Kapitel 14

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Reys Sicht:
Ben hat mich gerettet. Er hat es tatsächlich. Ich habe den Tod kommen sehen, doch er war da. Er riss einen Stück seines Umhangs ab und legte sie auf meinem blutenden Unterarm. Ich konnte noch kein Wort rausbringen, weil ich noch zu überwältigt von seiner Rettung bin. Ich dachte, er würde nach unserer Trennung nichts mehr von mir wollen. Ich dachte, er würde mich sterben lassen. Wir gingen zusammen zum Falken und Ben brachte mich zum Aufenthaltsraum. Er holte aus seinem Gepäck eine Menge Medizin, verbände, Nadeln und so weiter. Er will meine Wunde nähen. Ich habe echt nicht gedacht, dass er so hilfsbereit sein kann. „Rey, ich werde jetzt deine Wunde nähen, bevor es sich entzündet, okay?" fragte Ben. Ich nickte und er nahm das zerrissene Stück Umhang aus meinem Arm. Mein Unterarm sieht echt schlimm aus, ich hoffe, dass es, wenn es genäht ist, wenigstens etwas besser aussieht. Ben fing an meine Wunden zu desinfizieren und begann dann meine Wunde zu nähen. Anfangs tat es noch weh, aber wenn ich Ben ansehe und sein Gesicht mustere, von den schönen weichen Haaren zu seinen braunen Augen und seinen Lippen, bemerke ich den Schmerz gar nicht. Obwohl wir getrennt sind spüre ich noch diese angenehme Wärme, wenn ich ihn sehe. Wenn ich in seine wunderschönen Augen, bekomme ich wie damals diese Schmetterlingen im Bauch, die gerade einen Podrennen veranstalten. Auch wenn wir getrennt sind, fühle ich mich bei ihm so sicher. Und es wurde durch seine Rettung vorhin gestärkt. Nachdem er fertig mit nähen war, gab er meinem Arm einen Verband. „Ruh dich aus, morgen gehen wir zur Räuberbucht." sagte Ben. Ich nickte und er brachte mich noch auf mein Bett. Ich legte mich auf mein Bett hin und flüsterte „Ach, übrigens... danke... das du mir das Leben gerettet hast." „Gern geschehen" erwiderte ruhig er meinen Dank. Doch ich hatte eine Frage auf der Zunge „Warum hast du das getan? Ich dachte, wir sind getrennt". Er sieht mich ungläubig an und setzte sich vor meinem Bett und fragte „Denkst du wirklich im Ernst, ich würde dich einfach sterben lassen, nur wir nicht mehr zusammen sind?". Ich schämte mich für die Dummheit meiner Frage und senkte den Blick, doch Ben legte zwei Finger auf meinem Kinn und zwang mich, ihn anzusehen. „Wir sind immer noch ein Team, vergiss das nicht. Wir passen aufeinander auf", sprach er ruhig und liebevoll. Eine Träne rollt meine Wangen herunter und ich senkte wieder meinen Blick. Ich liebe ihn immer noch. Noch nie hatte ich so ein starkes Verlangen bei jemanden. Ich würde ihn jetzt gerade so gerne küssen. Ich will einfach bei ihm sein, aber ich weiß auch, dass daraus nichts wird, weil ich unsere Freundschaft ruiniert habe. Ben schien meine Trauer zu merken und sagte diese eine Frage, die er mir stellte, wenn ich versagt habe. „Warum fallen wir, Rey?". Ich traute mich wieder, meinen Blick wieder nach oben zu seinem Gesicht zu richten. „Damit wir lernen können, uns wieder aufzurappeln" fuhr er fort mit einem Lächeln. Ich erwiderte mein Lächeln und sah ihn nur in seine Augen und verlor mich darin. Wir saßen nur da und sahen uns an, bis Ben die Stille durchbrach „Komm, ruhe dich aus. Wir sehen uns morgen wieder. Gute Nacht". Ich wünschte ihn auch eine gute Nacht und fiel relativ in einem tiefen Schlaf.

Bens Sicht:
Was ist da gerade passiert? Wir haben uns nur in die Augen gesehen und ich habe mich in ihren Blick verloren. Vielleicht habe ich noch ein wenig Gefühle für Rey, aber das muss ich verdrängen. Ich habe Rey klar gemacht, dass ich nichts mehr von ihr will und dass ich mich nie wieder so hintergehen lassen werde. Ich brauchte frische Luft und ging für ein paar Minuten raus. Bis ich dann meinen Großvater sah. „Ben, was ist denn los?" fragte er mich. Ich antwortete „Rey hat mich betrogen. Als ich genau das tun wollte, was du zu mir auf Mustafar gesagt hast, hat sie jemand anderen geküsst. Und obwohl ich vielleicht noch Gefühle für sie habe, will ich es verdrängen, weil ich es satt habe, betrogen zu werden. Mein ganzes Leben bestand größtenteils nur aus Betrug und Verrat." Mein Großvater kam näher und sagte dann „Ben, ich kann dich natürlich verstehen, wenn es darum geht, verraten worden zu sein. Aber du musst mit ihr reden. Ihr verzeihen. Sie leidet, sie will dich einfach nur zurück. Sie fühlt sich ohne dich alleine, trotz ihrer Freunde. Gerade du weißt es doch am besten, wie es ist, alleine zu sein. Bitte, Ben. Rede mit ihr, verzeihe ich."
Bevor ich was sagen konnte, war er weg. Ich ging zurück zum Falken und legte mich hin. Ich war am nachdenken. „Soll ich ihr verzeihen? Sollen wir wieder Freunde sein, oder sogar zusammen sein? Ich kläre das morgen, nachdem wir bei der Räuberbucht waren."

Was meint ihr? Wird Ben Rey verzeihen? Wie werden die das morgen klären? Hat die Beziehung zwischen den zwei eine Chance? Schreibt eure Meinungen ❤️🥰🥰

Star Wars IX - Return of the EvilGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt