×Kapitel 20×

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-Sicht M-

Ich wartete bis es Nacht war.
Mit der Taschenlampe meines Handys bewaffnet machte ich mich auf den Weg zu P.
Es war ziemlich dunkel, trotz der Straßenlaternen.
Ich hatte noch ein Problem:
Wie sollte ich unbemerkt ins Haus kommen?
Den Schlüssel hatte noch P.
Ich war kein Einbrecher.
Ich konnte versuchen, die Tür aufzubrechen.
Aber ich hatte keinen Dietrich, und sie zu zerstören wäre zu laut.
Eine weitere Möglichkeit wären die Fenster.
Aber sie einzuschlagen wäre auch ziemlich laut.
Mein Handy vibrierte.
Scheiße, der Akku war fast leer!
Noch ein Problem..
Ich beeilte mich mit Suchen, aber ich fand keine Lösung.
Mein Handydisplay wurde Schwarz.
Es hatte sich ausgeschaltet.
Okay, jetzt war ich wirklich am Arsch. Dann musste ich eben im Dunkeln weitersuchen.
Jetzt war ich noch vorsichtiger als zuvor um nicht zu stolpern.
Stunden vergingen und ich war langsam am Verzweifeln.
Plötzlich rutschte ich aus.
Auch das noch.
Ich konnte nichts erkennen und griff wahllos nach allem, was mir in den Weg kam.
Als ich wieder aufstehen konnte, schaute ich mich um.
Wo war ich denn gelandet?
Irgendwo am Rand unseres Grundstücks. Ich war einen kleinen Abhang hinuntergerutscht.
Zum Glück konnte ich auch problemlos wieder hoch.
Aber ich würde mich jetzt erstmal hier unten umschauen.
Recht, links und hinter mir war Gras, vor mir eine Eisentür.
Moment mal, vielleicht war da ja T?
Das würde sogar Sinn machen!
GPS war ja nun nicht so genau..
Jetzt war mir alles egal.
Ich schnappte mir einen Stein und schlug das Schloss kaputt.
...
Endlich! Die Tür schwankt auf..

•PAIN•Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt