Friends are Family

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Einige Monate später

Valerie POV

Da es kurz vor Weihnachten war, entschied ich und Andrea gemeinsam, erst im neuen Jahr zu heiraten. Er beschäftigte sich natürlich schon jetzt mit den Hochzeitsvorbereitungen, ich hingegen überlegte mir immer noch einen Ausweg.

Andrea verabschiedete sich gerade von mir, ehe er sich für ein Geschäftsessen fertig machte. Auch ich machte mich schnell fertig und zog mich gerade an.

Heute trug ich einen bauchfreien grauen Pullover, welcher mich schön warmhielt, dazu kombinierte ich eine Camouflage Hose und hohe Schuhe.

Es klingelte und ich lief so schnell ich konnte nachunten, meine hohen Schuhe hielt ich in meiner Hand und öffnete John grinsend die Tür, welcher mich umarmend in den Flur zurückschob

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Es klingelte und ich lief so schnell ich konnte nachunten, meine hohen Schuhe hielt ich in meiner Hand und öffnete John grinsend die Tür, welcher mich umarmend in den Flur zurückschob.

Er betrachtete kritisch meine hohen Schuhe, welche ich gerade mühevoll versuchte anzuziehen. «Brauchst du Hilfe?» er lachte vor sich hin, als er sich neben mich stellte und sich etwas nachunten beugte, damit ich mich an seiner Schulter festhalten konnte.

Ich nahm seine Hilfe dankbar an und als ich meine Schuhe anhatte und mich aufrichtete, stand John plötzlich ganz nahe vor mir. Ich war immer noch viel kleiner als er, was ich eigentlich relativ gut fand, denn bei Andrea war ich mit hohen Schuhen schon auf Augenhöhe, was mich immer wie eine Giraffe fühlen lässt.

Da war wieder diese Spannung zwischen uns, welche ich schon vor einigen Monaten gefühlt hatte, jedoch dachte ich damals es sei alles nur Einbildung, da Andrea da war und mich nur leicht, man höre die Ironie, unter Druck setzte.

John ist komplett anders als Andrea, John besass wunderschöne blaue Augen, welche mich treu anblickten. Andrea hatte Karamellfarbene Augen, welche seinen viel zu häufig auftretenden Zorn spiegelten.

Ein Schauer lief mir über den Rücken, als mir bewusst wurde, dass ich diesen Mann in ein paar Monaten heiraten musste. John blickte auf mich herab, er schien zu wissen, an was ich gerade gedacht hatte, denn er sah plötzlich unglaublich traurig aus.

Seine sonst so strahlenden Augen waren plötzlich ganz trüb und er wirkte plötzlich älter, als er eigentlich war.

«Können wir?» John blicke mich auffordernd an und ich nickte ihm nur zu. Gemeinsam liefen wir aus meiner kleinen Wohnung raus, in das Treppenhaus, wo wir uns die drei Etagen nachunten kämpften, eigentlich kämpfte ich, John lachte mich nur dumm aus.

«Du musstest ja auch die mörderischen Absätze anziehen.» heil unten angekommen grinste ich ihn schief an. «Klar, wollte mal sehen, wie frisch die Luft hier oben ist.» John lachte, ehe er seinen Kopf schüttelte.

«Kann ja nicht jeder Zweimeter sein.» er nickte todernst, ehe wir in Gelächter ausbrachen. Mit ihm fühlte ich mich frei, bei ihm fühlte ich mich geborgen. Eigentlich waren dies Gefühle, die Andrea in mir auslösen sollte, dass tat er aber nicht.

Between two FriendsWo Geschichten leben. Entdecke jetzt