Stille Jägerin

29 4 2
                                        

Als ich dann ordentliche Jagdkleidung bekommen habe, ging ich zu Justin zurück. Ich vertraute ihm immer noch nicht, jedoch so viel um ihn die Nahrung zu beschaffen. "Also du bekommst deine Munition erst wenn du mir drei Kaninchen und ein Hirsch gebracht hast. Du bekommst draußen von meinen Männern einen Bogen mit Pfeilen. Damit kannst du die Tiere lautlos töten und wenn es sein muss auch ein paar Vampiritas. Solltest du mit weniger hier her zurück kommen dann zeige ich keine Gnade und du wirst sterben! Wenn du die Anzahl der aufgesagten Dinge einhälst oder sogar noch mehr mitbringst, dann will ich dir die Munition geben!" sagte er ernst. Ich ging nun aus dem Anwesen und ging ans Tor, wo schon eine Wache und meine Luna stand. "Hier, dies soll ich dir geben. Man hat uns gesagt, dass sie jagen gehen wollen richtig? " fragte er nun. "Ja das werde ich. Ich werde Nahrung besorgen. Ich habe mit dem König einen Deal und werde ihn einhalten. Also dann ich werde losziehen." sagte ich mutig und nahm Bogen und den Köcher mit Pfeilen an mich. Nun stieg ich auf Lunas Rücken und wurde aus dem Tor gelassen. Ich ritt ein Stückchen den Waldweg entlang und fand schon den ersten Hasen. Ich zog einen Pfeil aus dem Köcher und zielte auf den Kopf des Hasen. "Tut mir leid kleines Häschen." flüsterte ich und schoss den Pfeil ab. Der Pfeil durchdrang den Kopf des Hasen und steckte dann in einem Baumstamm fest. Ich stieg von Lunas Rücken und holte mir das tote Kaninchen und zog den Pfeil aus dem Schädel. Den Pfeil wischte ich an meinen Klamotten ab und band ein Seil, der wie eine Schlinge fungierte, um den Hals des Hasen. Die nächsten zwei Hasen waren auch schnell gefunden und musste dafür kaum weiter reiten. Die beiden Hasen erwischte ich mit einem Pfeil. Ich nahm mir die Beiden und band sie an den Sattel. Das Reh, jedoch war scheu und sehr schwer zu bekommen. Einmal hatte ich es im Kopf erwischt, es ist aber dann doch weggelaufen. Nach dem ich es weitere zwei mal angeschossen hatte, fiel es tot um. Ich war nicht weit weg von der Farm und damit auch in der Nähe von Vampiritas. Da Vampiritas eine Spürnase für Blut haben, rochen sie damit auch die Tiere, die ich durchbohrt habe. Ich band das Reh schnell an den Sattel fest und ritt mit Luna so schnell es ging wieder zurück. Zwei Vampiritas verfolgten mich und ich zog Pfeil und Bogen und durchstach beide mit zwei Pfeilen. Ich ritt weiter bis ich bei der Burg ankam. Erneut waren alle Waffen auf mich gerichtet, jedoch erkannte mich ein Wachmann und ließ mich hinein.

Das Lied der AhnenGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt