Chapter 32

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| POV Neteyam |

„Mukaan..." meine Stimme klang schwach und er schaute mich verwirrt an.

„Wo sind meine Eltern?" fragte er mich ruhig. Ich schluckte nur nervös runter und meinte „Sie sind noch beim Schiff....deine Schwester..." ich konnte nicht weitererzählen bzw. wusste ich nicht wie ich es weitererzählen soll.

„Meine Schwester? Neteyam rede Klartext mit mir!" sagte er nun ungeduldig und ich atmete nochmal tief ein und aus bevor ich weiter redete „Naria wurde angeschossen.... Sie hat es nicht geschafft".

Sein Blick war nicht zu beschreiben... „WAS? Naria ist tod?" sprachen Aonung und Rotxo im Hintergrund, doch mein Blick war nur auf Mukaan fokussiert.

Seine Augen wurden glasig und ich merkte wie ihm schwindelig wurde.

„Mukaan! Hey... setz dich" meinte ich ihn und half ihm dabei sich hinzusetzen. „Nein... nein das kann nicht sein. WO IST SIE.... WO IST MEINE SCHWESTER!" schrie er und wollte sich von mir wegreißen.

„Mukaan! Mukaan" ich versuchte ihn zu beruhigen, aber er rastete komplett aus.

Er fing an zu weinen und wollte weg, doch ich hielt in an seine Schulter und zwang ihn mir ins Gesicht zu schauen.

„Neeah... sie ist auch verletzt" meinte ich dann und er blieb ruhig. Seine Augen schmerzten und er schaute mich schluchzend an.

„Wo ist sie" fragte er mich ruhiger und ich deutete auf das Mauri von Ronal und Tonowari.

Er sprintete sofort dorthin und ich überlegte ob ich ebenfalls gehen sollte, aber ich war mir nicht sicher ob ich sie sehen kann... ob ich ihren Zustand verkraften kann.

Ich ließ mich auf den Boden gleiten und packte mein Gesicht in meine Hände. Ich fühlte nichts außer Schmerz... Hass..... Rache.

Wenn ich sie verliere....nein nein nein ich kann sie nicht verlieren! Ich kann nicht ohne sie.

Ich fing an zu weinen und betete immer wieder zu Eywa das es ihr gut gehen wird... das alles besser wird.

| POV Erzähler ; derzeit am Schiff |

„Eyrina" schrie taronyu während er zum Stein angeschwommen kam. Eyrina blickte ihn verheult ins Gesicht und Taronyu schaute in das leblose Gesicht seiner Tochter.

Überall Blut.

Sein Herz platze bei dem Anblick und er setzte sich zu Eyrina.

„Was... was ist passiert?" fragte er ruhig, akzeptierte nicht das der leblose Körper seiner Tochter vor ihm lag.

Seine Augen fingen an zu brennen und er nahm vorsichtig die Hand seiner Tochter. Es kam kein Ton von ihm, aber er weinte. Weinte wie noch nie.

„Naria" seine Stimme brach zusammen und er lehnte weinend sein Gesicht an den Körper von seiner Tochter.

Tsireya beobachtete weinend das Paar und konnte nicht realisieren das, dass alles wirklich passierte. Loak folgte seinen Eltern heimlich und ließ Tsireya alleine bei Eyrina und Naria.

„Wer...wer war das" Taronyus stimme klang nun ernst und er wischte sich die Tränen. Eyrina schüttelte nur weinend ihren Kopf und wusste selber nicht die Antwort.

Taronyu nahm seine Frau tröstend in die Arme und verkniff sich ein weiteres Mal die Tränen.

„Eyrina... mein Engel. Hör mir jetzt zu! Wir müssen das beenden! Tun wir es für unsere Kinder... für Naria." nahm taronyu das Gesicht von Eyrina in seine Hände und wischte ihr die Tränen weg.

Eyrina schaute ihn nur mit verletzten Augen an und nickte ihm zu. Sie erhob sich und atmete nochmal aus bevor sie sich gemeinsam auf dem Schiff begaben.

