«Was zum Teufel willst du hier» Clarke stürmte ohne einen Blick zurück aus dem Meeting, ging zu ihrem Auto und fuhr heim, ohne zu merken das ihr Lexa folgte. «Ist das nicht offensichtlich» fragte ihre Ex mit hochgezogener Braue. «Auf keinen Fall lasse ich dich hier Wohnen, nicht heute nicht morgen und auch nicht nächste Woche» energisch versuchte Clarke die Tür zu schliessen, doch machte die Rechnung ohne die Brünette.
«Lass die Unterlagen von deinen Leuten prüfen, so schnell wie möglich» Lexa reichte ihr eine Kopie der neuen Unterlagen. «Wir haben uns getrennt, wir wurden geschieden und nun willst du hier wieder einziehen um sicher zu stellen das ich mich gut um unser Kind kümmere» Clarke konnte immer noch nicht fassen was ihre Ex da von ihr wollte.
Lexa trat ungebeten ein und schaute sich in der Wohnung um, die ganze Einrichtung schrie förmlich nach der Blonden. «Naja, es ist unser Kind, und ich will mich nur versichern das es dem kleinen gut geht» Lexa kannte Clarke schon so lange, sie wusste das sie nie was gesundes im Kühlschrank hatte. Deshalb war sie auch etwas überrascht als sie den Kühlschrank öffnete.
Voll gestopft mit Gemüse, frischem Obst und Fleisch vom Metzger. Lexa war sprachlos. «Zufrieden» Clarke machte die Tür wieder zu. «Ich bin in der Lage mich um unser Kind zu kümmern» sie zeigte noch auf den neuen Smoothiemaker den sie auch jeden Tag benutzte. «Clarke» so sehr es die Blonde auch früher liebte wie Lexa ihren Namen aussprach, doch wendeten sich die Gefühle ins Negative.
«Du musst mich hier verstehen, ich habe mit dir zusammen gewohnt und wenn ich nicht ständig Einkaufen gegangen wäre, hättest du nur von Take away gelebt» Die Blonde hasste das ihre Ex bei dem Punkt recht hatte. «Es geht uns gut, meine Werte sind alle im normalen Bereich und meine Ernährung habe ich auch umgestellt» es war zum Haare raufen. «Wir» und sie legte erneut schützend eine Hand auf ihren Bauch. «brauchen keinen Babysitter, wir kommen bestens ohne dich klar» den Tränen nahe dreht sich Clarke ab.
«Du hast mir keine Wahl gelassen» verteidigte sich Lexa. «Du hast den Termin verpasst, weil dir mal wieder alles wichtiger war als ich, als wir» Clarke verlor den Kampf und lies die erste Träne fallen. «Ich war bei meinen Eltern in London, ich habe nicht auf die Zeitverschiebung geachtet» endlich konnte sie sich rechtfertigen. «Hätte ich die Smartwatch von Anya angenommen, wäre ich pünktlich da gewesen, ich wollte unser Kind das erste mal sehen» nun füllten sich auch die grünen Augen mit Tränen.
«Hätte Hätte, Lexa. Du warst nicht da und hast mich erneut Enttäuscht und nun das» sie zeigte auf die Unterlagen. «Wie eine Furie bist du an mir vorbei, du hast mir keine Chance gegeben zu erklären warum ich zu spät war» und da war der kurze Moment der Ruhe auch schon wieder vorbei. «Geh jetzt, ich lass es dich wissen was meine Anwälte zu dem Dreck da sagen» und die Stimmung war wieder frostig.
«Nicht länger als eine Woche» mit versteinerter Miene ging Lexa raus. Im Auto angekommen sah sie am Beifahrersitz den Pinguin den sie für ihr Kind kaufte. «War das der richtige Schritt» fragte sie das Stofftier. «Hätte ich erst noch das Gespräch mit Clarke suchen sollen» in diesem Augenblick bereute sie das sie Nia aufsuchte und ihrem Plan folgte. «Aber jetzt ist es auch zu Spät, und so kann ich immerhin bei der Schwangerschaft dabei sein» und nur das war ihr im Moment wichtig.
«Ist das ihr voller ernst» Raven lass sich die Unterlagen durch. «Glaub mir, bin immer noch geschockt» Clarke brauchte jetzt die Unterstützung ihrer Freunde. «Hier» Octavia reichte ihr eine Tasse Tee. «Danke» es war ein spezieller Schwangerschaftstee. «Was sagt Indra dazu» sie war auch schon ihre Scheidungsanwältin. «Sie braucht noch ein paar Tage» wie sehr Clarke doch hoffte das sie nicht mit ihrer Ex zusammen ziehen muss. «Indra ist ein Hai, die findet schon was» Rae versuchte die Stimmung etwas zu heben. «Lexa war bei Nia» Davon hörten die beiden das erste mal. «Du meinst Nia, also Nia Queen der ultimative Bluthund» Octavia traute ihren Ohren nicht. «Genau die» bestätigte Clarke. «Wie tief kann man sinken» wunderten sich die Freunde.
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Anfang vom Ende
FanfictionWas wenn es kein "glücklich bis ans Ende eurer Tage gibt"