Als ich heute Morgen meine Augen aufschlug, wusste ich, dass ich nicht zur Schule gehen würde. Ich hatte nicht die Kraft, Tetsurou zu begegnen - oder seiner Freundin. Ich hatte nicht die Kraft, mich stundenlang zusammen zu reißen und dann nach dem Unterricht, auch im Volleyballclub so zu tun, als wäre nichts los. Ich hatte nicht die Kraft, zu lächeln, wenn ich es absolut nicht wollte.
Während ich im Bett lag, schrieb ich Chiyoko und gab ihr bescheid, dass ich heute zu Hause bleiben würde. Ich gab mir nicht einmal die Mühe, mir eine Ausrede auszudenken. Sie würde es sowieso durchschauen. Immerhin war es... irgendwie offensichtlich.
Ich scrollte weiter und öffnete den Chat mit Kenma.
06:55 (d/vn): Du brauchst mich nicht abzuholen. Ich komme heute nicht zur Schule.
06:56 (d/vn): Danke nochmal für gestern. 😊 Du hast mir sehr geholfen.
06:59 Kenma: Habe ich mir gedacht.
06:59 Kenma: Wie geht es dir? Soll ich nach der Schule vorbei kommen?
Unweigerlich musste ich lächeln. Kenma war meistens ruhig und wirkte unmotiviert, aber er war ein wirklich guter Freund. Über solche Dinge zu reden, lag ihm nicht direkt. Doch er hatte seine eigene Art und Weise, damit umzugehen. Er war ein wenig wie... Balsam für die Seele.
07:00 (d/vn): Geht so... Gerne 😊 Aber wenn du müde bist, geh ruhig nach Hause.
07:02 Kenma: Ich bringe Snacks mit.
Ich kicherte leise und legte mein Handy auf meine Brust. Gerade war ich unfassbar dankbar dafür, einen so guten Freund gefunden zu haben. Auch mit Kiyoko und Chiyoko hatte ich wirklich Glück.
Nur in puncto Liebe... war ich nicht so erfolgreich.
Ich griff wieder nach meinem Handy und öffnete den Chat mit Tetsurou. Es war lange her, dass wir das letzte mal geschrieben hatten. Ich presste leicht meine Lippen aufeinander. So wenig ich es auch wollte, aber ich vermisste ihn. Sein Grinsen, seine Sprüche, seine gelassene Art und Weise.
Verärgert stieß ich ein Stöhnen aus und warf frustriert mein Handy auf die Bettdecke. Ich wollte jetzt garantiert nicht schon wieder weinen.
Erst die Sache in Deutschland, jetzt das hier. Eventuell sollte ich einfach überhaupt keine Romantik zulassen. Eventuell war Liebe einfach generell nicht mein Ding. Zumindest schien ich dahingehend kein Talent zu besitzen.
Oder aber... ich verguckte mich in die falschen Typen. Mir kamen Chiyokos Worte wieder in den Sinn. Koushi und ich würden uns morgen treffen. Sie hatte vorgeschlagen, dass er eine bessere Wahl wäre. Jemand nettes, liebevolles und ruhiges... Nachdenklich sah ich an die Decke. Ich hatte mir darüber bisher nie so wirklich Gedanken gemacht. Koushi war lieb, er war freundlich, doch wir kannten uns schon seit klein auf. Entsprechend habe ich ihn nie auf diese Art und Weise gesehen. Eigentlich ging ich sehr davon aus, dass es ihm genauso ging, doch die Worte meiner Freunde verunsicherten mich ein wenig.
Wie sollte ich reagieren, wenn er mich wirklich mochte? Sollte... ich ihm eine Chance geben, anstatt weiter jemandem nachzuhängen, der mich ignorierte und eine Freundin hatte?
Oder war es unfair, es überhaupt in Betracht zu ziehen? Denn Koushi war keine Alternative. Koushi war keine Ausweichmöglichkeit. Er hatte es verdient, wertgeschätzt zu werden. Wenn er also wirklich Gefühle für mich haben sollte, dann würde ich ehrlich zu mir sein müssen. Auch, wenn das bedeuten würde, womöglich meinen Kindheitsfreund zu verletzen. Doch er war mir zu wichtig, als dass ich ihn einfach gedankenlos dazu benutzen würde, Tetsurou zu vergessen.
