Consiglio del fratello

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Valerie POV

Ich wachte in einem Hotelzimmer auf und erinnerte mich an rein gar nichts. Es klingelte ein Handy und ich blickte mich suchend um. Als ich das klingelnde Handy entdeckte blickte ich kurz aufs Display. Tyga.

Es war also nicht mein Handy. Ich blickte schnell zu meiner linken, um einen schlafenden John vorzufinden. Er hatte seinen Mund leicht geöffnet und schnarchte leise vor sich hin, seine Augen waren dabei entspannt geschlossen. Wie süss...

Erneut klingelte ein Handy und ich erkannte, dass es meins war. Ich schnappte mir mein iPhone und stellte mich vor das Fenster, um den wunderschönen Ausblick über Berlin zu geniessen.

«Hallo» gab ich flüsternd von mir, damit ich John nicht aufweckte. «Ist das eigentlich dein Ernst?!» schrie mir ein wütender Tim entgegen. «Hä, was meinst du?» gab ich verwirrt von mir, da ich echt keinen blassen Schimmer hatte, was er meinte.

«Sie mal auf Bonez Instaseite!» pampte er mich an, ehe er auflegte. Wieso ist der bloss so wütend. Ich ging also auf Instagram und checkte seine Seite.

«Ach du heilige Scheisse!» schrie ich entsetzt, weshalb John kerzengerade im Bett sass und mich verblüfft ansah. «Was machst den du in meinem Hotelzimmer und das in Unterwäsche?»

Warte was? Ich blickte entsetzt an mir herunter, nur um festzustellen, dass er recht hatte. Ich stand in Johns Hotelzimmer, lediglich in Unterwäsche gekleidet. Wo waren den bitte meine Klamotten?!

«Keine Ahnung, was ich hier mache aber viel wichtiger ist das!» ich hielt ihm mein iPhone unter die Nase und er betrachtete das Bild, welches er auf seinem Instagram Profil veröffentlicht hatte.

«Weiss nicht, was du hast, sieht doch super aus.» er zwinkerte mir zu, ehe er grinste. «Ich nehm's raus, chil.» mein Blick musste wohl Bände gesprochen haben.

Das Bild war unscharf und ich sass dabei auf dem weissen Hotelbett, dabei trug ich ein weisses, bauchfreies Shirt, woher ich das hatte? Keine Ahnung. Jedoch zu meinem grössten Leidwesen war ich auch nur mit einem Shirt und einem Slip bekleidet.

Da gab es kein Raum mehr für Spekulationen.  

Ich blickte erneut auf mein Handy, nur um eine Nachricht von Gazo zu lesen

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Ich blickte erneut auf mein Handy, nur um eine Nachricht von Gazo zu lesen.

War wohl ne wilde Nacht...

Idiot! Ich liess seine Nachricht unbeantwortet und blickt John verwirrt an. «Haben wir?» «Nie im Leben!» stiess dieser aus. Als ob das so abwegig wäre...

«Ich meine damit, nicht... ich meine damit nur, dass ich dich in so einem Zustand nicht ausnutzten würde.» ich nickte ihm zu. War ja schon irgendwie süss und es zeigte mir, dass mich John wirklich respektierte.

«Check mal dein Profil.» Ich blickte ihn verwundert an, tat jedoch, was er mir sagte. Ich checkte also mein Instagram Profil, als ich ein neues Bild erblickte, es war jedoch keines der üblichen Bilder, welche ich sonst so postete.

Es zeigte Raphael, welcher in die Kamera blickte und mit seiner Hand versuchte mich aufzuhalten, diesen Schnappschuss zu machen. Ich fand das Bild ziemlich lustig, schrieb Raf jedoch trotzdem eine Nachricht, ob ich das Bild herausnehmen sollte, was er jedoch verneinte.

 Ich fand das Bild ziemlich lustig, schrieb Raf jedoch trotzdem eine Nachricht, ob ich das Bild herausnehmen sollte, was er jedoch verneinte

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Mein Handy klingelte erneut und ich rollte mit den Augen, als ich auf mein Display blickte. Andrea.

«Was willst du?» «Was ich will? Du kommst jetzt sofort nachhause!» schrie mir dieser entgegen, weshalb ich mir mein iPhone etwas vom Ohr hielt. «Wieso?» «Du hast mich angelogen, du hast gesagt, dass du mit einer Freundin weg gehst.»

«Ja, weil du mich kontrollierst und du mir keinen Freiraum mehr lässt!» erwiderte ich nun auch schreiend. «Ich bin dein Verlobter, dass ist meine Aufgabe, komm jetzt nachhause und hör auf zu diskutieren.» «Ja, bin unterwegs.» liess ich nun locker und legte wütend auf.

«Ich muss zu Andrea, sonst rastet er aus!» liess ich John wissen, welcher mich irritiert musterte. Stimmt, ich stand immer noch in Unterwäsche vor ihm.

Ich suchte mir also meine Kleider von gestern zusammen, ehe ich mich anzog, natürlich unter strenger Beobachtung von John, welcher sich aus dem Bett erhob und im Badezimmer verschwand.

Als John wieder ins Schlafzimmer trat, zog ich mir gerade meinen Mantel und Schuhe an, als ich eine Nachricht von meinem Verlobten bekam. Beeil dich der Flieger wartet nicht und wir werden in Italien erwarten.

«John...» er blickte mich fragend an. «Er will mit mir nach Italien fliegen.» «Kommt gar nicht infrage.» «Es tut mir leid, ich kann daran nichts ändern.» auch wenn ich dich liebe, dies behielt ich jedoch für mich.

Ich umarmte John gefühlte Stunden, ehe ich mich auf den Weg nachhause machte...

Between two FriendsWo Geschichten leben. Entdecke jetzt