Du liebst jemanden seit deiner Kindheit und kannst dir nichts sehnlicheres vorstellen als eine wunderschöne Zukunft mit dieser Person zu haben.
Wahre Liebe, denkst du.
Wie in einem Märchen, denkst du.
Aber, wie könntest du denn diesem Jemand deine...
Narben bleiben und verschwinden nicht leicht. Manche bleiben sogar jahrelang, für immer.
,,Ja, ja Mom, wir sind in drei Stunden wieder bei euch." sagte ich lächelnd und hielt die kleine Hand meiner vierjährigen Tochter.
Ja...vier Jahre. Und oh Gott war viel passiert.
An dem Tag, an dem Roya vier Wochen alt war, weinte ich nur und unterhielt mich mit meiner Mutter. Während dem Gespräch meinte sie, dass ich lieber von all dem Abstand nehmen sollte.
Ich flog mit Roya für einen ganzen Monat weg und als ich merkte, dass ich in Boston glücklicher war als in London, nahm ich den Entschluss und sagte, dass ich wegzog. Doch wohin, wussten nicht mal meine Eltern.
Layn, der immer noch der alte Layn war wie vor Jahren, nur vier Jahre älter, ist verlobt. Und zwar mit Brandon und wirklich niemand kann in Worte fassen, wie verdammt aufgeregt ich auf deren Hochzeit bin !
Roya, die meine Locken hat, aber Tyler's Augen, ist einfach ein Traum, so wie es schon ihr Name verrät. Sie ist Gottes Geschenk ! Das Beste, was mir je hätte passieren können.
Ihr erstes mal, wo sie Mama sagte, war, als wir draußen spielten und ich sie füttern wollte. Sie schlug mit ihren Händen auf mein Bein und sagte Mama und lächelte mich daraufhin mit ihrem wunderschönem Lächeln an.
Bethany und Tyler ?
Ich weiß nicht, wie es nun bei ihnen beiden aussehen mag. Sind sie noch zusammen ? Sind sie glücklich ? Ich weiß es nicht und will es auch am besten gar nicht mal wissen.
Meine Gefühle für Tyler ?
Ja, ja ich habe noch welche, aber zu meinem Glück sind sie nicht mehr so stark. Ich glaube, es ist nur die Sehnsucht ihn zu sehen und zu umarmen und nicht das Gefühl von Liebe...nicht mehr, oder ?
,,Mama !", Roya blieb stehen, was ich ihr gleich tat. Sie trug ein lilafarbiges Kleid und einen dazu passenden kleinen Hut ,,Schau mal !", sie zeigte mit dem Finger auf eine Person ,,Ahh !" schrie sie lachend, ließ meine Hand los und rannte zu ihm.
Lächelnd schüttelte ich den Kopf und ging auf Layn, der Roya in seinen Armen hatte, zu.
,,Ich habe dich vermisst, kleine Prinzessin." sagte er und küsste ihren Kopf.
Roya dachte, dass ihr Vater weit weg wohnte und nicht zu uns kommen könnte, weshalb sie in Layn den Vater, den sie nie haben würde, sah.
Als sie sich lösten, nahm mich nun Layn auch in die Arme.
,,Du bist ja noch hübscher geworden, als du es eigentlich hättest sein können." schleimte er sich ein und nahm mich grinsend in die Arme.
,,Ich hab dich vermisst, Layn." sagte ich und umarmte ihn fester.
Bevor ich was sagen konnte, sprach Roya weiter.
,,Fahren wir zu Oma und Opa ?" lächelte sie uns an und stieg in das Auto.
Im Auto hörte man ihr Lachen, als sie sah, dass Brandon noch im Auto war und sie umarmte.
,,Wie geht es dir ?", auch er hatte keinen Kontakt mehr zu Tyler und Bethany. Es ist traurig, dass Tyler seinen besten Freund für seine feste Freundin weggeworfen hatte ,,Gut ?"
Ich lächelte ihn an.
,,Mir geht es ganz gut.", beantwortete ich seine Frage ,,Und euch ?"
Er schüttelete den Kopf.
,,Ich hasse Gegenfragen." sprach er lächelnd und zeigte mit einem Kopfnicken zum Auto rüber.
Als wir alle eingestiegen waren, fuhr Layn, wie besprochen, zu meinen Eltern und direkt wurden wir dort schon in die Arme genommen.
,,Oh Gott, oh Gott, bist du groß geworden, Roya." sprach mein Vater zu ihr und ging mit ihr ins Wohnzimmer.
,,Ich bin ja schon vier, Opa." sagte sie und fing an zu grinsen, was mir ein Lächeln zauberte.
Zusammen, Arm in Arm, gingen meine Mutter und ich auch ihnen hinterher, nur Layn und Brandon blieben nicht, da sie schon was vor hatten.
Und so verging die Zeit, indem wir zusammen redeten.
Wir redeten über vieles und ich hatte wirklich alles erwartet, doch nicht dieses Gespräch.
Roya, die in meinen Armen eingeschlafen war, schlief tief und fest und meine Mutter hob daraufhin eine Augenbraue.
,,Waleah.", ich schaute sie an ,,Ich weiß, es ist deine Entscheidung am Ende, aber findest du nicht auch, dass Tyler langsam wissen sollte, dass Roya auch seine Tochter ist ?", sie schaute zu ihrer Enkelin ,,In diesen vier Jahren kann und ist so vieles passiert. Tu' Roya und dir den Gefallen, ich bitte dich."
Ich schaute zu meiner Tochter runter.
,,Würde es ihn interessieren, wie es mir in diesen vier Jahren ginge, hätte er sich doch gemeldet. Meine Nummer ist doch gleich, wieso hat er mich dann nie angerufen, Mom ?"
Weil es ihn nicht mehr interessiert, so einfach.
,,Angst.", sprach sie ,,Vielleicht hatte er Angst, diesen Schritt zu tun, verstehst du ? Erklär' es ihm, ruf ihn an oder geh zu seiner Adresse, aber bitte. Bitte rede mit ihm."
Ich schaute nun zu meinem Vater rüber.
,,Schätzchen, du hast nichts zu verlieren." sagte er und versuchte dabei zu lächeln.
Ich seufzte einmal tief ein und aus.
,,Ich hasse es.", ich nickte ,,Na gut, ich werde mit ihm reden. Aber-", sagte ich ,,Wenn Bethany nur ein falsches Wort, was meine Tochter betrifft, sagt, ist sie das nächste Opfer, was in der Notaufnahme liegt."
Meine Mutter nickte lächelnd und strich mir über meinen Arm.
,,Das ist meine Waleah." lachte mein Vater.
Wie schnell ging das ?
Wahrscheinlich, weil ich wusste, dass wir ihm egal sind und ich nun wirklich nichts mehr zu verlieren hätte, habe ich zugestimmt.
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• Vier Jahre sind her und Tyler, unser Bre, weiß immer noch nicht, dass er der Vater ist
• Roya ist vier und ich will, dass sie wieder ein Baby ist 😭
• Was nun passieren wird ?
• Ob Bethany und Tyler noch zusammen sind ?
• Unser Dreamboy two, Layn, ist verlobt...ich sehe schon die traurigen Gesichter von bestimmten Personen
• Hoffe Euch hat dieses Kapitel gefallen
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