Kapitel 4

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Reys Sicht:
Als Ben zu Poe ging, bin ich schnell in unser Zimmer gegangen und habe nachgedacht. Wer ist dieser neue Oberste Anführer der ersten Ordnung? Wie stark ist er? Werden Ben und ich gegen ihn eine Chance gegen ihn haben? Bei den Gedanken bekomme ich Angst und merke erst, das eine Träne aus meinen Augen herunterfloss, als es auf meinem Bein getropft hat. Aber es spielt keine Rolle für mich. Ich habe Angst, sehr große Angst. Ich bin immer noch eine Schülerin, ich beherrsche nicht so viel. Was ist, wenn Ben und ich versagen? Wenn der Widerstand verliert? Was ist, wenn... Ben stirbt und ich ihn verliere? Allein jetzt schon vermisse ich ihn, obwohl er immer noch hier auf der Basis ist. Wie soll ich es dann ohne ihn aushalten, wenn er tot ist?Ich war so tief in meinen Gedanken versunken, dass ich nicht mitgekriegt habe, dass Ben sich neben mich gesetzt hat. Er sieht mich an, ich erwiderte den Blick, senkte den Blick aber wieder. „Hey, warum weinst du?", fragte er mich mit voller Fürsorge. Zuerst sagte ich nichts, entschied mich aber doch, etwas zu sagen. „Ich habe Angst. Angst, zu verlieren. Dass wir verlieren. Dass ich verliere. Einfach alles zu verlieren, was mir etwas bedeutet. Meine Familie, den Widerstand... dich. Ich habe Angst, davor auch dich zu verlieren. Schließlich sind wir ein Team". Das letzte war natürlich gelogen. Wenn ich gesagt hätte, dass ich in ihn verliebt wäre, dann laufe ich der Gefahr, dass ich unsere Freundschaft kaputt mache. „Du wirst nicht verlieren. Das hast du nie. Lass dich nicht von Typhon einschüchtern. Wenn er uns als Team sieht, dann schenken wir ihn einen Ticket für einen Arschtritt Richtung unbekannten Regionen", sagte er ruhig mit einem Lächeln und Augenzwinkern. Doch ich blicke immer noch auf den Boden, während die Tränen weiterhin runterfließen. „Warum fallen wir, Rey?", fragte er und ich traue mich wieder in seine wunderschönen braunen Augen zu schauen. „Damit wir lernen können, uns wieder aufzurappeln", sagte er mit einem Lächeln. Genau diese zwei Sätze sagte immer sein Vater und er sagte es immer zu mir, wenn ich beim Trainieren einen Fehler mache. Ich schaue immer noch in seine Augen und fing dann auch zu lächeln. Er hat so schöne Augen. Wie gerne hätte ich ihn jetzt geküsst. Wenigstens einmal seine Lippen auf meinen spüren. Aber ich wischte meine Tränen weg und sagte dann „Lass uns herausfinden, wer dieser Darth Typhon ist". Er nickte und wir beide stöberten in den Büchern von Luke rum, konnten aber nichts finden. Poe hat wieder eine Versammlung einberufen. Ich stehe neben Ben und Leia begann ihr Rede. „Wir haben gute Neuigkeiten. Wir konnten Kontakt zu einem Verbündeten auf Coruscant aufnehmen. Eine kleine Gruppe wird mit dem Falken hinfliegen. Ben, Rey? Konntet ihr etwas über diesen mysteriösen Darth Typhon erfahren?". Ich verneinte doch Ben sagte dann „Ich könnte theoretisch in den alten Büchern von Snoke schauen, aber die sind in Vaders Schloss auf Mustafar". Mustafar? Dieser Lava-Planet? „Ich werde mit Rey, Finn und Chewie mit den Falken nach Coruscant fliegen. Kylo kann von mir aus nach Mustafar fliegen. Dann wäre das geklärt. In drei Tagen geht die Reise los. Die Sitzung ist beendet", sagte Poe. Ein Stich macht sich in meinen Herzen breit, weil ich ohne Ben nach Coruscant fliegen werde. Ich ging in den Wald, wo Ben auf unseren Lieblingsplatz wartet. „In drei Tagen sind wir getrennt. Ist irgendwie ungewöhnlich, um ehrlich zu sein", sagte ich betreten. „Wir haben ja noch drei Tage zusammen, wo wir noch Spaß haben können. Außerdem ist es ja kein Abschied, wir werden uns wiedersehen", erwiderte er mit seiner liebevollen Stimme und meine Stimmung hat sich auf einen Schlag verbessert. Er schafft es immer wieder mich zum Lachen zu bringen. Auch wenn ich ihn zum Beispiel beim Training besiege, sagt er immer, er lässt mich angeblich gewinnen und das bringt mich immer wieder zum Lachen. Er lächelte und zündete sein Lichtschwert und ich tue es ihm gleich.

Star Wars IX - Return of the EvilGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt