Vladislav
"Na Prinzessa, wie wars?" In mir breitete sich sofort Zufriedenheit aus, als sie wieder in meiner Nähe war.
"War cool. Wir haben über alles geredet." sagte sie lächelnd.
"Und über was alles so?" Vielleicht haben sie ja auch über mich geredet. Würde mich schon interessieren. Sie antwortete nicht, sondern grinste mich nur dämlich an.
"Also habt ihr über mich gelästert" sagte ich gespielt beleidigt und schaute stur auf die Straße.
"Lästern kann man das nicht nennen. Wir haben einfach nur geredet. Über alles was so passiert ist, und was für ein Perfekter Freund du bist." Sie griff lächelnd nach meiner Hand, als sie den letzten Satz aussprach. Automatisch zwang sie mich damit ebenfalls zu lächeln, während ich ihre Hand fest hielt.
"Wo fahren wir eigentlich hin?" fragte sie nach einer Weile.
"In die Stadt. Ich muss da noch jemanden treffen und dann können wir für dich nach Klamotten gucken."
"Was wieso willst du nach Klamotten gucken? Gefall ich dir etwa nicht in dem, was ich trage?" Skeptisch sah sie mich an und verschränkte ihre Arme vor der Brust.
"Baby natürlich gefällst du mir auch so. Aber ich will dir einfach was gutes tun." Und mir, indem wir geile Unterwäsche kaufen. Ich grinste innerlich bei den dreckigen Gedanken die mir gerade kamen.
Beim Kaufhaus angekommen parkte ich meinen Mercedes und wir gingen Händchen haltend zum Eingang. Natürlich wurde ich von einigen erkannt, so wie immer. Ich schenkte jedem ein Foto und ein Autogramm, während Josy am Rand stand und auf mich wartete. Sie tat mir ja schon ein bisschen leid. Nachdem wir uns beide ein Eis gegönnt hatten kaufte ich ihr ein paar neue Sachen. Unter anderem ein wunderschönes weißes Kleid und neue Schuhe, was sie gleich an behielt. Sie protestierte zwar die ganze Zeit und wollte nicht dass ich für sie Geld ausgebe, aber ich tat es trotzdem. Wer hat der kann.
"Baby ich treff mich jetzt ganz kurz mit wem und dann fahren wir ins Studio ja? Warte einfach kurz hier und beweg dich nicht von der Stelle." Ich gab ihr einen Kuss auf den Haaransatz und bog dann um die Ecke, auf das Klo von Kaufhaus. Der Typ den ich treffen wollte war schon da und tippelte ungeduldig auf seinen Beinen hin und her.
"Da bist du ja endlich Bruder hast du das Zeug?" Fragte er nervös.
"Ja nahui lass Para rüberwachsen dann geb ich dir." Mit zittrigen Händen reichte er mir das Geld, und ich ihm im Gegensatz das von mir gepackte Tütchen. Immer diese ekelhafen Junkies. Aber egal, hauptsache Para. Ich lief lässig wieder zurück zu Josy, die immernoch auf der Bank saß und mit ihrem Handy rumspielte. Als sie mich sah packte sie es sofort weg und lief freudestrahlend auf mich zu.
"Mit wem hast du dich denn getroffen?"
"Ähm nicht so wichtig Bratucha, komm wir gehen in Dessuo Geschäft." redete ich mich schnell raus und zog sie an ihrer Hand hinter mir her. Ich wollte sie nicht in meine Geschäfte mit rein ziehen. Je weniger sie wusste, desto besser.
"Ersthaft jetzt?" fragte sie peinlich berührt und ließ sich von mir mitschleifen. Als wir den Laden betraten lief sie knallrot an, was bei mir einen mega Lachflash auslöste.
"Lach nicht!" meckerte sie.
"Sorry Baby aber das ist einfach zu süß grade. Komm wir suchen dir jetzt was geiles aus." Lachte ich und zog sie wieder hinter mir her. Während sie nur neben mir stand und versuchte nicht noch röter zu werden, suchte ich ein paar Sachen raus die ihr mega gut stehen würden.
"Kann ich ihnen behilflich sein oder kommen sie zurecht?" Fragte uns eine Mitarbeiterin.
"Nene alles gut wir haben schon alles." sagte Josy eilig. Die Frau lächelte nur freundlich und ging dann wieder weg.
"Können wir jetzt bitte gehen?" fragte sie ungeduldig.
"Ja" antwortete ich lachend und ging zur Kasse. Als wir den Laden verließen nahm ihr Gesicht wieder normale Farbe an.
"Studio?" fragte sie kleinlaut und lächelte mich schüchtern an.
"Eigentlich wollte ich noch in den Sex Shop in der zweiten Etage." Als ich das ausgesprochen hatte verschwand das Lächeln aus ihrem Gesicht. Eigentlich verschwand jeder möglicher Ausdruck aus ihrem Gesicht, und sie starrte mich komplett entsetzt an.
"Baby das war ein Scherz." Lachte ich.
"Außerdem...was soll ich in so nem Laden wenn ich dich hab. Ich brauch kein Spielzeug, wenn ich an dir rumspielen kann wann und wo ich will." Flüsterte ich ihr ins Ohr und gab ihr dann einen Kuss auf die Wange. An ihren Armen konnte ich sehen, dass sie eine Gänsehaut hatte. Klappt immer wieder. Hand in Hand liefen wir wieder zurück zu meinem Auto. Ich verstaute die Einkaufstüten im Kofferaum und gab Samra bescheid, dass wir auf dem Weg sind. Er wartete extra auf uns weil wir Pizza bestellen wollten.
"Wer ist denn noch alles im Studio?" fragte sie nachdenklich, als ich mich ins Auto setzte.
"Nur Samra. Wir bestellen dann Pizza, überleg schonmal was du für eine willst." Sie antwortete nicht, sondern schaute nur aus dem Fenster.
"Weißt du was das geilste an deinem wunderschönen Kleid ist?" schmeichelte ich.
"Nix?" Kicherte sie.
"Der war gut, aber das wollte ich dieses mal nicht sagen." Lachte ich.
"Ich wollte dir zeigen was ich meine." raunte ich ihr von der Seite zu und meine Hand suchte langsam den Weg unter ihr Kleid.
"Vladislav!" mahnte sie nervös und schob meine Hand wieder weg. Das hielt mich allerdings nicht davon ab, es noch einmal zu versuchen. Unruhig rutschte sie auf ihrem Sitz weiter nach hinten.
"Mach das nicht." nuschelte sie und krallte sich mit einer Hand am Griff der Autotür fest, als ich dort angekommen war wo ich hinwollte.
"Vladislav, nicht hier, wir sind bestimmt gleich da!" flehte sie heiser hielt sich mit ihrer anderen Hand an ihrem Sitz fest. Verdammt, allein dieser Anblick war zu geil. Anstatt meine Hand wegzuschieben ließ sie es einfach zu.
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"Verdammt, warum im Auto?" fluchte sie, als ich den Wagen parkte. Das Grinsen konnte ich mir dabei nicht verkneifen.
Sie brauchte noch eine Weile um sich wieder zu fangen, in der Zeit rauchte ich draussen eine. Nach ein paar Minuten öffnete sich die Beifahrertür und sie trat mit wackligen Beinen nach draußen. Zufrieden grinste ich und schnippste meine Kippe weg, bevor ich wieder ihre Hand nahm.
"Vladislav." sagte sie, bevor wir zur Tür liefen.
"Hm?" murmelte ich fröhlich.
"Nix." Lachte sie.
"Baby du bist ganz schön frech heute." sagte ich und klatschte ihr auf den Hintern, wodurch sie kurz aufquiekste, dann aber lachte.
"Los jetzt, ich hab mega Hunger." drängelte ich und öffnete die Studiotür.
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Mademoiselle ~ Band 1
Hayran KurguJosy begegnet zwei Menschen, die ihr Leben komplett auf den Kopf stellen - und das nicht gerade auf die gute Weise. Zum einen Capi, der sie wegen seiner kriminellen Geschäfte immer wieder alleine lässt, und zum anderen Samra, der sie wie Dreck beha...
