Die erste Nachhilfe Stunde

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Levi POV

Nach der Schule machte ich mich direkt auf den Weg zu meinem neuen Therapeuten, Armin bis her wusste ich nicht das er Herr Smith bester Freund war, ich verstand mich ganz gut mit ihm und er versuchte meine Mauer zu brechen. Natürlich lasse ich das nicht zu und mache ihm seinen Job extra schwer. Nachdem er mir erstmals eine Diagnose gab wurde ich auch schon von meinem Lehrer abgeholt. Wir haben vereinbart das wir wahrscheinlich den größteil seiner Arbeit bei mir machen werden, schlimm fand ich es nicht somit hatten wir unsere Ruhe. Ich stieg in sein Auto und musterte ihn. Schon ganz schön heiß der gute Herr. „Hallo Herr Smith"
„nenn mich doch bitte Erwin wenn wir alleine sind, sonst fühlt sich das komisch an"
Nickend stimmte ich ihn zu. Erwin also...es passt zu ihm, ja einen anderen Namen hätte ich sicherlich nicht so toll gefunden. Levi Smith. Ich seufzte bis ich merkte was ich gedacht habe. Omg levi Ackermann du bist 16 Jahre alt verknallt in deinen Lehrer der DAS Perfekte leben hatte, du musst aufhören so über ihn zu denken, er bricht mir eh nur das Herz immerhin kann er kein Doppelleben führen.
„Du levi darf ich fragen wie es beim Therapeuten war?"
Diese Frage löste so viel in mir aus das ich einfach drauf los rede ohne wirklich zu merken was.
„...und naja Armin mein Theapeut hat mit diesen Zettel geschrieben da steht drauf was alles los ist mit mir...."
Und schon zählte ich es auf obwohl ich es eigentlich niemanden sagen wollte löste Erwin etwas in mir aus ihm alles mitteilen zu wollen wenigstens das was jetzt gerade ist Vergangenheit und Zukunft lassen wir außen vor erstmal.
„Also da steht drauf...Putzzwang, Angsstörung, Schlafstörung, Depressionen bzw. PTBS...das letze weis ich garnicht was das ist Erwin. Und mit diesen Informationen bin ich irgendwie überfordert, also ich wusste ja das ich nicht normal bin aber kommt man damit nicht in die Klapse?!"
Er lachte. Ein wunderschönes liebliches Lachen. Wow.
„Hey was ist so lustig!?"
„Nichts...nur ich finde es schön wie du mir all das anvertraust und mit mir offen redest...und du bist nicht verrückt du hast einfach nur viel durchgemacht."
Wow. Seine Worte taten richtig gut, so gut das sie dich in mein Hirn brannten jedes einzelne Wort.
Ich gehe mit ihm in die Wohnung und wir setzen uns in das Wohnzimmer.
„Womit fangen wir an?" grummelte ich.
„Mathe da bist du am schlechtesten"
Also holte ich meine Sachen und ließ mich am Tisch nieder.
Erwin erklärte mir die Aufgaben gab mir welche zum bearbeiten und versuchte mir zu helfen.
„Ich versteh das nicht, da kommt immer was anderes raus aber nie das was raus kommen soll". Ich nahm ein Kichern wahr und dann spürte ich seinen Atem im Nacken und wie er mir näher kam.
Mein Herz stoppt. Ich habe das Gefühl alles passiert in Zeitlupe. Seine Hand fuhr mir Beruhigend über den Arm , aber naja er wusste nicht das es mein Herz nur so zum flattern brachte. Scheiße.
Levi bleib Stark! Das ist nur dein Lehrer! Mahnte ich mich selbst was aber nur semi gut funktioniert.
„Hey entspann dich kleiner ich mach dir einen Tee" damit ging der größere einen Tee machen und ab heute wusste ich ich kann die Mauer bei ihm nicht aufrecht halten . Sie wird bröckeln mich Schutzlos bei ihm machen weil ich will das er mein Schutz ist. Wird er das erwidern? Ich meine warum sonst ist er so fürsorglich und berührt mich so viel? Nutzt er seine Chance oder ist er einfach nur gerne im Körperkontakt? Ich muss es wissen aber wie? Ich hab's ich werde ihn küssen...es ist riskant aber was soll schon passieren außer das abhaut? Mit mir Zusammenarbeit muss er trotzdem oder er lässt zu das ich alles verliere...aber so ist Erwin nicht.
Eine Tasse schwarztee wurde neben mich gestellt lächelnd sah ich hoch zu ihm, das erste mal seit langem das ich Lächle und dann für ihn.
„Ich kann mich nicht mehr konzentrieren Herr Smith" dies sagte ich wohl ungewollt etwas zu erotisch denn er musste schlucken und schaute  mich an. Jetzt oder nie Levi er ist abgelenkt von dir.
Ich kam ihm immer näher er selbst bewegt sich keinen Zentimeter sonder start mich an.

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