Ariadna zieht mit ihren Vater nach Chino Hills, um ihr altes Leben hinter sich zulassen, dazu gehört auch der Basketball. An ihrem ersten Tag gehen sie den alten Freund ihres Vaters besuchen, der kein geringerer als Lavar Ball ist. Was ist wenn dies...
2 Tage waren vergangen nach dem Spiel zwischen Melo und mir.
„Wieder Montag...", seufzte ich. Ich hasse Montage. Warum geht das Wochenende immer so schnell vorbei? Vor allem wenn ich mit Melo bin.
Auf dem Weg zum Unterricht ging ich zu meinem Spind, um mir meine Bücher für den Chemie-Unterricht zu holen.
„Wow, wer ist denn da? Die berühmte Ary!", rief Melo durch den ganzen Schulflur und begrüßte auf dem Weg zu mir noch ein paar mir unbekannte Leute.
„Berühmt? Du meinst wohl eher Gewinnerin?", kreuzte ich die Arme und runzelte die Stirn. Ich wollte ihn noch mehrere Tage damit aufziehen. Immerhin hat er danach seine Aussage zurückgezogen, dass ich keine Chance gegen ihn hätte.
Ich will gar nicht wissen, wie die Leute ihn im Internet aufziehen. Unser gesamtes Spiel würde, seines Bedauerns von Lonzo's Fans verfolgt.
„Wie? Du hast davon gar nichts mitbekommen? Geh mal auf dein Handy! Alter, du musst doch mal deine Social Media Accounts abchecken. Sind wir in der Steinzeit?", ich lächelte ihm ironisch zu, tat aber trotzdem, was er sagte.
Ich ging auf meinen Instagram-Account. „Alter...", war das einzige, was ich herausbringen konnte. Ich hatte verdammt nochmal 150.000 neue Follower. „Wie...", „Lonzo's Livestream und dein Sieg gegen mich haben dich über Nacht berühmt gemacht", sagte Melo.
Ich schüttelte mit dem Kopf und lud mein Instagram nochmal neu, um sicher zu gehen. Nichts änderte sich aber.
„Komm schon. Freu dich. Du bist berühmt", sagte Melo. Einfach gesagt für ihn. Er ist mit Ruhm und Aufmerksamkeit aufgewachsen. Ich kannte so etwas nicht und wollte das auch nicht. Was ist, wenn meine alten Mitschüler das sehen? „Fuck!", flüsterte ich und fuhr mir durch die Haare.
„Alles okay?", Melos Stimmlage änderte sich schlagartig. Er merkte, dass etwas nicht stimmte. „Sag es mir. Wir sind Freunde. Komm schon Ary." Ich atmete tief durch.
„Meine Mitschüler auf meiner anderen Schule haben mir die Schuld an den Attentaten gegeben. Sie sagten, dass ich selbst schuld habe, dass meine Mutter und Bruder gestorben sind. Der Täter soll 'angeblich' meinetwegen dagewesen sein." Mein Herz pochte. Hätte ich bloß dieses 1-gegen-1 nicht gemacht.
„Ich verstehe aber nicht, warum er deinetwegen dagewesene sein sollte?"
„Ich war zu berühmt. So berühmt, dass es Leute gab, die meiner Karriere schaden wollten." Melos Gesicht verzog sich bei meiner Erklärung. „Das haben die gesagt?", ich nickte stumm. „Das ergibt doch gar keinen Sinn. Was sollte die süße kleine Ary denn damit zu tun haben?", er grinste aufmunternd. „Du Spinner."
Melo wollte mir meine Verletzlichkeit nehmen und nahm mich in eine warme, feste Umarmung. „Ich bin hier. Keiner wird dir solche derartigen Dinge an den Kopf werfen", flüsterte er mir ins Ohr und drückte mich fester an sich.
Ich merkte, wie mir eine kleine Träne übers Gesicht rollte. Melo ist immer da, wenn man ihn braucht. Hätte ich ihn nicht, ginge es mir immer noch genauso beschissen.
„Und hey, an meine 2 Millionen kommst du sowieso nicht ran. Mit deinen paar hunderttausend Followern bist du eine Ameise gegen mich", versuchte er mich aufzumuntern.
Ich löste mich von ihm und schlug ihn auf den Oberarm. „Du bist dumm." Er lachte spielerisch.
„Dumm genug, um dich wieder zum Lächeln zu bringen. Und noch dümmer, um dich am Freitag zum Essen einzuladen", ich schüttelte den Kopf. „Das war deine Bestrafung. Tue nicht so, als ob es freiwillig wäre."
„Es ist freiwillig. Ganz ehrlich", hob er die Hände, unschuldig vor seine Brust.
Hoppla! Dieses Bild entspricht nicht unseren inhaltlichen Richtlinien. Um mit dem Veröffentlichen fortfahren zu können, entferne es bitte oder lade ein anderes Bild hoch.