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Besuch

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Kapitel 8 ~ Besuch

Das ist so romantisch", ruft Sophia und sieht mich träumerisch an. „Ja wie in einem Märchen", ruft Tini und stimmt ihr somit zu. Ich lächle. Wie ein Märchen nicht unbedingt aber wir leben ein Leben wie in einem Buch und darauf sind wir beide Stolz.

Am nächsten Morgen werde ich von einer Bewegung geweckt. Ich murre und ziehe Jona näher an mich. Sie seufzt auf und flüstert: „Nico lass mich bitte los!" Ich lasse sie nicht los, immerhin genieße ich ihre Anwesenheit, bevor wir getrennte Wege gehen, die ganzen Ferien sehen wir uns nicht. Ich vermisse sie jetzt schon. „Ich muss auf die Toilette, dann komm ich wieder ins Bett", meint sie. Ich öffne die Augen und lasse sie los. Es ist elf Uhr. Jona kommt nachdem sie im Bad war wieder ins Bett, sie stützt sich auf mir ab und drückt mir einen Kuss auf die Lippen. Es ist ein sanfter und liebevoller Kuss. Ich liebe es ihre zarten Lippen auf meinen zu spüren. 

Es klingelt an der Tür. Das muss meine Überraschung sein. Jona weiß noch nicht, dass sie jetzt Besuch bekommt. Es ist alles mit ihrer Mutter abgesprochen. Verwirrt steht sie wieder auf und geht an die Tür. Ich ziehe mir meine Jogginghose an, die ich mittlerweile schon bei ihr habe, an und setze meine Brille auf. Ich stelle mich hinter sie und lege meinen Arm um ihre Hüfte. Die Aufzugstür öffnet sich und Kilian und Daniel steigen aus. 

Nachdem wir die Beiden auf Abschlussfahrt kennen gelernt haben, sind sie aus unserem Leben nicht mehr weg zu denken. Täglich schreiben wir mit ihnen und mindestens einmal die Woche telefoniert Jona mit ihnen. Jona kreischt laut und fällt ihnen in die Arme. Sie umarmen sie fest und lachen ebenfalls. „Das ist mein zweites Geschenk, Weihnachten und Silvester wirst du nicht alleine verbringen sondern mit Kili und Danie. Deine Mutter hat zugestimmt.", lächle ich. Sie lässt Danie los und umarmt mich dann. Sie küsst mich und sagt dann: „Danke Nici, danke du bist einfach der Beste!" „Kommt rein, wollt ihr etwas frühstücken", fragt ihre Mutter und steht hinter uns im Gang. „Gerne", antworten wir. Renate stellt sich auch bei den Jungs vor. Wir setzen uns an den Esstisch, Jona ruft: „Es ist so toll euch wieder zu sehen." „Ich denke ich spreche für uns beide, dass wir uns ebenfalls freuen", lächelt Kili und legt seine Hand auf Jona's.

Wir frühstücken gemütlich und ausgiebig. Nach dem Frühstück muss ich mich leider schon verabschieden. Ich ziehe mir meine Schuhe und meine Jacke an und warte bis die Anderen auch fertig sind. Unten schlage ich dann bei den Jungs ein und klopfe ihnen auf die Schulter, dann sehe ich Jona an. Sie sieht mich traurig an, lächelt aber. Ich vermisse sie jetzt schon. Ich breite meine Arme aus und sie wirft sich in meine Umarmung. Ich schließe meine Arme um sie und streiche ihr über den Rücken. Ich drücke ihr einen Kuss auf die Stirn und schmiege mich an sie.

Hast du Mama in der Zeit sehr vermisst", fragt Tini und sieht mich erwartungsvoll an. Ich nicke und sage: „Natürlich habe ich eure Mutter vermisst. Ich vermisse sie auch jetzt." „Ich vermisse Mami auch", meint Thomas und umarmt mich. Ich erinnere mich daran, als Jona die Geschichte Valentina aus ihrer Sicht erzählt hat. Sie hat mich auch sehr vermisst. Immerhin waren wir in der Zeit gerade einmal knappe 2 Monate zusammen.

(Jona)

Ich bin sehr überrascht und freue mich riesig, dass die beiden Jungs bei uns sind. Ich drücke Nico an mich. Ich möchte mich nicht von ihm verabschieden. „Bleib hier", seufze ich und drücke mich noch näher an ihn. „Wir sehen uns doch nur 14 Tage nicht", meint Nico und streicht mir über den Rücken. Ich sehe ihn schmollend an und sage: „Ja eben mindestens zehn davon zu viel." „Du musst mich aber jetzt wirklich los lassen. Sonst verpasse ich den Flug", meint er und streicht mir nochmal über den Rücken. Ich löse mich von ihm. Er sieht mich an, streicht mit der Hand über meine Wange zu meinem Kinn und hebt es sanft hoch. Er beugt sich runter und küsst mich liebevoll.

