Part 81 ~ Vorbereitungen

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Samra

Der Abend würde so geil werden. Drogen, Alkohol und zum Abschluss noch eine alte flachlegen. Es war schon wieder viel zu lang her, dass ich geile Weiber in meinem Bett hatte. Umso mehr freute ich mich auf die Nacht, die uns erwartete. Capi machte sowieso immer die besten Kahbas klar. So geile Bitches findet man in keinem Puff der Welt. Gerade als ich in Gedanken immer mehr abschweifte und mir vorstellte, wie der Abend ablaufen würde riss mich eine Stimme neben mir aus meinen Geadanken.
„Was?" fragte ich genervt.
„Ich hab gefragt ob Ghassan auch kommt" wiederholte sie und schaute mich mit großen Augen an.
„Ne, denke nicht." gab ich emotionslos von mir und fuhr auf den Supermarkt zu. Auf dem Parkplatz stellte ich Capis Wagen im Schatten ab und stieg aus.
„Ich geh einen Korb holen" gluckste Josy fröhlich und schlenderte davon. Ich blieb kurz stehen und atmete die frische Luft ein, während ich ihr unbewusst auf den Hintern starrte.
„Kannst du mal aufhören zu gaffen?" ertappte sie mich, als sie mit dem Korb wieder kam.
„Als ob ich dich angaffen würde" sagte ich nur abweisend und lief dann voraus. Im Augenwinkel konnte ich sehen, wie sie beleidigt mit dem Kopf schüttelte und dann versuchte, den Einkaufswagen zu schieben, ohne nach links oder rechts weg zu rollen. Süß. Wir wanderten quer durch den gesamten Supermarkt, und alles was wir gebrauchen konnten legte ich zu Josy in den Korb, der mit jedem Gegenstand schwerer wurde. Nach mehreren Flaschen Alkohol hatte sie irgendwann riesige Probleme, den Korb vor sich her zu schieben.
„Können wir tauschen?" fragte sie erschöpft und lehnte sich auf dem Korb ab.
„Nö. Es ist lustig zu gucken wie du abkackst" lachte ich und ließ sie stehen. Ja, ich weiß. Manchmal konnte ich echt ein Arsch sein. Aber es war einfach besser, wenn sie mich hasste. Ich hatte das ganze schon viel zu weit gehen lassen. Wenn ich nicht aufpasse, würde ich alles nur noch schlimmer machen. Also hielt ich sie lieber so gut ich konnte auf Abstand. Auch, wenn ich am liebsten jede freie Minute mit ihr verbringen würde.
„Haben wir jetzt endlich alles?" fragte sie völlig aus der Puste und schaute mich flehend an.
„Jap" sagte ich nur und lotste sie an die nächste freie Kasse. Beim ausladen half ich ihr natürlich. Aber den Weg zum Wagen ließ ich sie wieder schieben.
„Hilf mir doch mal" beschwerte sie sich, als sie mit aller Kraft versuchte gerade zu fahren.
„Hör auf rum zu heulen" stöhnte ich genervt und öffnete den Kofferraum.
„Warum bist du jetzt auf einmal so?" fragte sie traurig und ihre kleinen grünen Katzenaugen schauten mich erwartungsvoll an.
„Steig ein" sagte ich nach ein paar Sekunden und packe das Zeug in den Kofferaum. Als sie im Auto saß verriegelte ich die Türen und brachte den Einkaufswagen weg. Wieder am Wagen angekommen öffnete ich die Tür, schnallte mich an und schon ging es zurück zum Haus.
„Du hast mir keine Antwort gegeben" Sie ließ nicht locker. Aber ich würde mich bestimmt nicht darauf einlassen.
„Ja, war Absicht"
„Warum?"
„Darum."
„Samra!"
„Josy!" Genervt verdrehte sie die Augen und schaute dann aus dem Fenster.
„Und ich dachte eigentlich dass wir uns jetzt besser verstehen als am Anfang" murmelte sie traurig.
„Falsch gedacht" sagte ich nur kalt und ignorierte ihren enttäuschten Blick von der Seite vollkommen, obwohl dieser ein klitzekleines Stechen in meinem Herzen verursachte.
Wieder beim Haus angekommen parkte ich den Wagen und wir trugen alles nacheinander in die Küche.
„Baby?" rief sie aufgeregt, als wir alles verstaut hatten.
„Der kommt bestimmt erst heute Abend wieder, wenn der mit Granit unterwegs ist" sagte ich lustlos und schappte mir einen Apfel.
„Meinst du?" fragte sie etwas traurig und starrte mich wieder an.