Ein Feuer entstand und sie hatten keine Möglichkeit sich auf das Schiff zu begeben, doch sie sahen nur Jake und Quaritch kämpfen.

Taronyus Augen wurden klein und er tauchte ins Wasser.

(...)

Jake sully und Taronyu ließen Quaritch ertrinken und sie befanden sich unter Wasser. Beide bekamen ein Drang zu Atmem, doch sie wussten nicht wo der Ausgang war.

Atái und Loak kamen plötzlich angeschwommen und die beiden griffen nach ihren Vätern.

Atái brachte taronyu an die Wasseroberfläche währenddessen Loak Jake in dem Schiff woanders schleppte.

„Dad! Dad! Kannst du mich hören?" schrie Atái und taronyu atmete schwer.

Taronyu nickte langsam seinem Sohn zu und musste sein Atem kontrollieren. „Wo ist deine Schwester?" fragte taronyu seinen Sohn währenddessen sie gemeinsam auf ein Stein schwammen.

„I-Ich weiß es nicht. Ich hab sie aus den Augen verloren... ich denke sie ist noch im Schiff" Taronyu kniff sich seine Augen zusammen und wollte wieder zurückschwimmen, doch Atái hielt ihn auf „Dad, nein du bist verletzt!".

Tarnoyu schaute verwirrt seinen Sohn an und bemerkte das Bein ziemlich verletzt war. Durch seinen gemischten Gefühlen vergiss er die Schmerzen seiner Wunden.

Taronyu seufzte nur und machte eine kleine Pause. „Sohn, deine Schwester...." fing taronyu an. Atai schaute verwirrt seinen Vater an und wartete bis er fort führte „Naria... sie hat's nicht geschafft" sprach er verletzt und Atáis Augen wurden groß.

(Währenddessen bei Eyrina )

Währenddessen Neytiri hinter Tuk sprang versuchte ich eine gewisse Stimme zu erkennen. Amiryat!

Meine Ohren zuckten hoch und ich suchte nach meiner ältesten Tochter. „MOM" hörte ich sie schreien, doch ich fand sie nicht.

Das Schiff sinkt und sinkt und ich kletterte immer weiter hoch. „AMIRYAT" rief ich nach ihr und suchte jede Ecke ab.

Ich fand sie schließlich an eine Stange gefesselt und sie hielt ihren Kopf hoch um noch zu atmen.

Ich lief sofort zu ihr und schnitt durch das Band.

„Geht es dir gut. Lass dich anschauen" meinte ich panisch und sie nickte mir zu.

„Komm wir müssen hier raus" sprach sie hektisch und nahm meine Hand. Wir kletterten immer weiter hoch bis das Schiff sich komplett drehte und schlussendlich sank.

„Halt dich gut fest Okey" sagte ich zu ihr und sie nickte. Wir waren nun im Wasser und wurden durch die Strömung mit runter gezogen.

Wir schwammen und schwammen doch die Luft wurde knapp.

Ich sah mein Ende auf mich zukommen, doch plötzlich kam ein Licht auf uns zu.

Kiri?

Sis schwamm mit mehreren pinken Quallen auf uns zu und machte das Band.

Mein Körper lockerte sich und das atmen viel mir leichter

Ich danke dir Kiri" meinte ich zu ihr und sie lächelte uns an.

Sie erklärte uns wie wir am besten wieder an die Wasseroberfläche kommen und sie schwamm zurück zum Schiff.

(Zurück bei Taronyu und Atái )

Nach vielen Weinen bemerkte Atai etwas.

„Dad, ist das nicht Spider?" fragte Atái und zeigte auf eine Richtung. Ich schaute hin und fand Spider wie er eine blaue Figur an die Wasseroberfläche brachte.

Quaritch? Das kann nicht sein Ernst sein. Ich dachte er wäre Tod!

Sein Ikran kam angeflogen und Spider sprang zurück ins Wasser. Quaritch flog weg und ich schaute nur fassungslos in die Richtung. Spider hat uns nicht gesehen.... Doch wir ihn!

Meine Kapitel werden immer schlechter....

1086 Wörter

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