Kapitel 15 ~ Besuch in Amerika
Nachdem der Abend mit vielen Erinnerungen vergangen war und auch wir in unsere Schlafsäcke gekrochen sind, werden wir schon früh am Morgen von den Kindern geweckt, die draußen bereits herum tollen. Doch jetzt beginnt die Aufbruchsstimmung. Kili und Dani fahren mit den Kids noch zu uns und wollen bis Sonntag bleiben, was Valentina am meisten freut. “So gute Heimreise. Man hört und sieht sich bestimmt bald wieder”, meint Andreas und verabschiedet sich von uns. Sobald der Rest gefahren ist, machen auch wir uns auf den Weg. Mein Smartphone klingelt und auf dem Display des Autoradios erscheint: -Liebling-. “Mami ruft an”, ruft Ludwig begeistert. Ich gehe ran und sage:” Hey mein Schatz.” “Hallo meine Lieben. Seid ihr schon auf dem Heimweg”, fragt Jona. “Ja wir sind gerade los gefahren, ihr auch”, frage ich und biege auf die Autobahn. “Ja wir sind fast zuhause. Wie lang fahrt ihr noch”, fragt sie. “Laut Navi noch 1 ½ Stunden”, meint Tini. “Mama ich vermisse dich”, ruft Ludwig. “Ich vermisse euch auch, aber wir sehen uns ja bald”, meint Jona, ich höre ihr lächeln und sehe ihren Blick in meinen Gedanken, wie sie Ludwig liebevoll ansieht. “Nico, gute Fahrt euch noch. Bis später”, sagt Jona. Ich lächle und antworte:” Bis später Liebling.” Damit legen wir auf.
Die Fahrt über sind die Kinder ziemlich ruhig. Valentina spielt an ihrem Handy, Sophia sieht aus dem Fenster und hängt ihren Gedanken nach und Ludwig und Thomas schlafen beide fast die ganze Fahrt über. Wir biegen in unsere Straße ein und fahren auch schon auf unseren Hof. Jona schaut aus dem Küchenfenster und lächelt sogleich. “Arriving Home”, rufe ich und steige aus dem Auto. Ich helfe den Jungs aus dem Auto, die sofort die Treppe hoch zu Jona rennen, die gerade aus dem Haus tritt. Sie umarmt die Zwerge und begrüßt sie fröhlich. Sophia und Tini umarmen sie auch. “Jungs geht hoch und zieht euch etwas anderes an”, meint Jona. Sofort stürmen sie hoch, die Mädels verschwinden auch. “Guten Tag Schönheit”, lächle ich und gebe ihr einen sanften Kuss. “So weg da ich will meine Jona auch wieder einmal in den Arm nehmen”, meckert Dani hinter mir und drückt mich weg. Er umarmt sie freudig und Jona sieht mich überrascht an. “Überraschung”, lache ich und sehe mir das Spektakel an. Dani lässt sie los, da wird sie schon von den Kids begrüßt. Kili klopft mir auf die Schulter und zwinkert mir zu, dann geht er zu Jona und umarmt sie auch, sie bekommt ein kleines Küsschen auf die Wange. “Ich freu mich so euch wieder zu sehen, wie lange es nur her ist”, ruft sie und blüht völlig auf. Und da werden die Erinnerungen an unsere letzten Schulferien wieder wach. Damals als wir Kili und Dani in Amerika besucht haben.
“Nico sieh dir das an, gleich landen wir”, ruft Jona und drückt fest meine Hand. Sie erinnert mich an ein kleines Mädchen das sich über ein Geschenk freut. Aus dem Kabinenfenster sind schon die Wolkenkratzer und die riesigen Straßen zu sehen und der Druck in den Ohren wird mit jedem weiteren Meter Sinkflug stärker. Schon kann man die Rollbahn sehen und nur kurze Zeit später spüren wir das Aufsetzen der Fahrwerke auf den Boden. Die feste Erde hat uns nach guten 11 Stunden in der Luft wieder.
Nach dem wir den Zoll und die Passkontrolle hinter uns gebracht haben, warten wir nun noch, dass unsere Koffer auf dem Gepäckband erscheinen. Eine gefühlte Ewigkeit später können wir sie auch endlich vom Band ziehen und auf den Kofferwagen stapeln. Die Schiebetür zur Ankunftshalle öffnet sich und als wir hindurchtreten bricht ein Geschrei los, als wenn gerade die angesagtesten Popstars erscheinen. Jona stürmt los und wirft sich Dani, der vor Freude winkend und auf- und abspringend die Halle beschallt, in die Arme. Sie drückt ihm einen Kuss auf die Wange und lässt ihn lange nicht los. Währenddessen bin ich bei Kili angekommen. “Hey”, grinse ich und umarme ihn herzlich. Kili erwidert die Umarmung und drückt mir einen Kuss auf die Wange und fragt:” Hattet ihr einen guten Flug?” “Ja wir haben viel geschlafen und zum Ende hin wurde zwar meine Hand ziemlich zerquetscht aber der Anblick Jona so aufgeregt und begeistert zu sehen war es wert”, lache ich und lasse den größeren los. Dani und Jona quatschen schon direkt über die kommenden Tage, als Kili meckert:” Und mich vergisst sie zu begrüßen.” Jona sieht ihn lächelnd an und sagt:” Wie könnte ich dich denn vergessen.” Kili schmunzelt und umarmt mein Mädchen. Ich hingegen werde von Dani in Beschlag genommen, der mich genauso herzlich knuddelt wie Jona zuvor. “Ich wär dafür, wenn wir erst einmal nach Hause fahren und dann können wir uns immer noch austauschen”, meint Kili und nimmt Jonas Koffer. Ich nehme meinen Koffer und unser Handgepäck, während Jona sich bei Dani einhakt und sich weiter mit ihm fröhlich unterhält.
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Love Jona
Teen Fiction"Nein sie ist meine beste Freundin, meine feste Freundin, meine erste große Liebe. Sie wird meine Verlobte, meine Frau und die Mutter meiner Kinder sein. Denn ich liebe sie, so wie sie ist, das wirst du nicht vernichten können!" Nico geht in die zeh...