Kapitel 2 (24)

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Waleah Moore

Tief ein und ausatmen, Waleah !

Du kannst auch wieder zurückgehen, dass weißt du, also keine Panik.

,,Mami, bei wem sind wir ?" fragte mich Roya, die meine Hand hielt und auf die Tür vor uns blickte.

,,Bei alten Bekannten." antwortete ich leise und fragte mich immer noch, wieso sich die Adresse nicht geändert hatte.

Wieder klingelte ich, doch erneut machte niemand uns die Tür auf.

Ich atmete erleichtert aus.

Dann halt nicht, schade...

,,Komm, Roya, wi-" ich wurde unterbrochen, als ich seine Stimme hörte.

,,Waleah ?" ich schaute nach oben, in seine Augen und verlor mich wie damals in ihnen wieder.

Ach komm schon-

Seine Stimme, so wie er selbst, haben sich nicht verändert. Und anscheinend auch nicht sein Beziehungsstatus, denn hinter ihm kam plötzlich eine Bethany zum Vorschein. Und in ihren Armen, mit einem Lächeln, ein neugeborenes Baby.

Oh...

,,Waleah !", sagte sie mit einem Lächeln und schaute zu Roya runter ,,Oh, wer bist du denn ?"

,,Ich bin Roya !" sagte sie mit einem Lächeln und winkte ihr zu.

Tyler schaute zu ihr runter und dann zu mir.

Jetzt müsste ihm doch die Ähnlichkeit auffallen.

Plötzlich fing das Baby an zu weinen, weshalb Bethany sich entschuldigte und mit ihr in ein Zimmer ging.

Tyler schüttelte daraufhin seinen Kopf.

,,Kommt doch...kommt doch rein.", sagte er leise und bevor wir eintraten, hielt er mich an meinem Arm fest ,,Waleah...sie-"

,,Tyler.", unterbrach ich ihn ,,Wir müssen...müssen reden." sagte ich und wusste, dass ich gleich weinen würde.

Mein damaliger bester Freund nickte nur und lief mit uns ins Wohnzimmer.

Fünf Minuten später kam auch Bethany wieder zu uns ohne das Kind rüber.

Auch nach Jahren, hatte sie anscheinend einen ekligen Charakter.

,,Roya ?", meine Tochter drehte sich lächelnd von meinem Schoß zu Bethany um ,,Du bist auch wirklich die Tochter von Waleah ?" sie hob eine Augenbraue.

Direkt fiel mir meine Kinnlade runter und ich wurde wütend.

Roya beantwortete nicht die Frage, sondern drehte der Göre den Rücken zu und umarmte mich.

Wenn meine Tochter jetzt wegen ihr weint, ist Bethany wirklich tot !

,,Und dein Kind, Bethany ?", nun schaute sie mich an ,,Ist das Kind auch wirklich von Tyler, oder doch nicht von jemanden anderen, den du für eine Nacht hattest ?"

Direkt schaute sie mich mit großen Augen an und wusste, worauf ich hinaus wollte.

Bethany wollte was sagen, doch direkt sprach Tyler.

,,Beth, kannst du Roya mit in den Garten mitnehmen und dort etwas warten ?" fragte er sie ruhig und schaute zu seiner Frau rüber.

Direkt verschränkte sie ihre Arme vor ihrer Brust.

,,Ich trau' diesem Weib nicht, Tyler." sprach sie ehrlich.

Wie nett.

Lächelnd schüttelte ich den Kopf.

Our bitter future Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt