Kennt ihr das peinliche Gefühl, wenn euch jemand zu viel geschenkt hat? Wenn man von einem Fuß auf den anderen tritt und betreten auf den Boden schaut? Es ist einfach zu viel, zu groß, zu wertvoll, und man weiß, man könnte es nie erwidern.
Auch Gott hat uns ein solch großes Geschenk gemacht. In der Heiligen Nacht schenkte er uns seinen eingeborenen Sohn Jesus Christus.
In Jesaja Kapitel 53 Vers 12 steht geschrieben: ,,Ich will ihn zu den Großen rechnen, und mit den Mächtigen soll er sich die Beute teilen. Denn er ging in den Tod und ließ sich unter die Verbrecher zählen. So hob er die Sünden der Vielen auf und trat für die Schuldigen ein."
Man sagt, das eigene Kind zu verlieren, ist das Schlimmste, das jemandem widerfahren kann.
Wie groß muss Gottes Liebe für uns sein, dass er seinen eigenen Sohn opferte?
Waren wir das wert? Womit haben wir diese Liebe verdient?
Was könnten wir ihm schon im Austausch dafür geben?Im Psalm 127 heißt es: „Siehe, Kinder sind eine Gabe des Herrn, und Leibesfrucht ist ein Geschenk."
Jeder Mensch ist ein Geschenk? Wirklich? Also manche Menschen, die will ich nicht mal geschenkt.
Aber bin ich denn wirklich so viel besser, dass ich mir ein Urteil erlauben könnte?
Meine Worte sind stets lauter als ich. Für meinen ach so flexiblen Geist ist die Realität bloß eine Ausrede. Ich weiß nie was mir fehlt, bevor ich es finde. Ich bin ein törichter Narr, und ein weltfremder Träumer, und ein unvollkommener Mensch, und das Schlimmste ist, ich bin nicht die einzige.Wir sind kalt obwohl wir strahlen. Sind für Wunder blind geworden. Lieben Dinge und benutzen Menschen. Hinterlassen Abdrücke auf dem Mond, aber nicht im Herzen.
Und doch glaube ich, dass wir mehr sind als das, was wir zu sein glauben.
„Wir können mehr tun als den Schrott sehen,
mehr tun als den Trott leben.
Die Schuld an allem Gott geben?
Wir können mehr tun als den Sinn suchen.
Wir können den Sinn geben."
Das hat schon Curse gesagt.„Fürchte dich nicht, denn ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein."
Das hat schon Gott gesagt. (Jes 43,1-7)Der Mensch von Gott nach seinem Ebenbild erschaffen
Der Heilige Geist, der uns alle miteinander verbindet
Ein Stück von Gott in unsWie können wir dann behaupten wir seien nicht wertvoll?
Wie können wir nur denken wir seien nicht liebenswert?
Wie können wir bloß glauben wir seien nicht würdig?„Er ging in den Tod und ließ sich unter die Verbrecher zählen.
So hob er die Sünden der Vielen auf und trat für die Schuldigen ein."
Vielleicht, ja, vielleicht fängt Gott uns nicht auf, wenn wir fallen, aber er folgt uns immer nach unten.Und ich? Ich denke vernünftig und handle unlogisch. Ich fühle mit dem Kopf und denke mit dem Herzen. Ich stehe mit beiden Füßen fest in meinem Wolkenschloss. Ich bin ein Narr, und ein Träumer, und ein Mensch..., aber ich bin nicht allein.
Musik dazu:
Irgendwas - Yvonne Catterfeld feat. Bengio
Wunderfinder - Alexa Feser feat. Curse
Manchmal denk' ich es gibt keine Weihnacht - Martin Gotthard Schneider
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Gefunden
Spiritual"Wenn du sagst, an Gott glaube ich nicht, sage ich dir, Gott glaubt an dich." Poetry-Slam-Texte, Predigten, Gebete uvm