Ich lag noch eine ganze Weile auf dem Bett und dachte nach, ehe mir die Augen wieder zufielen. Ich sollte eventuell ein paar Stunden Schlaf nachholen.
Nachdem ich mich ein paar Stunden ausgeruht hatte, erledigte ich den Haushalt und bereitete das Abendessen vor. Heute würde Kenma nach der Schule, beziehungsweise nach dem Training, vorbei kommen und entsprechend machte ich etwas mehr.
Als erstes kam Ikuto nach Hause, mit Amaya im Schlepptau, die er abgeholt hatte. Ihm war nicht mal aufgefallen, dass ich heute zu Hause geblieben war. Das war mir allerdings auch ganz recht so. Mutter würde heute erst sehr spät kommen und nicht mit uns essen, sondern es sich später aufwärmen. "Heute isst ein Freund mit.", erwähnte ich beiläufig, als ich den Tisch deckte. Ikuto, der gerade zum Kühlschrank ging, um sich etwas zu trinken zu holen, hob seine Augenbrauen und musterte mich. "Ein Freund oder dein Freund?", fragte er relativ direkt und lehnte sich an die nun geschlossene Kühlschranktür. "Ein Freund.", erwiderte ich lächelnd. "Er ist im Volleyballteam. Einer unserer Nachbarn. Er lebt schräg gegenüber." Ikuto runzelte leicht die Stirn. "Ah, der mit den blond gefärbten Haaren.", stellte er fest und ich nickte. "Was ist mit dem großen? Dem, der ein wenig aussieht wie eine zerzauste Katze? Herr Nachbar persönlich." Mir war sofort bewusst, dass er von Tetsurou sprach. "Er... ähm nein.", erwiderte ich. Ikuto hob eine Augenbraue. "Ich sehe euch doch andauernd zu dritt..." Ich zuckte leicht mit den Schultern. "Er hat zutun."
Glücklicherweise erlöste mich die Klingel aus dem etwas unangenehmen Gespräch und als ich die Tür öffnete, erkannte ich besagten Jungen. "Hey Kenma.", grüßte ich ihn mit einem breiten Lächeln. "Hallo.", sprach er ruhig und stellte seine Schuhe in den Flur. Ikuto erschien hinter mir und musterte den Neuankömmling kurz. "Bist du ein Drittklässler?" Kenma hob seinen Kopf und sah Ikuto direkt in die Augen. "Zweitklässler.", beantwortete er ruhig. Ikuto gab einen erstaunten Laut von sich. "Meine Schwester steht also auf jüngere Typen?" Ich wurde unweigerlich rot und stieß meinem Bruder mit meinem Ellenbogen in die Rippen. "Man Ikuto.", schimpfte ich mit ihm. Kenma musterte meinen Bruder kurz kommentarlos und hielt mir dann einen Beutel hin. "Die Snacks.", sprach er und warf mir ein leichtes Lächeln zu, welches ich erwiderte. "Ja, aber erst einmal essen wir etwas richtiges." Ich führte ihn zum Esstisch und holte auch Amaya. "Und deine Eltern?", erkundigte Kenma sich. "Unser Vater lebt in Deutschland. Unsere Eltern leben geschieden.", erklärte ich ruhig. "Mama arbeitet heute lang." Kenma nickte leicht. Sein Blick war etwas unergründlich. Als wollte er etwas dazu sagen, doch sich dagegen zu entscheiden.
