Mamu- Spirale des Teufels #3 (lol)

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Es vergingen wieder einige Jahre. Wie viele?

Das weiß niemand mehr so genau.

Jedenfalls regierte der Teufel immer härter. Auch wenn ihr es nicht glauben werdet, die Hölle war schon etwas wie unsere Erde. Dort musstest du auch Steuern zahlen und wenn du es nicht konntest, rief das Fegefeuer nach dir. Vielleicht existierte eine soziale Ungerechtigkeit. Einmal arm musste man sehr hart arbeiten für ein bisschen Geld mit dem man über die Runden kommt. Hartz 4 gab es nicht oder soziale Gelder auch nicht. Aber sein wir ehrlich, jeder hatte in der Hölle einen Job oder eine Arbeit, das ist auf der Erde nicht so.

Man könnte glatt meinen die Hölle war ein Stückchen besser als die Erde, aber nur ein Stückchen.

Wie schon am Anfang gesagt regierte der Teufel härter. Die Steuerngelder waren schon doppelt so hoch als vor 130 Jahren. Niemand konnte sich, von den Reichen mal abgesehen, etwas leisten. Viele verkauften jährlich einen Teil ihres Besitzes bis sie gar nix mehr hatte. Langsam verarmte alles. Der König hörte sich auch nicht mehr die Sorgen des Volkes wirklich an. Nein stattdessen war er Wochenlang nie im Palast. Er flog mit einem Pegasus durch die Lüfte auf der Suche nach seiner Königin, gesehen hat er sie aber nie.

Das Volk wurde verständlicherweise immer unzufriedener und es gab schon einige Aufstände und eine Rebellengruppen.

Den König interessierte das nicht wirklich.

So kam es wieder das der König sich Aufbruch bereit machte und diesmal selbst flog. Der Pegasus war nämlich erschöpft und konnte kein bisschen mehr fliegen. Genau deshalb wuchsen dem König seine schwarzen Schwingen aus dem Rücken und er flog los weit weg um seinen Geliebten zu suchen.

Wie so oft machte er keine Pause. Für sich machte er aus Nacht, Tag. Der Teufel flog 4 Nächte durch. Am Morgen im Morgengrauen, passierte das, was passieren würde wenn er nicht schlief. Sein Körper war so verausgabt, sodass er mitten in der Luft das Bewusstsein verlor. So fiel der Teufel aus der Luft und lag auf dem Boden reglos. Mitten im Nirgendwo, da wo niemals jemand war.

Samu pov.

Ganz langsam hörte ich um mich herum Stimmen. Mein Körper tat höllisch weh und als ich die Augen öffnete brennte grelles Licht in diesen. Es dauerte eine Weile bis ich klar sehen konnte, als es wieder klappte sah ich das ich in einer Höhle lag, auf einem alten Fetzen Stoff. Langsam richtete ich mich auf und schaute mich um. Mein Schädel brummte dabei ordentlich.

In der Höhle war ich allein. Niemand andres war da und es war recht kühl. Mit zittrigen Beinen lief ich einige Schritte und trat aus der Höhle raus. Draußen spielte viele kleine Kinder, Frauen wuschen oder schnitten Essen klein. Einige Männer sah ich auch, diese halfen entweder den Frauen oder spielten mit den Kindern. Alle waren aber auf einer Lichtung, diese war umrahmt von Felsen in denen mehrere Höhlen waren. Ganz rechts war dann scheinbar der einzigste Ausgang.

Langsam ging ich den Steinweg runter um auf die Lichtung zu kommen. Einige Kinder blieben stehen und starren mich an, dann fingen sie an zu flüstern und schienen ganz leise miteinander zu reden. Immer wieder schauten sie mich an.

"Du solltest dich noch ausruhen!"

Eine Frau steht auf und kommt zu mir geeilt.

"Das was du tust ist töricht! Auch wenn deine Verletzungen sehr schnell verheilt sind."

Verwirrt schaue ich sie an und hol dann Luft.

"Ich muss aber nach Hause."

"Nein du bleibst hier. Du kommst aus Prista, oder? Zu Fuß schaffst du es niemals lebend nach Prista."

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