Meine Wölfin schnurrte auf, als Carter mich spielerisch von der Seite anrannte und zwischen gefallenen Baumstämmen hindurch schliff. Seine Schnauze suchte meine, doch so leicht würde ich nicht nachgeben. Meine Pfoto striff seine Schnauze weg von meinem Kopf. Sie landete an meinem Nacken, wo seine Eckzähne langsam über eine Stelle striffen, wo sich keiner bis jetzt getraut hatte. Aber es schien mir zu gefallen. Ein zittern konnte ich durch seines Fells vernehmen. War das die Stelle wo normalerweise wir uns makieren würden?
Ich konnte es nicht wissen. Die perversen Stellen in den Mate-Büchern übersprang ich nur zu gerne. Tia war der Meinung ich wäre für solche Dinge einfach viel zu verkrampft. Sie lebte halt in der realen Welt, während ich nur die Welt durch Kämpferaugen wahr nahm und selbst nicht an die Liebe des Lebems vertrauen schenkte. Wie konnte ich es auch? Ich hätte nie mit einem akzeptierend Mate gerechnet. Mariah hingegen konnte kaum aufhören solche Szenen zu lesen.
Schnurrstracks landete ich durch die Hilfe meines Schweifes auf den Vieren. Meine Pfoten matschten gezielt weiter in Carter's Gebiet, doch wurde ich von seiner Stimme wieder aufgehalten.
Falsche Richtung, Bambi
Ich könnte schwören, sein Lachen wahr genommen zu haben. Lachte er meinen Orientierungssinn gerade aus? Meine Zunge fletschte mein Zähne, während sich eine Idee in meinem Hirn bildete. Langsam tappsend schlich ich mich durch verschiedene Tannenbäume durch. War etwas schwierig, wenn diverse Tannenzapfen auf den Boden verteilt lagen und man diese durch herbstlich, bunte Blätter von Laubbäumen, nicht sehen konnte.
Ich wollte fluchen, als ich direkt auf ein Tannenzapfen stieg und es Schmerzen in meiner vorderen rechte Pfote verursachte. Ich musste inne halten, doch das gab Carter die Chance mich ausfindig zu machen. Seine Schnauze fand den Weg durch meine Hinterbeine zu meinem Bauch. Ich spürte wie meine hinteren Beine den Halt auf den Boden verloren und die Balance nach vorne gestoßen wurde. Ich rollte zur Kugel und fing mich erst, als meine vorderen Pfoten in einer Pfütze Halt bekammen.
Er amüsierte sich. Seine Augen glitzerten und sein neckisches Lachen drang in meinem Kopf durch. Er konnte sich nun auf etwas gefasst machen. Er bemerkte meine Angriffstaktik, bevor ich überhaupt ansetzte und mich auf allen Vieren hochhob. Schon sprintete Carter vor meinen Augen los. Ich wusste, ich hatte keine Chance, aber den Spaß daran würde ich mir bestimmt nicht entgehen lassen.
Mein Keuchen lies Carter wissen, wie weit ich zurück lag. Ich bemerkte wie er gezielt eine bestimmte Richtung folgte. Er hatte es geplant. War es das was er mir zeigen wollte? Eine Lichtung erschien, Carter bremste sich ein. Kieselsteine, einer neuen Straße, die ich nicht in Rudelsgebieten je gesehen habe, durchzog sich quer herab. Reifenspuren waren auf dem Weg zu ersehen.
Es bedachte nur ein kleine Geste von Carter, dass ich mich zu ihm gesellte. Ich hatte eine Ahnung, doch ich wollte dem nicht nachgehen. Das konnte doch nicht sein? Carter's plötzliches Jaulen bestätigte es. Ein Blick herab erst Recht. Bagger, Traktoren und etliche Motorsägen lagen verteilt auf den Boden.
Unser kleines Geheimnis, Aria
Unser kleines Geheimnis und ich schätzte nun auch unser erstes gemeinsames Problem als Verbundene.
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Ja, die Menschen sind Vorgedrungen und haben natürlich sich Rohstoffe geholt. Was ist typisch? Genau Bäume!
anyway.. ich kriege das Gefühl, dass die Story seeeeeeehr lang wird.
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Aria - Die fehlende Stimme
FantasySie war eine Kriegerin. Sie war eine Kämpferin. Sie war eine verlorene Seele, ein unaufhaltsamer, tobender Sturm. Sie hatte einen Namen, aber dieser Name erinnerte niemanden an ihre Tapferkeit oder an ihren Stolz. Man erkannte sie wieder. Jedoch...