Gemeinsam aßen wir. Kenma half mir beim Abräumen, während Ikuto längst auf seinem Zimmer war und Amaya auf dem Sofa eingeschlafen war. Gerade, als wir fertig wurden, klingelte es an der Tür. Irritiert blickte ich zur Uhr. Mutter dürfte noch nicht zurück sein. Kenma griff nach seiner Tasche und folgte mir zur Tür. Irritiert drehte ich mich zu ihm herum. "Wieso packst du deine Sachen?", erkundigte ich mich. "Nur so ein Gefühl.", sprach er ruhig. Ich öffnete die Tür und spürte, dass mein Herz einen Schlag aussetzte, als ich Tetsurou erkannte. Kenma zog seine Schuhe an und warf seinem Freund einen kurzen Blick zu. Die beiden blickten sich kurz mit einem unergründlichen Ausdruck in die Augen, ehe Tetsurou lächelte und Kenma auf die Schulter klopfte. "Bis dann, (d/vn).", sprach Kenma über die Schulter und lächelte mir noch einmal zu, ehe er den kleinen Vorgarten durchquerte und zum Tor gelangte. Etwas perplex sah ich ihm nach und wandte mich Tetsurou zu. Dieser sah aus seinen honigfarbenen Augen zu mir herab und ring eindeutig nach Worten. "(d/vn)...", begann er leise. "Können wir... Also... Können wir reden?" Ich trat leicht einen Schritt zurück, nickte jedoch. "Darf ich reinkommen?" Wieder nickte ich, unfähig, etwas zu sagen. Tetsurou betrat den Flur und zog sich die Schuhe aus. "Lass uns.. am besten in mein Zimmer gehen.", schlug ich leise vor. Ich wollte Amaya noch in ihr Bett tragen, doch damit würde ich riskieren, dass sie wach wurde und Tetsurou sah, also wäre das Wohnzimmer keine Option. Der große, dunkelhaarige Junge folgte mir die Treppen hinauf und schloss hinter sich die Tür zu meinem Schlafzimmer. Ich setzte mich auf mein Bett, er setzte sich auf den Drehstuhl an meinem Schreibtisch und wandte sich mir damit zu. Eine Weile schwiegen wir. Ich wich seinen Blicken aus, griff mit meiner linken Hand nach meinem rechten Arm und verfluchte insgeheim die Röte auf meinen Wangen. Gleichzeitig unterdrückte ich die verräterischen Tränen, die mir beinahe wieder hochkamen.
"Also...", begann er leise. Sofort hob ich meinen Blick und sah zu ihm herüber. "Ich.. glaube, wir müssen reden. Über alles, was sich so angestaut hat." Leicht nickte ich. "Ja, das glaube ich auch.", gab ich leise zu.
Tetsurou kratzte sich verlegen am Hinterkopf. "Ich weiß nicht so recht, wo ich anfangen soll...", gestand er. Man sah ihm an, dass ihm dieses Gespräch nicht leicht fiel. Das beruhte allerdings auf Gegenseitigkeit. "Warum hast du mich ignoriert und mir oft die kalte Schulter gezeigt?", fragte ich sehr direkt. Etwas erschlagen von der plötzlichen Frage, sah er mir in meine (d/af) Augen. Eine Weile schwieg er, ehe er einmal tief einatmete. "Weil ich dich mag.", gab er leise zu. Ich zog leicht meine Augenbrauen zusammen. Weil er mich mag?
Nun war ich endgültig verwirrt. "W-Wie meinst du das?" Tetsurou spannte leicht seinen Kiefer an und strich sich einmal stöhnend über sein Gesicht. "Ich mag dich, (d/vn). Ich habe relativ schnell angefangen, dich zu mögen.", gestand er leise. Mein Herz raste förmlich. Das ergab doch alles gar keinen Sinn. Das stand doch völlig im Widerspruch zu seinem Verhalten. "Ich habe mit Beziehungen keine guten Erfahrungen gemacht.", fuhr er dann fort und ich weitete leicht meine Augen. "Ich wurde einmal sehr verletzt. Seitdem halte ich mich von Beziehungen fern.", erklärte er. Ich runzelte leicht meine Stirn. "Aber, das Mädchen..." Tetsurou hob direkt seine Hände, eindeutig verlegen. "Sie ist nicht meine Freundin." Mein verwirrter Blick offenbarte ihm, dass ich es noch nicht nachvollziehen konnte. "Also ich... Das mit ihr ist... nur so zum Spaß, weißt du?" Zum Spaß? Ich sah ihn unsicher an. "Du meinst...?" Er nickte. "Einvernehmlich, natürlich. Sie weiß, dass ich