Severus Snape, Kerker:
Am nächsten Morgen erwachte Severus durch die hellen Sonnenstrahlen, die sich durch seine dunkelgrünen Vorhänge kämpften, zu seinem Leidwesen schafften sie es auch, langsam, quälend öffnete er die Augen und streckte sich. Er setzte sich auf und drehte sich so dass er auf der Bettkante saß und seine Füße den kalten Boden der Kerker berührten, mit einem Ruck stand er auf, ging ins Bad und betrachtete seine Figur im Spiegel, er sah deutlich jünger aus, die Falten die einst sein Gesicht schmückten waren fast vollkommen verschwunden und sein Körperbau hatte sich deutlich zum besseren verändert.
Er ging unter die Dusche, wusch sich schnell ab, putzte sich daraufhin die Zähne, kämmte und trocknete die Haare, ging zurück in sein Schlafzimmer und war mit einem Schwenker seiner Hand wieder vollkommen angekleidet. Ja, das Leben eines Zauberers war um einiges einfacher, zumindest wenn es darum ging Dinge herbeizurufen oder zu verstauen.
Hogwarts, Krankenflügel:
Severus
Mit schnellen Schritten betrat Severus Hogwarts' Krankenstation, mit dem Ziel seine kleine Lilie zu sehen, als er jedoch ankam wurde er überrascht.
Lilith saß aufrecht im Bett und lächelte ihn vertraut an, dieses zuverlässige, süße Lächeln, das ihm gegenüber so vertrauenswürdig wirkte. Was machte dieses Mädch-.....nein, diese Frau mit ihm?
"Hey." ,sagte sie sanft und streckte mir Ihre Hand entgegen, welche ich sogleich ergriff. Sie war so zart und weich, wie der Ausdruck auf ihrem Gesicht es versprach, ihr süßer, sanfter Körper wirkte so zerbrechlich, hatte aber jedoch mehr Kraft als manch anderer glauben würde, diese Frau war kein zerbrechliches Stück Glas, wie der meiste Rest der weiblichen Welt, sie war eine der wenigen, die Mumm hatte und dafür könnte er sich glatt in sie verlieben.
Verlieben? Severus, du Idiot, reiß' dich zusammen!!! Was würde sie mit einem alten Kerl, wie dir, wollen? ,schrieen seine Gedanken ihn an.
"Komm' näher." ,auch wenn es nur ein Flüstern war verstand ich. Ich rückte näher an ihr Bett heran und ließ mich auf einen daneben stehenden Stuhl nieder, ihre Augen glänzten mich an, ich könnte mich glatt darin verlieren, ihr Ausdrck, so weich, so sanft, ich fühlte mich glatt geborgen, es fühlte sich richtig an ihr so nah zu sein.
So richtig, aber dennoch so falsch.
Doch bevor ich irgendetwas erwidern konnte, küsste sie mich,..........sie küsste mich.
Es war ein zarter Kuss, ihre Lippen bewegten sich leicht gegen meine und ich erwiderte dies nur zu gern. Doch von ihren Trieben, welche für Vampire natürlich waren, übermannt fing sie an ihre Hände über meine Brust gleiten zu lassen, bis zu meinen Schultern, bis sie sich um meinen Hals schlängelten und sie ihre Finger in meinen Haaren vergrub.
Ich musste dies stoppen, sie war meine Schülerin, das geht nicht, doch als sie ihre Zunge hinzufügte begab sie sich in gefährliches Gebiet, das Feuer, dass in dieser Frau loderte, turnte mich an, ich schloss behutsam meine Arme um sie und legte meine Hände an ihre Hüften.
Oh, es fühlte sich so gut an, so befriedigend, so heiß,........bis......
"Ähem!" ,ein Räuspern. Poppys Räuspern. Schreckhaft ließ ich Lilith los und fuhr mit dem Stuhl ein Stück zurück, blickte zu Poppy, welche mich skeptisch beäugte.
"Severus, ich weiß dass du auch nur ein Mann bist, aber kannst du die Frau nicht mal ausruhen lassen?" ,fragte sie etwas streng, aber in ihren Augen sah ich Belustigung, fand sie das etwa witzig?
"I-ich...n-natürlich." ,stammelte ich völlig überrumpelt und hielt abwehrend meine Hände vor meine Brust. Was war nur mit meiner Stimme los? Seit wann hatte ich so große Angst vor Poppy? Oder war es gar keine Angst? War es Scham, weil sie mich bei so etwas intimen erwischt hat?
"Stammel' nicht so und brau' mir die Tränke, die ich für Lilith brauche." ,erwiderte sie und verschränkte, um mir zu verdeutlichen dass es keine leere Drohung sondern ein Befehl war, die Arme vor der Brust.
"Natürlich, wie Ihr wünscht, Euer Majestät, Poppy." ,gab ich sarkastisch zurück, bevor ich wieder verschwand, um mich in meine Kerker zu begeben und dort die benötigten Tränke zu brauen. Nun konnte ich wieder viel ruhiger arbeiten, da ich wusste das es meiner Lilie gut ging.
'Meine Lilie' ,dachte ich und schüttelte über mein Verhalten den Kopf. Wie ein liebeskranker Teenager.
Jetzt, wo sie wach ist, würde mein Leben etwas rasanter aber auch interessanter werden.
Malfoy Manor
Bellatrix
Es sind nur ein paar, aber wenigstens etwas, wie nützlich sie sind können sie mir jetzt beweisen, grübelte ich vor mich hin.
Ich stand vor gerade mal acht Gefolgsleuten, die dem Dunklen Lord damals dienten, nur acht Todesser ist das was ich finden konnte, aber die Zahl würde mit der Zeit steigen und heute würde diese Zeit beginnen.
"HÖRT ZU!" ,brüllte ich, um ihre Aufmerksamkeit auf mich zu lenken, "ihr werdet heute..........., ich machte eine lange Pause, um sie zittern zu lassen,.........."in Askaban einbrechen." ,sagte ich belustigt mit hellerer Stimme, so wie man sie nicht von mir kannte, um das Wort 'einbrechen' zu unterstreichen.
"D-DAS IST VERRÜCKT!" ,schrie einer.
"Allerdings, aber zu deinem Pech, beschreibt dieses Wort mein Wesen." ,gab ich mit einem hohen Lachen zurück.
"IHR WERDET REICHLICH BELOHNT, SOLLTET IHR DIE MISSION ERFÜLLEN, HOLT ANDERE TODESSER AUS ASKABAN UND BRINGT SIE ZU MIR!" ,forderte ich.
Geiernd nach Schätzen und Belohnung verschwanden die acht in einer Rauchwolke und begaben sich nach Askaban. Bald werde ich diesem Vampir-Vieh die Leviten lesen, dachte ich mir die Hände reibend.
Ein Plan von Bellatrix Lestrange ging nie schief.
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Blutrot (Snamione)
FanfictionDie Schlacht von Hogwarts hat begonnen, der Dunkle Lord und eine Armee von Todessern hat sämtliche Eingänge von Hogwarts erreicht und wartet nur darauf die letzte Barriere, welche die Schule schützt zu durchbrechen. Lehrer und Schüler machen sich be...
