Du liebst jemanden seit deiner Kindheit und kannst dir nichts sehnlicheres vorstellen als eine wunderschöne Zukunft mit dieser Person zu haben.
Wahre Liebe, denkst du.
Wie in einem Märchen, denkst du.
Aber, wie könntest du denn diesem Jemand deine...
,,Tyler, verschwinde doch einfach !", schrie ich ihn nun erneut mit Tränen an und versuchte ihn aus dem Haus zuschieben ,,Bitte geh !"
Doch er schüttelte den Kopf und fing an, sich gegen meine Schläge zu wehren.
Er sollte doch einfach nur verschwinden.
Wieso musste ich auch die Tür öffnen ?
,,Waleah, hör mir doch zu !", sagte er nun etwas lauter ,,Ich will, dass alles wieder wird wie früher !"
Ich stoppte mit meinen Schlägen und schaute ihn nun an.
,,Es wird nichts mehr wie früher, Tyler ! Krieg das endlich in deinen verdammten Kopf rein !", ich schluchzte laut auf ,,Dir ist doch eigentlich alles egal, seitdem du mit Bethany zusammen bist. Dir ist es egal, wie ich mich fühle !"
Er schaute mich mit offenem Mund an und schloss ihn danach wieder.
,,Mir ist es nicht egal, Waleah !"
Ich schüttelte wieder meinen Kopf
,,Dir ist es egal !", fing ich wieder an zu schreien ,,Du kümmerst dich nicht mehr wie damals um mich ! Sie ist das einzige was du je siehst !", ich hielt mich an der Kommode hinter mir fest ,,Wie kommt es, dass du nie bemerkst, dass du mich langsam umbringst ?" flüsterte ich am Ende mit gesenktem Kopf ,,Ich hasse dich." ich liebe dich.
Er ging sich einmal durch seine Haare und schaute mich dann an.
,,Verdammt, Waleah ! Was willst du von mir ?!", schrie er nun so laut, dass ich zucken musste ,,Jedes mal laberst du über eine Scheisse und nie sprichst du dann Klartext, wenn man dich deswegen fragt ! Manchmal denke ich...", er schaute mir nun tief in die Augen ,,Manchmal denke ich, dass das Kind von mir ist."
Direkt schüttelte ich den Kopf und meine Atmung wurde schneller.
,,Nein.", sprach ich und merkte, die Schmerzen, die ich zu spüren bekam ,,Das Kind ist nicht von dir. Nein, es ist nicht von dir !" meine Atmung wurde schneller.
Direkt kam Tyler auf mich zu und hielt mich fest, als ich fast umknickte.
,,Waleah, beruhig dich. Fuck ! Atme tief ein uns aus."
Ich schlug seine Hände weg.
,,Fass' mich nicht an. Fass' mich nicht nochmal an !" denn dies erweckte alte Erinnerungen zur der einen Nacht wieder auf.
,,Wie soll man dir helfen, wenn du nicht einmal Hilfe annimst ?!" fragte er mich lauter und dies brachte mich wieder zum weinen.
,,Hör auf..." sagte ich leise und schaute auf meine Hände, die anfingen zu zittern.
Tyler drehte sich wieder zu mir um und schaute mich leicht wütend an.
,,Mit was ?! Verdammt, Waleah, sprich verdammt nochmal Klartext ! Was so-"
,,Hör auf, mir das Gefühl zu geben, als würdest du mich lieben, Tyler !", schrie ich ihn nun so laut an, dass es mir schon selber weh tat ,,Hör auf, mir Schmerzen zu zufügen, indem du jedes mal mir sagst, als sei ich dir wichtig !" nun weinte ich so laut, dass ich sogar versuchte, mein Schluchzen zu dämpfen.
,,Was ?" fragte er mich leise und wollte mich anfassen, doch in diesem Moment wurde die Tür aufgerissen und Layn kam auf uns zu.
,,Waleah, wieso geh-", er unterbrach sich selber, als er sah, wie ich auf dem Boden hockte und Tyler vor mir stand ,,Was hast du getan, du Bastard ?!" schrie er und zog Tyler von mir weg.
,,Ich hab nichts getan !" schrie er nun zurück und schlug Layn von sich weg.
,,Anscheinend schon, sonst würde sie nicht dort so sitzen !", Layn kam auf mich zu und nahm mein Gesicht in seine Hände ,,Geht's dir gut ?", ich nickte ,,Was ist passiert ?"
Ich antwortete nicht, sondern schaute Tyler an, der mich mitleidend anschaute.
,,Bitte geh.", sprach ich leise zu Tyler, der mir ununterbrochen in die Augen schaute ,,Bitte verschwinde aus meinem Leben," weinte ich und bekam nur ein leises »Ok« von ihm zu hören.
Als er die Tür öffnete, schaute er noch das letzte mal zu mir.
,,Waleah...", ich schaute ihn an ,,Ich liebe dich, vergiss das nicht." und dann verließ er mein Leben.
Direkt schrie ich laut auf und nahm das Buch was neben mir war und warf es zur Tür rüber.
,,Nein, das tust du nicht !", schrie ich und warf weitere Sachen um mich und versuchte nur nicht, den Verstand zu verlieren ,,Du liebst mich nicht, also hör auf zu lügen !"
,,Waleah..." flüsterte Layn und nahm mich in die Arme ,,Beruhig dich bitte, du darfst dich nicht aufregen. Bitte, versuche dich zu beruhigen."
Und direkt fing ich an, ein Ziehen zu spüren.
,,Ahh.", stöhnte ich schmerzvoll auf und fasste mir mit meiner Hand mir an meinem Bauch. Und wieder spürte ich ein Ziehen ,,Layn !" schrie ich und spürte, wie das Ziehen schmerzvoller wurde.
,,Das meinte ich." sagte er, hob mich schnell hoch und trug mich zu seinem Auto.
Und auf dem Weg wurden die Schmerzen schmerzvoller.
Layn raste schon wortwörtlich und ignorierte die roten Ampeln. Während dem Weg zum Krankenhaus hielt ich seine Hand fest und versuchte so den Schmerz zu ignorieren.
,,Fahr schneller !", schrie ich ihn an ,,Sonst gebäre ich hier und du kannst dann erste Hilfe leisten !"
Direkt fuhr er schneller.
,,Nein danke, wir fahren dich zum Krankenhaus, Leah."
Und nicht einmal zehn Minuten später war ich ihm Krankenhaus.
Und was wurde mir dann direkt gesagt ?
,,Miss, sie müssen jetzt in den Kreissaal. Die Geburt hat begonnen."
Also, war dann die Flüssigkeit auf dem Beifahrersitz mein Fruchtwasser ?
Das erklärt einiges.
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• Die Geburt beginnt
• Tyler, wie hätte es wohl ausgesehen, wärst du nur zehn Minuten länger geblieben ?
• Denkt ihr, Tyler ist überzeugt, das er nicht der Vater ist ?
• Hoffe Euch hat dieses Kapitel gefallen
• Würde mich über einen Vote und einen Kommentar sehr freuen