Ich betrat gerade die Tür als auch schon meine Mom auf mich zu steuerte. Sie durchbohrte mich mit einem sehr misstrauischen Blick. „Und? Wie war es so bei Zoey?" Sie betonte den Namen so komisch, dass ich wusste, dass sie es mir nicht abkaufte. Ich blickte nervös in ihr Gesicht. „Ich kann es dir erklären." Fing ich an. Sie verschrenkte streng ihre Arme vor der Brust. „Ah ja." Ich hob mein Finger vor dem Mund um ihr zu vermitteln, dass sie etwas leiser sein soll. Ich hatte Angst, das Luke davon erfuhr. Aber meine Mutter konnte ich einfach nicht anlügen. Ich verweiste sie nach oben in mein Zimmer. Als wir dort waren setzte ich mich auf mein Bett, doch sie blieb stehen. Ich wollte anfangen zu erzählen, doch dass sie stehen blieb, machte mich nervös. Vor allem da ihre Arme immer noch so streng verschrenkt waren. „Könntest du dich vielleicht hinsetzen? Du machst mich ganz nervös." Sie rollte ihre Augen, setzte sich jedoch trotzdem neben mich auf mein Bett. „Also..." Fing ich an zu erzählen. Ich fing mit der Prügelei an, dann dem Nachsitzen, von dem Flaschen drehen und erzählte was am See passiert ist, wie Fynn mich „rettete" und wie er mir den Kakao brachte und wir bis in die Nacht tanzten. Dann der Kuss. Die ganzen Intimeren Szenen ließ ich weg. Allerdings konnte ich an dem Blick meiner Mom erahnen, dass sie wusste, dass da mehr lief. Am Ende meines Vortrags holte ich tief Luft. „Ich wusste doch, dass du noch immer Gefühle für den Bengel hast!" Meinte sie. Ich lachte und sie stimmte mit ein. Jedoch wurde sie dann wieder leiser. „Trotzdem muss ich dir als deine Mutter sagen, dass ich es nicht gut heiße wenn du schwänzt und dieser Junge vom See... Der kann eine Anzeige erwarten! Warum erzählst du mir das nicht direkt?" Ich zuckte etwas verlegen die Schultern. „Für mich war die Sache geklärt, nachdem Fynn ihm eine reingehauen hat." „Mika! Darum geht es nicht. Was ist wenn dieser Köter das noch anderen Mädchen antut und diese nicht so eine Hilfe bekommen wie du. Du hattest Glück!" Sie hatte Recht. Aber was würde die Polizei da schon machen? Man konnte es eh nicht beweisen, auch wenn ich Zeugen hatte.
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Es war Sonntag. Wie immer machte ich Sonntags einfach nichts. Wie ich diesen Tag dafür liebte. Einfach mit meinem lieblings Pyjama den ganzen Tag im Bett gammeln und Netflix schauen. Es war komisch in zum Beispiel Elité etwas intimere Szenen zu sehen und und nun in etwa zu wissen wie es sein konnte. Nachdem mich Fynn gestern noch kurz bei WhatsApp angeschrieben hatte und wissen wollte, ob er noch bei uns zu Hause aufkreuzen konnte, ohne das er windelweich geschlagen werden würde, hatte er sich nicht mehr gemeldet. Naja egal... Also... Nicht egal aber ich wusste worauf ich mich da eingelassen hatte. Fynn Peters würde niemals für jemanden Gefühle aufbauen können. Insbesondere nicht für mich. Wie gesagt war ich seine selbsternannte kleine Schwester. Wahrscheinlich war es deswegen dieser Reiz... Einmal etwas verbotenes tun. Allerdings bin ich jetzt bestimmt langweilig für ihn. Ich schlenderte in die Küche mit meinem zuvor hohen, mittlerweile aber eher ausgehangenen und zerflodderten Pferdeschwanz, als ich auf einmal Stimmen hörte. Männliche Stimmen. Tiefes Lachen. „Bruder das war zu geil wie du dir die Alte geklärt hast." Lachte mein Bruder und schlug Fynn dabei freundschaftlich gegen die Schulter. Ich versteckte mich schnell hinter einer Ecke im Flur, da ich bemerkte, dass die beiden aus dem Wohnzimmer in die Küche kamen. Ich sollte lieber gehen. Aber konnte ich das? Ich wollte wissen über wen Luke sprach.
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Ein Fehler zum Verlieben
Novela JuvenilMika ist seit sie denken kann in Fynn, den besten Freund ihres Bruder Luke, verliebt, der auch noch den absolute Player Ruf an der Schule hat. Dies änderte sich auch nicht nach ihrem Auslandsjahr in Amerika. Doch es gab zwei Probleme. Erstens... Er...
