Levi POV
Ich beobachte wie die Sonne aufgeht, schlafen konnte ich nicht mehr, wollte ich aber auch nicht. Erwin schläft neben mir tief und fest er wird sicher auch bald wach werden. Ich trotte zum Fenster und setze mich auf die Fensterbank und betrachte Paris.
Dieser Traum, er war so real, zu real, ich habe seit Ewigkeiten nicht mehr von Kenny geträumt. Nichtmal denken tue ich an ihn, aber jetzt? Ich kann meinen eigenen Gedanken nicht mehr vertrauen. Hoffentlich ist es ein dummer Rückfall. Ja das muss es sein Behinderte Wahnvorstellungen, ich muss Armin anrufen und fragen was ich tun kann, genug Medikamente für Panikattacken und Ähnliches habe ich nicht dabei, noch dümmer von mir.
Langsam fische ich mein handy vom Tisch weg und gehe auf Armins Kontakt.
„Levi? Wo bist du?" höre ich die verschlafene Stimme meines Freundes.
„Auf der Fensterbank, ich telefoniere kurz okay?"
„Jaja" damit drückt er sein Gesicht auch wieder in die Kissen. Süß. Definitiv kein Morgen Mensch der alte. Zurück zu meinem Handy blickend rufe ich Armin an. Hoffentlich ist dieser schon wach. Nach kurzem warten nimmt er ab und direkt erzähle ich ihm von allem was passiert ist, mir war auch egal das Erwin es vielleicht mitkriegt. Armin beruhigt mich direkt und beteuert mir das es nur Wahnvorstellungen sind weil ich an einem Ort bin der mich triggert. Hoffentlich hat er recht. „Danke." damit leg ich auf.
„Trigger? Wahnvorstellungen? Was ist den los shorty?" Erwin setzt sich auf, scheinbar ist er ganz Wach geworden.
„Oi Augenbraue lass das. Tch. Der Traum hat mir gestern nur stark zu gesetzt, mach dir keine Sorgen um mich alter Mann." damit hab ich Erwin stumm gekriegt er schaut mich leicht böse an. „Selber schuld wenn du mich shorty nennst. Hast du sicher von Hange abgeschaut."
„Jaja zieh dich um wir gehen frühstücken nimm deine Freunde mit sonst fällt es noch auf."
„Okay danke Erwin." ich drücke ihm einen kurzen Kuss auf die Lippen und gehe wieder in mein Zimmer. „Guten Morgen Jungs tut mir leid Wegen gestern."
„Alles gut!" rufen beide im Chor.
Sie sind echt tolle Freunde auch wenn ich es ihnen nicht so oft zeige. „Kommt ihr mit Hange und Herr Smith frühstücken? Es ist schon recht spät."
„Spät?! Wir haben 8 Uhr morgen!" ruft Jean.
„Sag ich doch spät, kommt ihr oder nicht?"
„Ja wir machen uns kurz fertig." damit verschwanden Eren im Badezimmer und macht sich frisch während Jean sich schonmal anzieht auch ich ziehe mich nochmal neu an.
Zusammen treffen wir uns vor dem Hoteleingang und gehen zu einer Bäckerei wir reden über viele Dinge aber hauptsächlich Schule immerhin war Erwin dabei. Jede par Minuten drehe ich mich um und ich könnte schwöre beobachtet zu werden.
„Hey reg dich ab Levi Paris ist ne große Stadt." kam von Jean.
„Tch." gab ich nur von mir und analysiere weiter meine Umgebung.
„Herr Smith wie sicher ist das Hotel?" frag ich.
„Du drehst über Levi es ist alles gut du bist nur instabil mehr nicht."
Warum nimmt mich denn hier niemand ernst?! Tch wenn die wüssten wie es ist so zu leben. Die würden sicher nicht mal ein Tag aushalten wenn wir Körper und Charakter tauschen müssten.
„aber Herr Smith ich kann auch spüren das irgendwas bei mir ist." kam es von Hange. Ich war ihr noch nie so dankbar wie gerade.
„Danke" Murmel ich.
„Du lässt dich nur von Levi anstecken es ist nichts, was soll denn sein?"
„Ach sei leise alter Mann du verstehst es ja eh nicht!" zische ich ihn an, „wenn ihr mich ernst nehmen würdet hättet ihr das gesehen!" und damit Schubs ich Eren und Erwin weg und ein Messer fliegt an uns vorbei welches an einem Holzschild hängen bleibt. „Eure Mini Gehirne wären jetzt Matsch wäre der Wurf stark genug gewesen! Glaubt ihr mir jetzt?!!"
„Hey beruhig dich Levi wir gehen besser." damit zog mich Erwin sehr bestimmt hinter sich her und verfrachtet mich ins Zimmer.
„Heute bleibst du besser hier, das Messer war reiner Zufall und hätte jeden treffen können nimm deine Tabletten und schlaf endlich mal." nörgelt Erwin rum, was sich ziemlich negativ auswirkt. Ich will ihn nicht enttäuschen und von ihm nicht ernst genommen zu werden oder nur nach meiner Krankheit beurteilt zu werden tut so weh. Ich fang einfach an zu weinen unkontrolliert, alles wird zu viel. „Geh ich will allein sein" und ohne zu zögern geht Erwin. „Ich bring dir nachher Abendessen vorbei hoffentlich hast du dich dann beruhigt." damit war er weg.
Alleine in meinen Gedanken gefangen weine ich und versuche mich wieder unter Kontrolle zu kriegen.
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Mehr als „nur" ein lehrer
FanficLevi kommt neu in die Klasse und hat es schwer mitzuhalten, weswegen Mister Smith ihm anbot Nachhilfe zu geben. Dies entwickelt sich anders als gedacht.