keine Gefühle für sie habe. Sie weiß auch, dass ich keine Beziehung möchte." Ich spürte, wie der letzte Satz mir einen kleinen Stich versetzte. "Ich habe dich nicht ignoriert, weil ich dich nicht mag. Ich habe es getan, weil ich mir sehr sicher bin, dass ich derzeit nicht für eine Beziehung bereit bin. Meine Gefühle für dich... wurden aber irgendwie trotzdem stärker. Sie standen im Widerspruch zu dem, was ich wollte und mir vorgenommen habe und das hat mich überfordert.", gab er leise zu. Nichts von all dem, was er sagte, ließ mich besser fühlen. Es verwirrte mich nur noch mehr. "Du magst mich also, aber du möchtest nicht mit mir zusammen sein?", sprach ich letztendlich das aus, was er die ganze Zeit umschweifend zu erklären versuchte. Langes Schweigen. Tetsurou presste seine Lippen aufeinander. "Ja, i-ich glaube schon.", brachte er dann heiser hervor. "Ich mag dich. Und ich... ich glaube, du magst mich auch. Deshalb musste ich dir das sagen.", murmelte er. Er strich leicht über seinen Nacken. "Ich.. habe mit deinen Gefühlen gespielt, das tut mir leid. Ich hätte von Anfang an ehrlich zu dir sein müssen - und zu mir selbst." Ich spürte, wie die Tränen nun doch in meine Augen hinauf stiegen. "Also..., was bedeutet das jetzt?", fragte ich leise. "Das bedeutet, dass ich unfair zu dir war. Und dass ich dir gegenüber kein guter Freund war. Aber... das werde ich ändern. Ich möchte dir jetzt wieder ein guter Freund sein." Ich ballte meine Hände zu Fäusten und versuchte vehement, den Schmerz herunter zu schlucken. "Ein guter Freund, aber nicht mehr, richtig?" Tetsurous Blick trübte sich leicht. "Ich weiß es nicht... Aber ich glaube schon, ja.", murmelte er leise. Das wars. Das war es, was reichte, damit meine Tränen haltlos meine Wangen herunter liefen. Ich wischte sie mir eilig von den Wangen. "Ich wollte einfach nicht, dass es so weiter geht, wie in den letzten Tagen und Wochen. Ich wollte, dass wir wissen, wo wir stehen und... dass wir einfach wieder Freunde sein können.", erklärte er. Ich schluchzte und hob meinen Blick, um ihn direkt anzusehen. "Sag mir bitte, wie das funktionieren soll?", fragte ich leise. "Du sagst mir, dass du mich magst und... allem Anschein nach, ist dir bewusst, dass auch dich mag. Denn ja, es stimmt, Tetsurou. Ich mag dich. Ich habe Gefühle für dich." Wieder strich ich mir die Tränen von den Wangen. "Wie soll denn alles normal zwischen uns werden, wenn wir das voneinander wissen?" Tetsurou schwieg, seine Augen waren trüb. "Ich... Ich wurde auch verletzt. Ich hatte auch Angst vor meinen Gefühlen und ich wollte sie auch einfach verdrängen.", gab ich leise zu. "Doch mit dir war es anders. Ich glaube, ich muss meine Gefühle nicht verdrängen. Nicht.. vor dir." Langsam regulierten sich meine Tränen ein wenig. "Ich weiß nicht, was dir passiert ist. Was man dir angetan hat, weshalb du nicht vertrauen kannst.", gestand ich leise. "Es ist okay, wenn du es mir nicht erzählen möchtest. Aber... eventuell hilft es mir, dich ein wenig besser zu verstehen? Und eventuell hilft es dir, Vertrauen zu fassen, wenn du es mit mir teilst?" Ich sah, dass Tetsurou mit sich kämpfte. Er schwieg eine ganze Weile.
Kuroos Sicht:
Da war sie nun. Meine Chance, all den seelischen Balast loszuwerden, den meine damalige Beziehung mit sich gebracht hatte. Ich könnte (d/vn) alles erzählen. Eventuell würde sie es sogar verstehen. Sie könnte eventuell meine Gefühle nachvollziehen, mich trösten und mir Sicherheit geben. Eventuell würde es reichen, damit wir es versuchen könnten. Eventuell würden unsere Gefühle nicht ins Nichts laufen. Doch auch, wenn diese Chance zum Greifen nah war, so waren meine Arme schwer wie blei. Ich konnte nicht danach greifen. Ich brachte kein Wort heraus.
