POV/Y/N
Ich sass mit einem dampfenden Kakao und dem Bund Rosen, die er mir gebracht hatte in seinem Auto. Unglaublich froh, dass sich das Missverständnis aufgelöst hatte, lächelten wir beide vor uns hin. Bis er sich dann doch irgendwann räusperte.
Jungkook: „Hast du vielleicht Lust etwas zu unternehmen?"
Ich: „Ja! Ich meine klar, wenn du nichts anderes vor hast?"
Er lächelte mich selig an, sodass ich fast davon schmolz und schüttelte den Kopf verneinend. So fuhren wir los.
In der Innenstadt war einiges los auf den Strassen und wir kamen nur langsam voran. Als wir wieder an einer Ampel warten mussten, legte er, angeblich unbewusst, seine Hand auf meine. Ich zuckte von der plötzlichen Berührung zusammen und blickte zu ihm hinüber. Lächelnd nahm er meine Hand und platzierte sie auf der Kupplung und fuhr an, als die Ampel auf grün schaltete. Sein Seitenprofil studierend, starrte ich ihn weiterhin an. Er hatte mittellange Haare, welche leicht über seinen Augen endeten. Seine Augen waren noch so Braun wie ich sie in Erinnerung hatte. Sein Kinn verlief hart zu und seine Ohren schauten ganz süss unter seinen wuscheligen Haaren hervor. An jedem Ohr hatte er schwere Ringe als Ohrringe eingesteckt, welche ihm einen Touch von Pirat gaben. Meine Augen wanderten weiter über seine Nase zu seinem Mund, wo sie stehen blieben. Wie süss, weich und verlockend sie doch aussahen. Wie es wohl wäre sie zu spüren? Anscheinend hatte ich zu lange hingestarrt.
Jungkook: „Hab ich was im Gesicht?"
Ich: „Huh? Nein! (Genuschelt) Ich war nur ein wenig in Gedanken..."
Er: „Hmm. Über was hast du nachgedacht."
Ich: „Ah! Nichts wichtiges!"
Leise kicherte er vor sich hin, worauf ich ihn vorwurfsvoll anschaute.Kaum waren wir auf den Parkplatz eingebogen sprang ich aus dem Wagen und lief zum Fluss. Dunkel flutete das Wasser unter mir hin und zurück. Jungkook folgte mir ein wenig später und wieder mit seiner Maske auf. Hier am Han-Fluss spazierten viele Einheimische herum. Nach kurzem Zögern griff er nach meiner Hand und zog mich mit sich.
POV/Jungkook
Sie war wunderschön, wie ihr neben mir der Luft durch die Haare strich und sie sich sanft an meiner Hand festhielt. Ich glaube, ich habe mich wirklich verguckt in sie! Beim nächst besten Eisverkäufer hielt ich an und kaufte uns eine grosse gemeinsame Waffel. Sie lächelte dem Eisverkäufer zu während er ihr das Eis überreichte. Dafür musste ich ihre Hand aufgeben. Und als wäre das nicht schon genügend schlimm, fragte der junge Eisverkäufer sie, wo sie denn zur Universität gehe. So schnell wie möglich kramte ich mein Geld heraus und übergab es ihm damit er aufhören würde, mein Mädchen anzubaggern.Später fuhr ich mit ihr in meine Autogarage.
Ich: „Da wären wir."
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How I fell in love with Seoul (german ver.)
FanfictionWillkommen in Seoul. Katie (meine beste Freundin) und ich ziehen für ein Jahr nach Südkorea, um dort ein Studiumauslandsjahr zu absolvieren. Doch plötzlich treffe ich ein mysteriösen, gut aussehender Junge, Katie entfernt sich von mir und es tauc...