16. Antwort

42 2 0
                                        


Kuroos Sicht:

Ich stand gerade in Kenmas Tür, um ihm zu erzählen, wie miserabel es gestern Abend gelaufen war. Um ihm zu erzählen, dass ich versagt hatte und dass ich (d/vn) endgültig verletzt hatte. Und um ihm zu erzählen, was für ein verdammter Idiot ich war.
Während ich sprach, sah er mich aus unergründlichen Augen an. "Klingt ganz danach, als hättest du Panik bekommen.", stellte er ruhig fest. Ich zog meine Schultern hoch und stieß ein genervtes Seufzen aus. "Ja.", gab ich leise zu.
Kenma verschränkte seine Arme und lächelte mich an. "Dann frag dich, warum. Was hat dir denn Panik gemacht? Was genau hat dir die Kehle zugeschnürt?" Ich hob meinen Blick und sah Kenma in die Augen. Jetzt, da ich Zeit, Luft und Platz hatte, es zu reflektieren, konnte ich das eventuell wirklich ergründen. Nachdenklich runzelte ich meine Stirn und hob den Blick zum Himmel. "Ich glaube, mir hat Panik gemacht, dass ich sie so schnell mochte.", murmelte ich in Gedanken. "Ich mag sie und ich spüre, dass es jeden Tag mehr wird." Mein Blick senkte sich zu Kenma. "Das letzte mal, als ich jemanden so mochte, wurde ich sehr stark verletzt, das weißt du." Kenma nickte leicht. "Ich habe das Gefühl, ich werde (d/vn) noch wesentlich mehr mögen. Und ich habe Angst, dass es wieder so weh tun wird, wie damals. Das es das selbe Ende nehmen wird." Kenma löste seine Arme aus der verschränkten Position und legte mir stattdessen eine Hand auf die Schulter. "Niemand kann einem garantieren, dass etwas auf ewig hält. Aber wenn du sie magst - und sie dich mag - ist das eigentlich alles, was im Augenblick zählt. Findest du nicht? Es gehört nun mal dazu, Misserfolge einzustecken. Aber wenn du es nicht versuchst, kannst du auch keine schönen Erfolge erzielen.", erklärte er leise. "Es ist wie beim Volleyball. Willst du etwa dein Leben lang auf der Bank sitzen, nur, weil du einmal ein Spiel verloren hast?" Ich weitete leicht meine Augen und sah ihn erstaunt an. "Nein, oder? Du würdest aufstehen und weiter machen. Du würdest weiter kämpfen." Ich nickte leicht. "Ja, das... stimmt." Es ergab eindeutig Sinn, was er sagte. Irgendwie. Auch, wenn es eine Volleyball Metapher für die Liebe war. Aber eventuell war es genau das, was ich gerade hören musste. "Du sagst selbst, dass du für (d/vn) schnell und intensiv Gefühle entwickelst. Ihr geht es mit dir auch so. Ihr scheint für einander sehr besonders zu sein. Lass das nicht aus Angst verstreichen." Kenma lehnte sich gegen den Türrahmen und verschränkte seine Arme. Man sah es ihm eventuell nicht sofort an, aber er war ein verdammt guter Redner. Ich nickte langsam und musterte meinen besten Freund. "Und das Team? Was, wenn es nicht klappt und das Team noch mehr darunter leidet, als jetzt schon? Immerhin hat (d/vn) sich nicht mal getraut, zu den letzten zwei Trainingseinheiten zu kommen.", gab ich zu bedenken. Kenma stieß einen Seufzer aus und lächelte leicht. "Du machst dir viel zu viele Gedanken. Ihr werdet dafür schon eine Lösung finden. Natürlich kann es unangenehm werden. Du musst abwägen, ob dir diese Sorge es wert ist, es nicht mit (d/vn) zu verzichten." Ich presste leicht meine Lippen aufeinander. Er hatte recht. Im Prinzip suchte sich mein Gehirn wohl gerade nur alle möglichen Sorgen heraus, die mich davon abhielten, diesen Schritt zu tun. Genau das war es auch, was mir gestern die Luft abgeschnürt hatten. All die Eventualitäten, um die ich mir auch sonst keine Gedanken machte.
