt, Emanuel ruft in die Klasse: “Na mit Ihnen als Deutschlehrerin kann nichts schief gehen.” “Das werden wir sehen Emanuel”, meint sie und lacht aber. Manu dieser Schleimer.
“Und wer hat es nochmal verkackt”, lacht Tom und sieht in die Runde. “Genau Emanuel, er musste als einzigster in der Klasse in die Nachprüfung”, lache ich. Domi sieht amüsiert in die Runde und sagt: “Jetzt ärgert ihn nicht, das macht ihr schon seit 16 Jahren” Ich verdrehe die Augen und sehe Tom an. “Wer hatte den besten Schnitt”, fragt Henry. “Ivonne, Vreni und Nico”, antworte ich. Henry grinst und sagt: “Papa hat uns angelogen.” “Ich will ja nur das ihr lernt, mein Durchschnitt war 2,2 also auch brilliant.
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Love Jona
Teen Fiction"Nein sie ist meine beste Freundin, meine feste Freundin, meine erste große Liebe. Sie wird meine Verlobte, meine Frau und die Mutter meiner Kinder sein. Denn ich liebe sie, so wie sie ist, das wirst du nicht vernichten können!" Nico geht in die zeh...