„Jap." sagte ich, biss in meinen Apfel und ging Richtung Zimmer. Eigentlich war das Wetter perfekt, um Baden zu gehen. Also öffnete ich die Schublade, in der ich meine Badehose verstaut hatte und zog mich um. Mit Sonnencreme, Sonnenbrille und einem Handtuch bewaffnet hüpfte ich lässig nach unten und schob die Türen zur Terasse beiseite.
„Hatten wir wohl den gleichen Gedanken" Hörte ich eine zierliche Stimme hinter mir kichern. Josy hatte ein dünnes Top an. Und keine Hose. Keine. Fucking. Hose. Nur einen schwarzen Bikini darunter, der durch das Top durchschimmerte. Schnell drehte ich mich um und atmete tief durch, bevor ich mich auf der Liege breit machte. Sie suchte sich natürlich genau die Liege neben mir aus.
„Freust du dich auf die Party?" Sie versuchte mich in ein Gespräch einzuwickeln, aber ich hatte keinen Bock darauf. Ich konzentrierte mich darauf, sie nicht anzuschauen und breitete mein Handtuch aus.
„Dann eben nicht" sagte sie schulternzuckend. Egal wie sehr ich versuchte, nicht zu gaffen....als sie anfing, ihr Shirt auszuziehen war alles vorbei. Meine Fresse, diese Brüste...
„Samra!" ermahnte sie mich empört und hielt sich sie Arme vor diese zwei wunderschönen...
„Was?" fauchte ich ertappt und steuerte dann auf den Pool zu. Ich musste so schnell wie möglich ins Wasser, um zu verhindern dass sie gleich noch bemerkte wie verdammt geil sie mich gerade machte.
Ich war einfach nur untervögelt. Das war der einzigste Grund. Ich war so untervögelt, dass ich wahrscheinlich jede genommen hätte. Das hatte nichts mit Josy zu tun. Ich hielt erst kurz meinen Fuß ins Wasser, zog dann mein Shirt aus und warf es auf meine Liege. Dabei bemerkte ich, dass sie dieses mal diejenige war die gaffte.
„Ey!" rief ich und sie zuckte zusammen.
„Kannst du dir nicht mal den Bauch rasieren? Das ist ja heftig" fragte sie empört.
„Hä bestimmt nicht? Die Weiber stehen da drauf" sagte ich und rieb mir stolz über mein Bauchfell.
„Das sieht aus wie ein Äffchen" kicherte sie.
„Achso? Naja dann sollte ich mich vielleicht auch wie eine Affe benehmen" sagte ich beleidigt und steuerte auf sie zu.
„Nein tut mir leid ich habs nicht so gemeint sorry" ratterte sie schnell runter und sprang hinter die Liege, um vor mir abzuhauen.
„Komm her" rief ich und schnappte sie mir von hinten, wo ich meine Arme um ihren Bauch schlang und sie hoch hob.
„Nein lass mich runter! Samra!" brüllte sie lachend und strampelte wie verrückt, aber das brrachte ihr rein gar nichts.
„Was hast du gesagt, runter lassen? Na wenn es nur das ist" lachte ich und schmiss sie ins Wasser. Gleich danach sprang ich mit einem Köpfer hinterher und tauchte neben ihr wieder auf.
„Rache!" brüllte sie freudig und drückte meinen Kopf unter Wasser. Allerdings nur kurz, denn sie hatte natürlich keine Kraft um mich länger unten gedrückt zu halten. Ich packte ihre Handgelenke und tauchte dann wieder auf.
„So, du willst es darauf anlegen?" lachte ich und sofort musste sie auch grinsen. Immer wieder ertappte ich mich, wie mein Blick auf ihr Bikinioberteil ging, während sie mir in die Augen schaute. Zwischen uns lagen nur wenige Zentimeter. Ihre Handgelenke hatte ich immernoch fest umschlossen, während keiner von uns ein Geräusch von sich gab.
„Dafür dass wir uns nicht verstehen, verstehen wir uns gerade ziemlich gut" sagte sie vorsichtig. Sie hatte Recht. Ich hatte mich wieder hinreißen lassen. Verdammt.
„Das scheint nur so" sagte ich, ließ sie los und bemerkte dann, wie verdammt erregt ich schon wieder war. Schnell drehte ich um und tauchte dann ein paar mal hin und her, bis sich mein kleiner Kumpel wieder beruhigt hatte. Wurde echt Zeit, dass Capi mit den Kahbas kam. Lange würde ich das hier nicht mehr aushalten.

Mademoiselle ~ Band 1Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt