"Mama!"
Tapsend schlich ich mich vom Dachboden zu der untersten Etage runter. Ich hatte solche Angst und hoffte auf einen leisen Herzschlag.
"Mama!"
"Aria?" Die melodische Stimme meiner Mutter holte mich aus meiner Erinnerung zurück. Kurzerhand fielen meine Augen auf ihre eingefallenen. Ich sah ihr überhaupt nicht ähnlich. Nicht mal unsere Haare glichen. Tia kam nach ihr. Dünne Lippen, eine viel zu gerade Nase, eingefallene braune Augen und blondes, welliges Haar, dass deren runde Gesichtsformen umschmeichelte.
"Alles in Ordnung, mein Engel?" Zaghaft nickte ich ihr zu und wandt meine Augen von ihren doch durchdringlichen Augen ab. Sie konnte einfach alles aus meiner Haltung und meinen Augen herauslesen. Selbst, als ich mich an das zurück erinnerte, worin wir beide nur inolviert waren, aber sie war so freundlich genug, um nicht darüber zu sprechen. Mom war generell eine freundliche Person.
"Lass sie weiter schlafen, Mom" wackelte Tia mit ihren Fingerdicken Augenbrauen um meinen mangelnden Schlaf anzudeuten, auch wenn er wegen eines anderen Grundes doch vorhanden war. Als ob ich es nötig hätte, Tia beim Knutschen zu beobachten.
"Ja, dank Tia konnten wir kaum unsere Augen zu halten. Xander schmatzt unerträglich laut" Mariah grinnste Tia über das andere Ende des Esstisches an.
Ein zierliches Lächeln schlich sich auf mein Gesicht, als Tia sich dank Mutter zurück halten musste und nur dahin grummelte, während ihre Knöchel, um die dazwischen gepresste Gabel deutlich hervor traten.
Mariah konnte sich aber selbst teilweise übertreffen. Sie toppte es mit zu offensichtlich übertriebenen Schmatzgeräuschen.
"Mom!" fügte die Älteste unsere Mutter dramatisch hinzu.
"Warum suchst du dir nicht nächstes Mal ein Zimmer? Ist nicht Xanders Vater ein Hotelbesitzer?" Mein Grinsen galt meiner Mutter, die nur desinteressiert ihre aufgehäuften Pancakes aufstach und in kleine Stücke zerschnitt. Mariah konnte sich kaum vor einem triumphierenden Schmunzeln zurückhalten.
"Das habe ich ihr letztens auch gesagt" provozierte Mariah mit vollen Mund weiter.
"Manieren, Engel" ermahnte sie Mom. Trotzdem schenkte ich Mariah einen dankenden Luftkuss.
"Es ist ein toller Tag. Ein herrlicher Tag.. ein.." Dad fiel mit einem Plumpsen neben Mom, die kaum ihre Augen von ihren Mann ablassen konnte. Es konnte an seiner nackten, mit Muskeln bepackter Brust liegen. Dad war ein Verteidiger im Rudel. Er war meistens in seiner Werwolfform an den Grenzen des Waldes zu sehen. Die Verwandlung war schneller, je weniger man zum entledigen aufwies.
"Ein schrecklicher Tag?" setzte meine Mutter für ihn fort.
"Ja"
Das hieß nur eines. Es würde regnen und Dad die Arbeit erschweren und gleichzeitig mir selbst. Dad war mein Superhero. Er war stark aber auch taktvoll und liebenswert. Irgendwann würde ich genauso wie er sein und die Grenzen zu unserem Gebiet Verteidigen. Einen besseren Job konnte ich mir nicht einmal vorstellen.
"Ich lasse euch dann ein warmes Bad ein"
Dad küsste Mom als Dank auf ihren Mund, wobei Mariah, als wäre ihr übel, dabei ihre Zunge rausstreckte und gleichzeitig ihren Mund aufriss.
Dank ihrer Würggeräusche lies Dad grimmig von Mom ab, dabei waren wir alle ziemlich froh, dass sie nach Jahren noch wie ein Liebespärchen miteinander umgingen.
Es lag am unvermeindlichen Band der Mondgöttin, die lustigerweise zwei bestimmte Seelen aufeinander abstimmte und somit sie sozusagen aufeinander geil machte, auch wenn die Chemie nicht passte. Sie verfielen dem Band. Immer! Aber was konnte ich schon wissen, wenn ich mir meinen Mate gar nicht wünschte, auch wenn mir ein bestimmter Name in den Kopf trat, der in letzter Zeit zu oft darin auftauchte.
Mein Mate verdiente es nicht. Er verdiente keine Mate die seinen Namen nicht mal während dem Sex stöhnen konnte und das hörten Männer nun mal ziemlich gerne. Das wusste ich. Dank Mom!
"Bereit, Engel?"
Ich nickte ihm schnell zu und schob dabei meinen Teller in Richtung Tischmitte. Ich war bereit. Die Grenzen gehörten überwacht.
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Aria - Die fehlende Stimme
FantasíaSie war eine Kriegerin. Sie war eine Kämpferin. Sie war eine verlorene Seele, ein unaufhaltsamer, tobender Sturm. Sie hatte einen Namen, aber dieser Name erinnerte niemanden an ihre Tapferkeit oder an ihren Stolz. Man erkannte sie wieder. Jedoch...