Als wir etwas quietschen hörten, wandten wir beide unseren Blick zu (d/vn)'s Haus. Sugawara ging gerade durch das quietschende Vorgartentor und klingelte an der Tür. Ich spürte nicht, wie ich unmerklich meine Hände zu Fäusten ballte.
Im nächsten Augenblick trat sie heraus. Es war schon ziemlich warm, also trug sie ein Kleid. Und... sie sah so schön darin aus.
"Ich sagte es schon mal und ich sage es noch einmal. Du hast nicht ewig Zeit. Sie wird nicht ewig warten können - und andere werden auch nicht ewig darauf warten und dabei zusehen, wie sie wieder und wieder von dir abgewiesen wird." Ich wandte mich zu Kenma um und sah ihn aus geweiteten Augen an. Irgendetwas sagte mir, dass er damit gerade nicht nur Sugawara meinte.
Ich nickte leicht. "Sie gehört zu mir.", sprach ich ernst. Kenma lächelte leicht. "Dann zeig es ihr."

Deine Sicht:

"T-Tetsurou, was...?!" Der Dunkelhaarige sah mit einem unergründlichen Blick auf Koushi hinab und löste seine Hand von dessen Schulter, als er sich ruckartig zu ihm gedreht hatte. "Hast du uns etwa verfolgt?", stieß Koushi irritiert aus. Tetsurou schüttelte leicht seinen Kopf und verschränkte seine Arme. "Nicht direkt." Nicht direkt? "Ich wusste, dass ihr in die Stadt möchtet. Ich habe selbst eine Erledigung gemacht und hatte dann gehofft, dass du irgendetwas postest, damit ich dich finden kann." Koushi zog seine Augenbrauen zusammen, ehe er weiter sprach. "Und warum? Was veranlasst dich dazu?" Tetsurou, der seine honigfarbenen Augen auf mich gerichtete hat, wandte sich nun dem silberhaarigen Spieler der Karasuno zu. "Weil ich mit ihr reden muss. Und weil ich mir gedacht habe, dass du die Füße nicht still halten kannst.", sprach er mit einem leichten Grinsen. Koushi ballte seine Hände zu Fäusten und sah ungewohnt wütend zu dem Nekoma Kapitän hinauf. "Das ist nicht der richtige Zeitpunkt, Tetsurou.", sprach ich leise. "Du... hast gestern entschieden, oder nicht? Ich habe nicht die Kraft, dass sich das Gespräch von gestern nochmal wiederholt." Nun lagen seine Augen wieder auf meinen, Schuld und Trauer mischte sich in seinen Blick. "Ich weiß.", sprach er heiser. "Ich war ein absoluter Idiot und es tut mir leid. Dieser Silberkopf hier hat recht. Ich habe dich nicht verdient." Ich presste leicht meine Lippen aufeinander. War das wieder sein Versuch, mir zu sagen, dass wir als Freunde besser dran wären? "Ganz richtig. Also verzieh dich bitte, bevor du ihr wieder weh tust." Die Sanftheit wich Tetsurous Zügen und er senkte seinen Blick wieder zu meinem Kindheitsfreund. "Du hast ihr, obwohl sie so verletzt war, deine Gefühle gestanden. Du hast in diesem Moment an dich gedacht. Nicht an sie. Es war ein falscher Zeitpunkt. Du solltest dich also lieber selbst maßregeln, anstatt mich.", sprach er erstaunlich ruhig. Ich sah, wie Koushi seinen Kiefer anspannte und einen Blick zu mir herüber warf. In seinen Augen lag etwas trauriges und gebrochenes. War es Wut? Wut auf sich selbst? "Ich weiß.", flüsterte er heiser. "Es tut mir leid, (d/vn). Meine Gefühle haben mich übermannt. Ich habe sie schon jahrelang in mir getragen und... dich so verletzt zu sehen, wegen eines anderen, das hat mich... einfach traurig gemacht. Ich habe in dem Moment meinen Verstand ausgeschaltet und... es tut mir leid.", sprach er. Ich sah ihn traurig an. "Koushi...", sprach ich leise, doch ich kam nicht dazu, noch mehr zu sagen. Er machte auf dem Absatz kehrt und ging in schnellen Schritten davon. Eilig