Kapitel 8~Die Lösung

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Während ich nachhause gefahren war, hatte es schon wieder angefangen zu regnen. Zuhause duschte ich schnell, warf mir frische Klamotten über und machte mich frisch. Ich fuhr zum Sushirestaurant, wo wir uns verabredet hatten und sah sie bereits draußen stehen.

Wir betraten das Restaurant und setzten uns. Wir bestellten unser Essen. Ich nahm Sushi, aber Charlie meinte sie mochte kein Sushi und schlug alles andere ab, was auf der Liste stand. Sie bat den Kellner am Ende nach Bruschetta.

Das Restaurant bat das zwar nicht an, aber sie meinte sie würde einen extra Tip geben, somit nickte der Kellner und ging in die Küche.

Charlie ist ja eigentlich ein mega nettes Mädchen, allerdings ist sie sehr verwöhnt. Besonders was Essen angeht.

Den Rest des Abends verbrachten wir mit reden. "Und rate was! Ich wurde in die Gruppe mit meinem Ex gesteckt! Natürlich hat es Herr Sander direkt geändert als ich es ihm gesagt hab.", erzählte sie mir stolz. Mir entfuhr ein leichtes Lachen. "Was ist?", fragte sie genervt. "Ach nichts!", grinste ich.

Der Abend verging unglaublich langsam. Doch als wir endlich aus dem Restaurant raus waren, bat ich ihr an sie mitzunehmen und abzusetzen, aber sie lehnte es ab. "Nein, danke. Weißt du was das mit meinen Haaren anstellen würde? Ich rufe mir lieber einen Schofför"."Du meinst ein Taxi?", fragte ich verwundert. " Ja, wie auch immer!", wir warteten beide noch bis ihre Mitfahrgelegenheit angekommen war und verabschiedeten uns.

Ich umarmte sie, doch sie ging einen Schritt zurück und hielt ihr Hand aus. Ich nahm sie mit einem Lachen und Küsste ihre Hand. Sie lachte auch und umarmte mich schließlich doch.

Danach fuhr ich nachhause. Als ich die Tür öffnete sah ich meine Mom am Tisch sitzen und mit jemandem telefonieren. Ich lehnte mich an den Türrahmen und hörte kurz zu.

Ich hatte jedoch den Großteil verpasst, denn sie verabschiedete sich nur und legte auf. Mit einem gigantischen Lächeln stand sie auf drehte sich zu mir um, mit ihrem Blick aufs Handy gerichtet. Als sie nach oben schaute zuckte sie zusammen.

"Um Himmels Willen! Clay Dixon! Erschreckt mich doch nicht so! Wie lange stehst du schon da? Hast du mich belauscht? Du weißt genau, das gehört sich nicht!", sagte sie erschrocken.

"Wer war das? Ein Lover von dem ich nichts weiß?", ich grinste sie an.

"Ein Kollege von mir hat mich nach meiner Nummer gefragt. Ich sag's doch, deine alte Mutti hat doch noch was drauf!", sagte sie.

Ich hatte meine Mom schon lange nicht mehr so glücklich gesehen. Und es machte mich glücklich sie so zu sehen.

"Na dann viel Glück dir. Hoffentlich wird es nicht so ein Desaster wie letztes mal!""Was soll das denn heißen?""Der letzte hat dich für euer erstes Date zu sich nachhause eingeladen und dich seiner ganzen Familie vorgestellt Mom", immer wenn ich daran dachte musste ich lachen.

Sie rollte mit ihren Augen. "Jetzt geh hoch! Es ist schon spät!", sie schob mich zur Treppe. "Es ist Wochenende Mom, ich kann ausschlafen!" vor der Treppe gab mir Mom noch einen Kuss auf den Kopf und wünschte mir eine gute Nacht. Ich ging lachend hoch, machte mich bettfertig und ging schlafen.

Das Wochenende verbrachte ich mit Minecraft spielen. Es verging wie im Flug. Auch die ganze nächste Woche. Eigentlich hatten George und ich uns ausgemacht uns wegen Nachhilfe nur zwei mal die Woche zu reffen, aber ich hatte Probleme in Biologie, also half er mir dort auch noch. Wir wurden sehr gute Freunde und das in so kurzer Zeit. Er hatte mir sogar einen Tag erzählt, dass er sich eigentlich nur sehr langsam zu neuen Personen öffnet.

Das Einzige was mich störte war, dass ich es nicht schaffte in irgend einer Weise mit Britney zu sprechen. Ich hatte keine Kurse oder gemeinsame Freunde mit ihr. Das machte es besonders schwer.

Es war Dienstag und ich war mit George im Café, so wie immer, und machte Hausaufgaben mit ihm. Hilfe brauchte ich grad nicht aber wir hatten beide viele Hausaufgaben und beschlossen sie zusammen zu machen. Als Motivation quasi. Versteht sich.

Es war ziemlich ruhig, weil wir uns beide konzentrierten, als ich plötzlich etwas aus Georges Rucksack hörte. Ich hörte ein bisschen genauer hin. "Heat Waves? Im ernst?", lachte ich während ich Georges Handy aus seiner Tasche fischte.

Ich reichte George sein Handy rüber. Als er einen Blick darauf warf, wurde er direkt blass. "Alles gut?", fragte ich ihn. Er kam zurück in die Realität, nickte leise und legte auf. Er legte sein Handy neben sich auf die Bank.

"Wer war das?", fragte ich. George wechselte das Thema. "Was ist eigentlich aus deiner Ball Geschichte geworden?", ich war zwar skeptisch, wegen dem Anruf aber ging trotzdem auf seine Frage ein. Ich erzählte ihm alles, was bis jetzt passiert war. "Ich glaube, ich weiß wie du es schaffst mit Britney reden."

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(808 Wörter)

Sechseinhalb ~DreamNotFound Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt