Zelten 1.0

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Kapitel 10 ~ Zelten 1.0

Heute nun ist Samstag, der Tag an dem wir Männer mit den Kids zum Zelten am See verabredet sind. Der Tag begann sehr früh, die Kids waren vor Aufregung bereits wach und quasselten die ganze Zeit am Frühstückstisch. Wir steigen in das bereits beladene Auto und machen uns auf den Weg zum 50km entfernten Zeltplatz am See.

Ich freue mich auch schon riesig auf das Wochenende, weil eine Überraschung auf alle wartet, und ich mir vorstellen kann, wie die Kids reagieren werden.

Immerhin haben sie die Beiden mindestens genauso lang nicht mehr gesehen, wie wir. Tini wird ihren Patenonkel wieder sehen, sie hat ihn schon immer sehr vergöttert, was sehr süß ist.

Und da die Beiden einfach nicht älter werden wollen, haben wir immer das Gefühl sechs Kinder zu haben.

Wir kommen am See an, und werden schon von Henry, Jaden und Emilia freudig begrüßt. Tom ist gerade dabei ein Zelt aufzubauen, was nun wieder zusammenklappt und auf ihn stürzt, da es nicht mehr den nötigen Halt durch die Kinder hat.

"Tini endlich bist du da, mir ist schon richtig langweilig geworden mit den Zwergen", ruft Henry und umarmt sie kurz. Ihre Wangen werden rot und sie sieht mich an.

Einerseits möchte ich mich zusammenreißen und sie aufmunternd ansehen doch ich muss mir eindeutig ein Lachen verkneifen, denn im Augenwinkel sehe ich Tom, der sich versucht aus dem Zelt zu befreien. Sophia lacht und hebt eine Stange an und fragt kichernd: "Onkel Tommy, geht's dir gut?" Er sieht zu mir auf und meckert: "Danke übrigens, dass du so hilfsbereit bist Nico, genauso wie früher. Danke Maus, dass du mir hilfst." Emilia sitzt kichernd auf einer Decke und spielt mit ihren Barbies. "Daddy du siehst lustig aus", kichert sie und steht auf. Sie kommt in meine Richtung und sagt dann: "Hallo Onkel Nico." Ihre zarten Ärmchen umschlingen meine Beine. Ich muss lachen. Jaden belagert sogleich Ludwig und Thomas, die sich zu dritt die Spieltasche schnappen und die Autos auspacken. Ich sehe Emilia an, streiche ihr über den Kopf.

Ich helfe Tom das Zelt wieder aufzustellen und anschließend laden wir unser Auto aus, und stellen die Zelte so zusammen, dass der Pavillon noch in die Mitte passt.

Tom sagt, dass wir auch noch losfahren müssten, um für das Essen zu sorgen, was ich aber abwinke und nur grinsend erwähne: "Nur die Ruhe, dafür habe ich bereits gesorgt. Wir haben Lieferservice." Ein Freudeschrei ist zu hören. Wir drehen uns zu Emilia um. " Ja, Pizza." jubelt sie. Ich beginne zu lachen und sage nur: "Korrekt, American Style." Tom schaut fragend, geht aber nicht weiter darauf ein

Kaum das wir uns ein wenig hingesetzt haben, um die "Strapazen" des Zeltaufbaus zu verdauen, bricht hinter uns ein lautes Hupen aus.

Tom dreht sich um, die Kinder springen auf, nur ich bleibe grinsend sitzen. Als die Kids mitbekommen, wer sich da lautstark angekündigt hat, rennen sie ihnen vor Freude schreiend entgegen.

Dani und Kili steigen aus und Dani rennt den Kids genauso schreiend entgegen. Das sprichwörtliche Kind im Manne haust noch immer in ihm.

Ich stehe nun auch auf und gehe Kili entgegen. Er umarmt mich herzlich und sagt: "Coole Idee von dir, Nico, uns hierher einzuladen, danke." und schon hab ich auch gleich einen kleinen Kuss von ihm auf der Wange.

"Dani jetzt lass uns ausladen, mit deinen Autos kannst du danach noch spielen" ruft Kili lachend zu seinem Mann rüber und versteckt sich hinter mir. Dani stürmt auch gleich auf Kili los, der hinter mir vortritt und ihn lachend in den Arm nimmt. Sie fallen gemeinsam ins Gras, und schon stürzen sich auch die Kids auf sie.

Love JonaWo Geschichten leben. Entdecke jetzt