lief ich ihm hinterher und hielt ihn vorsichtig am Handgelenk fest. "Ich muss nachdenken, (d/vn). Mein.. eigenes Verhalten überdenken." Er wandte sich mir zu und lächelte traurig. "Und ich sehe, wie sehr du ihn magst. Ich weiß, dass ich keine Chance habe." Koushi strich sich leicht über den Nacken. "Hör dir an, was er dir zu sagen hat. Es ist offensichtlich, dass er dich mag." Frustriert stieß er ein Stöhnen aus. "Wenn dich dieser Idiot nochmal verletzt, mache ich ihn fertig." Ich weitete erstaunt meine Augen, doch Koushi lächelte nur leicht. "Auf dem Volleyballfeld." Ich spürte, wie die Traurigkeit meine Kehle hinauf stieg. Ich hatte Angst, gerade meinen Kindheitsfreund zu verlieren. "Es tut mir leid, Koushi.", sprach ich leise, doch er hob beschwichtigend seine Hände. "Nein, alles ist gut, (d/vn). Der Kerl hat recht. Ich hätte es dir zu einem besseren Zeitpunkt sagen sollen. Es ist nicht deine Schuld und...", er legte mir eine Hand auf die Schulter. "Ich werde dich jetzt nicht einfach fallen lassen, nur, weil du meine Gefühle nicht erwiderst. Dazu sind mir unsere Freundschaft und du viel zu wichtig." Ich weitete meine (d/af), während sie sich mit Tränen füllten. "Wir sehen uns. Viel.. Erfolg." Koushi sah noch einmal zu Tetsurou hinüber, der mit den Händen in seinen Taschen an einen Baum gelehnt wartete. Er warf mir noch einen letzten Blick zu, dann verschwand Koushi. Kurz sah ich ihm schweigend nach und kehrte dann zu Tetsurou zurück.
Unsicher sah ich zu ihm hinauf, doch als ich erkannte, dass seine Gesichtszüge wieder sanfter wurden, entspannte ich mich etwas. "Es tut mir leid, (d/vn).", sprach er ruhig. "Ich bin gestern wie ein Feigling abgehauen. Ich habe mir den Kopf zerbrochen und meine Panik hat mich letztendlich übermannt, obwohl ich doch eigentlich genau wusste, warum ich zu dir wollte." Ich blinzelte leicht und wischte mir die Tränen aus den Augen. Ich hatte in letzter Zeit wirklich viel geweint und ich ärgerte mich jedes Mal darüber. Ich konnte gar nichts erwidern, da sprach er schon weiter. "Ich hatte eine Beziehung, im letzten Jahr der Mittelschule.", erklärte er. "Ich habe... sie sehr geliebt. Um genau zu sein, war ich schon seit dem ersten Jahr der Mittelschule in sie verknallt. Am Ende des zweiten Jahres, haben wir uns endlich getraut, es uns zu gestehen und kamen zusammen. Es lief ein Jahr lang sehr gut." Ich musterte Tetsurou aufmerksam und bemerkte den Schmerz, der in seinen Augen lag. "In den Ferien vor dem Start des ersten Oberschuljahres, habe ich erfahren, dass sie mich betrogen hat. Nicht nur einmal, sondern mindestens ein halbes Jahr lang." Ich weitete meine (d/af) Augen. "Tetsurou...", sprach ich leise. Er sah mich aus seinen schmerzerfüllten, honigfarbenen Augen heraus an. "Sie hat einen anderen Typen kennengelernt. Beim Tag der offenen Tür in ihrer neuen Oberschule, also circa in der Mitte des letzten Jahrs der Mittelschule.", erklärte er heiser. "Das schlimmste daran ist, dass ich keine Ahnung hatte. Sie hat so getan, als wäre alles okay, als wäre alles unverändert. Ich... stand komplett im Dunkeln - für ein halbes Jahr meines Lebens. Und unmittelbar vor dem Start des ersten Oberschuljahres, hat sie mir einen Brief geschrieben. Sie hat es mir nicht einmal ins Gesicht gesagt." Ich presste leicht meine Lippen aufeinander. Das klang furchtbar. "Ich habe sie seitdem nie wieder gesehen. Sie hat keinen Anruf angenommen, mich überall blockiert und ihre