"Tetsurou...", sprach sie leise. Es lagen noch immer einige Tränen in ihren Augen.
Wenn ich es heute nicht sagen würde, wäre es zu spät. Wenn ich die Chance nicht ergreifen würde, wäre der Zug abgefahren.
Das versetzte mir so ein schweres Gefühl auf der Brust, einen Druck unter dem ich kaum atmen konnte.
Ich wollte es ihr sagen. Und ich wollte auch wissen, was ihr widerfahren war, denn ich merkte schon seit langem, dass es Dinge gab, die sie belasteten. Doch ich brachte kein Wort heraus. "Ich.. Ich muss gehen.", sprach ich heiser. Nein. Renn jetzt nicht weg. Nicht jetzt.
Innerlich kämpfte ich mit mir, doch ich spürte, wie mein Körper sich von dem Stuhl erhob. Als ich etwas warmes an meinen Händen spürte, sah ich zu ihnen herab. Ihre Hände hatten sich um meine gelegt und sie sah mir mit ihren wunderschönen, (d/af) Augen, direkt in meine. "Bist du wirklich hergekommen, um mir das zu sagen? Um mir zu sagen, dass du mich magst, aber diese Gefühle ins Nichts laufen werden?", fragte sie leise. Nein. Nein, nein, nein. Das war nicht der Grund, für den ich gekommen war. Im Gegenteil. Ich hatte... ihr meine Gefühle gestehen wollen. Es sollte romantisch werden. Nicht so. Es sollte nicht so schlecht ausgehen. "Es tut mir leid. Ich hätte nicht kommen sollen. Das... war ein Fehler.", sprach ich heiser und löste meine Hände von ihren. Ich wusste, dass ich ihr eine Antwort gab, indem ich ihr keine gab. Ich wusste, dass ich die Tür zu ihrem Herzen verschließen würde, wenn ich jetzt ging. Doch die Erinnerungen an meine Ex-Freundin und den Schmerz, der damit einher ging, engten mich ein. Ich sah ein letztes mal in ihre traurigen Augen, ehe ich mich abwandte. "Es tut mir leid.", sprach ich wieder, ehe ich die Tür zu dem Schlafzimmer hinter mir schloss und eilig die Treppe hinunter ging. Ich zog meine Schuhe an und verschwand.
Ich hatte alles um ein zehnfaches schlimmer gemacht. Das wusste ich.
Erst, als ich draußen war, konnte ich wieder richtig einatmen. Und kurz darauf kam auch die Realisation darüber, was ich gerade getan hatte.
Warum bloß?! Ich war doch eigentlich hingegangen, um ihr meine Gefühle zu gestehen, um mich zu entschuldigen und um sie zu fragen, ob sie sich mehr mit mir vorstellen könnte. Warum hatte mich meine Panik davor, bloß so stark eingeholt und nun genau das Gegenteil bezweckt? Hatte ich so starke Bindungsängste entwickelt?
Wütend schlug ich gegen meine Hausmauer und hinterließ blutige Kratzer auf meiner Faust. Verdammt. Was stimmte bloß nicht mit mir?
Und was sollte ich nun tun? Morgen traf sie sich mit diesem Sugawara. Und ab Montag waren wir wieder Sitznachbarn und sie die Managerin unseres Teams. Das Leben würde weiter gehen, viel zu schnell, als dass ich meine Gefühle sortieren konnte. Verdammt.
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Das Kapitel hat mich fertig gemacht, uff. Nächstes ist schon in the making. Aber mein Herz. :(
Sorry, dass ich euch so quäle. xD
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Eins zu sieben Milliarden (Kuroo x Reader)
Fiksi PenggemarWie hoch ist die Chance, dem einen Menschen zu begegnen, den man aus tiefster Seele lieben wird? Auf der Welt leben über sieben Milliarden, einzigartige Menschen. Keiner gleicht dem anderen, jeder hat seine eigenen Gedanken, Passionen, Vorstellungen...