 „Warum kannst du mich nicht so liebevoll küssen", meckert Dani hinter mir. Ich muss in den Kuss grinsen, löse mich und drehe mich um. „Ich bin immer liebevoll, außer im Bett da kette ich dich gerne an.", meint Kili und sieht seinen Freund an. „Kilian", ruft Dani empört und bekommt schlagartig rote Wangen. Ich fange an zu kichern und drehe mich zu Nico, der ebenfalls lacht. 

„Ich werde dich so vermissen", meine ich sehe ihn jetzt wieder traurig an. Er umarmt mich und flüstert: „Ich dich doch auch. Wir werden bestimmt mal telefonieren." Ich lehne mich hoch und küsse ihn nochmal. Hinter uns beginnt es zu hupen . Ein Taxi fährt vor und sein Bruder öffnet die Tür. „Komm Bruder verabschiede dich von deiner Schnecke", meint Max und wackelt mit den Augen. Seit er sich von Kilian getrennt hat und beide ihre eigenen Wege gehen, ist er anders geworden. „Ich hab dich lieb", ruft Nico, als er zum Auto läuft. „Ich dich auch", rufe ich und stehe unschlüssig da. Nachdem er eingestiegen ist öffnet er das Fenster und winkt. Wir winken Ihnen hinterher, bis sie die Straße abbiegen. 

Dani legt einen Arm um mich und ruft: „Und wir unternehmen jetzt was schönes." „Was gibt es denn Sehenswertes hier, außer dich und meinen Schatz", fragt Kili, der die Hand seines Freundes nimmt. „Eigentlich nichts besonderes, wir können in den Stadtpark gehen und danach in die Stadt. Ich zeige euch den „Schönen Turm" oder den sehr eigenartigen Kirchturm.", meine ich und öffne die Tür. Wir gehen die Treppen zu meiner Wohnung hoch. „Dann machen wir das jetzt", meint Dani und klatscht in die Hände.

Nachdem sich Dani und Kili in unserem Gästezimmer eingerichtet haben, machen wir uns auf den Weg. Zuerst gehen wir in den Stadtpark. In unserem Stadtpark haben wir Ziegen, einen Esel und mehrere Arten von Vögeln. Hier war ich schon lange nicht mehr, seit ich die Schule vor 2 Jahren gewechselt habe. Danach gehen wir in der Stadt ein bisschen spazieren, wobei ich ihnen die interessanten Dinge zeige und erkläre. Kili macht viele Fotos, von der Kleinstadt und uns. Ich erzähle ihnen die „Turmschieber Legenden", die unsere Stadt ausmachen. Sie können nur den Kopf darüber schütteln. Zu Mittag essen wir in der "Post" , einem Gasthaus und gehen am Nachmittag dann ins Kino, da es zu regnen begonnen hat.

Nico schickt mir eine Nachricht, als er in Südafrika angekommen ist. Dort sind sie die 14 Tage. Ein Bild schickt er daraufhin auch noch von dem wunderschönen Meer. Dann noch ein Bild von ihm, wo er nur in Badehose auf einem Felsen sitzt und die Arme ausgebreitet hat. „Er hat wirklich einen geilen Körper", sagt Dani hinter meinen Rücken und hat sich über meine Schulter gebeugt, Kili stimmt ihm zu und nimmt mir das Handy aus der Hand. „Hey was machst du", frage ich und will es ihm wieder ab nehmen. Er dreht sich um und sagt: „Warte doch kurz ich mache nichts schlimmes!" Er verbindet seine Kamera mit meinem Handy und schickt Nico anschließend ein Bild von mir, welches echt nicht schlecht aussieht.

 Er dreht sich um und sagt: „Warte doch kurz ich mache nichts schlimmes!" Er verbindet seine Kamera mit meinem Handy und schickt Nico anschließend ein Bild von mir, welches echt nicht schlecht aussieht

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Meine Mama kommt in mein Zimmer und fragt: „Was möchtet ihr zum Abend essen?" „Mach irgendwas", meine ich und sehe sie lächelnd an. „Okay, danke für die Auskunft", lacht sie und geht wieder hinaus. 

Es gibt Schinkennudeln und für Dani Nudeln mit Pesto, da er Vegetarier ist. Nach dem lustigen und sehr unterhaltsamen gemeinsamen Abendessen sehen wir uns in meinem Zimmer noch einen Film an, bei dem ich an der Schulter von Kili einschlafe.

( Nico )

Daddy bringst du mich auch ins Bett", murmelt Thomas und sieht uns an. Ich stehe vom Bett auf und hebe ihn hoch. Ich bringe ihn in sein und Ludwigs Zimmer. Ludwig schläft ruhig. Ich lege ihn hin und decke ihn zu. „Gute Nacht Thommy", flüstere ich und drücke ihm einen Kuss auf die Stirn. „Nacht Daddy", murmelt er wieder und schläft gleich darauf ein. Ich muss schmunzeln, als ich ihn ansehe. Ich schließe die Tür hinter mir und gehe wieder zurück zu den Mädels, die noch einigermaßen fit aussehen.


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