Mutter hat mich an der Tür jedes Mal abgewiesen. Sie hat es mir nie ins Gesicht gesagt. Sie hat mir nie ins Gesicht gesagt, dass meine Gefühle für sie wertlos waren und sie längst einen neuen hatte. Ich habe nie Antworten darauf erhalten, warum sie mich nicht einfach verlassen hat, wenn sie gemerkt hat, dass sie mich nicht mag. Warum sie mir das Gefühl gegeben hat, wir würden für immer zusammen sein, während sie mich betrog." Ich spürte, wie ich meine Hände leicht zu Fäusten ballte. "Das... tut mir so leid.", stieß ich leise aus und schritt näher an ihn heran. Traurig erwiderte er meinen Blick. "Ich habe nicht als verweinter, schwächlicher Typ in die neue Schule starten wollen. Deshalb wurde ich zu dem, der ich heute bin. Zu einem starken Volleyballspieler, einem Mädchenschwarm, der keine Beziehung wollte, sondern nur das Körperliche annahm.", gestand er leise. "Ich wurde zu jemandem, der ich eigentlich nicht bin. Um mich zu schützen. Doch irgendwann habe ich mich in dieser Rolle wohl gefühlt. Wohl und sicher. Nur bei dem Team konnte ich wirklich ich selbst sein.", fuhr er fort. "Bis... du kamst. Und du hast das alles total durcheinander gebracht. Du hast mich durcheinander gebracht. All meine Vorsätze, all die Gefühle, die ich abgeblockt habe, über all die Jahre. Es war, als würdest du eine Mauer nach der anderen einreißen." Ein trauriges Lächeln bildete sich auf seinen Lippen, während er zu mir herab sah und seine Hände an meine Wangen legte. "Ich hatte Angst davor, wie schnell ich mich in dich verliebt habe." Tränen füllten meine Augen. Aus Trauer, aus Freude, aus Erleichterung. "Du hattest das nicht verdient.", begann ich leise. "Es tut mir leid, dass du das damals durchmachen musstest." Ich legte meine Hände auf seine, die noch immer auf meinen Wangen lagen. "Ich würde dir so etwas niemals antun.", versprach ich leise. "Ich kann dich jetzt so gut verstehen. Deine Sorgen, deine Ängste. Ich bin dir nicht böse, dass du gestern weggegangen bist." Ich lächelte ihm sanft entgegen. "Du hast sehr viel mit dir herumgetragen. Du bist wirklich stark, Tetsurou." Mit meinem Daumen strich ich über seinen Handrücken. Ich sah, wie seine honigfarbenen Augen bei meinen Worten leicht weiteten und der Schmerz langsam der Erleichterung wich. "Ich habe mich auch in dich verliebt.", flüsterte ich leise. Ich würde ihm auch davon erzählen, was in Deutschland passiert war. Doch nicht hier. Nicht jetzt. Jetzt wollte ich den Augenblick mit ihm genießen. "Ich bin ein absoluter Idiot. Ich bin ruppig, manchmal zu wild, zerbreche mir einerseits den Kopf, andererseits renne mich auch gerne mal mit dem Kopf durch die Wand. Ich bin eifersüchtig und ich bin stur. Bist du sicher, dass du dir das antun möchtest?", fragte er dann mit mit einem Grinsen auf den Lippen. "Heißt das, dass du es versuchen möchtest?", erwiderte ich verlegen und ich spürte, wie meine Wangen rot wurden. Tetsurou grinste leicht und sagte nichts. Stattdessen beugte er sich zu mir herunter und kam meinem Gesicht sehr nahe. "T-Tets-?" Ehe ich reagieren konnte, nahm er sich mein Kinn und zog mich zu sich. Er legte seine weichen, vollen Lippen auf meine und zog mich in einen leidenschaftlichen Kuss. Meine Augen waren vor Überraschung geweitet, doch schlossen sich dann, als ich begann, seinen Kuss zu erwidern und meinen Kopf leicht zur Seite neigte. Meine Hände gruben sich in seinen Rücken, während ich seinen beschleunigten Atem an meinen Lippen spürte.
