Wütend ließ ich mich auf das Bett fallen. Ich betete mein Kopf auf Damons Kissen und schloss die Augen. Doch vor lauter Wut konnte ich nicht schlafen, also stand ich wieder auf und griff nach meiner Tasche, welche ich vor dem Bett hatte fallen lassen. Ich nahm vorsichtig mein Gremuar aus der Tasche und schlug es auf. Es war alles was ich von meiner Leiblichen Mutter hatte. Ich blätterte ein wenig darin rum, bevor ich einen Zauber fand, der mich neugierig machte. Bis jetzt hatte ich ihm nie Beachtung geschenkt, doch nun... „Deutung von Träumen..." lass ich die Überschrift gedankenverloren laut und strich sanft darüber. „Wenn du auch mal mit mir so sanft umgehen würdest." Damons stimme erschrak mich und ich klappte in einer schnellen Bewegung das Buch zu. „Du hast mich erschreckt." Meine Stimme hatte etwas Emotionsloses. Das war immer so, wenn er mich mit meinem Gremuar erwischte. Ich legte es vorsichtig zurück in meine Tasche. Ich wollte nicht, dass irgendjemand es sah. Ich wusste das es schwachsinnig war, doch ich hatte das Gefühl, dass es wichtig sei, dass niemand es sah. Ein Genervtes seufzen kam von Damon. „Wann wirst du mir genug Vertrauen, um mir das Buch zu zeigen?" fragte er mich. Ich wusste das er es nicht so meinte, und doch verletzte mich das gesagte. „Tut mir leid. Du weißt doch das ich dir vertraue. Ich liebe dich und ich vertraue dir, aber... Es ist so ein Gefühl, das ich es niemanden zeigen darf, es ist-" „Das einzige was du noch von deiner Mutter hast. Ich weiß." Unterbrach er mich. Beschämt sah ich auf den Boden. „Hey, tut mir leid." Er stellte sich vor mich und zog mich sanft zu ihm hoch. „Ich hätte das nicht sagen dürfen." Ich sagte nichts, kuschelte mich einfach an ihn. So verging einige Zeit, bevor Mister Saltzman reinkam. „Rick? Was gibt's?" fragte Damon. Der Blick von Mister Saltzman hatte etwas Beängstigendes. „Ich wollte nur Bescheid sagen, dass ich jetzt wieder fahre. Soll ich dich mitnehmen, Alexandra?" Meine Nackenhaare stellten sich auf. *Da stimmt etwas ganz gewaltig nicht! Er nennt mich nie bei meinem Namen!* „Ja klar! Dankeschön!" Ich küsste Damon noch schnell auf die Lippen und Umarmte ihn, um ihm unauffällig ins Ohr zu flüstern „Pass bitte für mich auf das Buch auf. Ich vertraue dir, Damon!" Dann sah ich ihm direkt in die Augen und lächelte ihn an. Er nickte verwirrt und ließ mich gehen. Ich verabschiedete mich noch schnell mit einem „Wir sehen uns morgen!" von den anderen und stieg mit Mister Saltzman in sein Auto. „Ok raus mit der Sprache! Wer bist du?!"
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Niklaus Mikaelson FF - Die Hexe von Niklaus Mikaelson
FanfictionAlexandra Lookwood. Ein Mädchen mit lange braunen Haaren und klaren Grünen Augen. Sie scheint ganz normal zu sein, doch der schein trügt ja bekanntlich. Sie ist eine Hexe - eine sehr mächtige sogar. Zusammen mit ihrem Adoptivbruder Tayler und ihren...