Seine eine Hand wanderte an meinen Rücken, seine andere lag noch immer an meiner Wange, während er seine Lippen fordernd auf meine presste. So lange schien er sich zurückgehalten zu haben, um dies tun zu können. Seine Hand wanderte von meiner Wange in mein Haar, wo er behutsam danach griff und mich ein wenig mehr zu ihm drückte, während sein begieriger Kuss kaum enden wollte. Wir lösten uns erst eine ganze Weile später, sein Gesicht blieb meinem ganz nahe. "Ich will, dass du mir gehörst.", raunte er leise gegen meine Lippen. Ich weitete leicht meine (d/af) Augen. "Wenn du einverstanden bist.", ergänzte er mit einem leichten Grinsen. Ich musste unweigerlich lächeln, schlang meine Arme um seinen Hals und beugte mich nun zu ihm, um ihn in den nächsten, liebevollen Kuss zu verführen. Ich schloss meine Augen und genoss das Gefühl seiner warmen Lippen, auf meinen. Der Kuss wurde hitziger und feuchter, fordernder und leidenschaftlicher. Mit pochendem Herzen löste ich mich ganz leicht von ihm und blickte ihm in seine honigfarbenen Augen. "Ja.", hauchte ich schließlich gegen seine Lippen. "Das ist alles, was ich möchte.", gab ich leise zu und strich ihm sanft über die Wange. Tetsurous Grinsen wurde breiter und er zog mich mit einem Ruck eng an sich heran. "Dann gehörst du jetzt mir, klar?", raunte er. Ich kicherte leise, doch ich spürte, wie seine Worte meine Knie weich werden ließen. "Ich bin doch kein Gegenstand!", klagte ich amüsiert. Tetsurou grinste breit. "Ganz egal. Ich gehöre ja auch dir."
Wieder zog er mich in einen Kuss, dann in noch einen und immer wieder. Ich ließ es zu, genoss jede Sekunde davon. Als die Küsse immer hitziger wurden und seine Hände in meine Hüfte griffen und meinen Körper an ihn pressten, lösten wir uns schwer atmend voneinander. Wir waren immerhin noch immer in der Öffentlichkeit. Mein Herz hämmerte wie wild, die warme Röte auf meinem Gesicht war noch längst nicht verschwunden. Ich hatte keine Worte dafür, wie attraktiv und anziehend er für mich war. Und was er mit diesen hitzigen, fordernden Küssen in mir auslöste.
"Hier habe ich noch etwas für dich, Kitten.", sprach er, auch etwas außer Atem und griff sich in die Hosentasche. Dieser Spitzname. Ob er sich den jemals abgewöhnen würde? Lächelnd sah ich zu ihm hoch. "Ich habe das hier in der Stadt gekauft.", erklärte er und hielt mir ein schönes, filigranes Armband mit einem kleinen Katzenanhänger hin. Begeistert sah ich mir das schöne Armband an. "Das.. hast du für mich gekauft?!", fragte ich erstaunt. Er nickte leicht. "Tetsurou, das wäre doch absolut nicht nötig gewesen!", tadelte ich ihn sanft. Hoffentlich war es nicht zu teuer gewesen. Seine Wangen wurden ein wenig rot, als er es mir anlegte. "Doch.", murmelte er und betrachtete das schöne Armband an meinem Handgelenk. "So weiß jeder: Kuroo Tetsurous Revier.", sprach er breit grinsend und noch immer mit erröteten Wangen. Ich konnte nicht anders, als zu lachen. "War ja klar.", stieß ich amüsiert aus. "Dankeschön.", hauchte ich dann leise. Sein Grinsen wurde zu einem warmen Lächeln. Er musterte mich mit dem Armband, ehe er mich an sich zog und meinen Kopf an seiner Brust vergrub. "Du bist wunderschön.", sprach er dann leise. Ich schloss meine Augen und kuschelte mich an seinen warmen Körper.
Und das erste Mal, seit ich hier war, bröckelte die Angst und die Erinnerung an die schlechten Erfahrungen in Deutschland. In Tetsurous warmen Armen fühlte ich mich sicher.

___

Quiiiiietsch
Später gehts weiter <3

Eins zu sieben Milliarden (Kuroo x Reader)Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt