Wenn ich das beenden muss, werde ich alles beenden ⚠️TW⚠️

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POV:Ju
"Ich wünschte du würdest hier ganz nackt liegen, ohne Verbände", sagte ich. Ich bereute sofort meine Worte, sie klangen irgendwie verwerflich. "Sei froh, dass ich überhaupt neben dir liege, bald ist endlich alles vorbei.", sagte Rezo. Ich hasste es, wenn Rezo sowas sagte, es machte mich traurig, denn er meinte es ernst. "Wir reden morgen, dass weißt du?", fragte ich. Bevor ich mit Rezos Eltern über einen Klinikaufenthalt reden wollte, wollte ich mit Rezo reden. Ich wusste, dass er nicht dafür sein wird, aber es sollte trotzdem eine Vorwarnung sein. "Du erreichst damit sowieso nichts. Ich bleibe bei meiner Meinung.", sagte Rezo. "Ich werde damit etwas erreichen, denn ich werde dich nicht versuchen umzustimmen, es geht um etwas anderes.", sagte ich. "Was ist, wenn wir morgen nicht reden können, weil ich schon alles beendet habe?", fragte Rezo. Ich nahm Rezo in den Arm und drückte ihn fest an mich. "Ich werde dich nicht loslassen.", flüsterte ich. "Okay, ich gebe dir eine Chance, es interessiert mich wirklich, was du zu sagen hast.", sagte Rezo. "Danke.", flüsterte ich, während ich ihm einen Kuss gab. "Gerne, ich mache alles für dich.", sagte Rezo. "Lüg nicht, wirst du am Leben bleiben für mich?", sagte ich. Ich wusste, er würde es nicht. "Nein.", sagte Rezo ehrlich. Ich sagte nichts dazu und versuchte einzuschlafen. Obwohl ich traurig war, schlief ich in Rezos Nähe schnell ein. Ich wachte auf, weil jemand durch meine Haare strich. Als ich meine Augen öffnete, sah ich in Rezos wunderschönen Blauen Augen. Wir beide lächelten uns an. "Reden wir gleich?", fragte Rezo. "Joa, also es wäre besser, wenn wir uns davor noch etwas anziehen.", sagte ich. "Stimmt, hab ich vergessen.", sagte Rezo lachend. Ich wunderte mich, wie man sowas vergessen konnte, denn ich musste die ganze Zeit, auf Rezos Schwanz schauen. Dennoch musste ich auch lachen. Wir beide gingen an Rezos Schrank und zogen uns seine Klamotten an. "Wir können jetzt reden, also wenn du willst.", sagte ich zu Rezo. "Ja klar.", sagte er. Er ging zu mir rüber und zog mich in eine feste Umarmung. Umarmungen waren mit den richtigen Personen so schön und Rezo war der Mensch, mit dem alles richtig war. Ich liebe Rezo. "Ich liebe dich.", sprach ich meine Gedanken aus. "Ich liebe dich auch.", flüsterte Rezo. Wir waren immer noch in unserer langen Umarmung. Irgendwann ließen wir beide los, wir wollten schließlich reden. "Sei bitte nicht wütend, bei dem, was ich dir sagen werde.", sagte ich.

POV:Rezo
"Sei bitte nicht wütend, bei dem, was ich dir sagen werde.", sagte Ju. Wollte er wegen meiner psychischen Lage Schluss machen? Wollte mir sagen, dass er böse auf mich ist? "Egal ob du jetzt Schluss machen wirst oder was auch immer du jetzt machen wirst, ich werde nicht wütend sein. Du verdienst sowieso jemanden besseren, du verdienst das Beste.", sagte ich. "Ich habe das Beste, du bist das Beste.", sagte Ju liebevoll. Ich lächelte, er ist so süß. "Dann bin ich mal gespannt, wenn du nicht Schluss machen willst.", sagte ich. "Warum sollte ich denn Schluss machen, wenn ich grade gesagt habe, dass ich dich liebe?", fragte Ju. "Alles hat ein letztes Mal.", sagte ich. "Ja klar, aber es geht nicht darum, sollen wir auf den Balkon gehen? Dann können wir darüber reden?", fragte Ju. Ich nickte und zog Ju am Handgelenk auf meinen Balkon. "Also, was gibt es so wichtiges. Bitte versuche mich nicht davon zu überzeugen, mir Hilfe zu holen.", sagte ich. Ich hasste es, dass Ju immer über das selbe Thema diskutieren wollte. Ich wollte einfach keine Hilfe und er wollte es nie wahr haben. "Also ich will dich jetzt nicht überzeugen, es ist schlimmer. Ich werde dich zwingen, dir Hilfe zu holen.", sagte Ju. Was meinte er mit zwingen? Wollte er mich erpressen? Wollte er mich in die Klinik stecken? "Was meinst du genau und du kannst mich nicht zwingen, du bist nicht meine Mutter.", sagte ich. Er hat keine Macht darüber, was ich mache, denn ich bin immer noch eine eigenständige Person. "Was ist, wenn ich mit deiner Mutter darüber rede und sie dich zwingt. Rezo, wach auf, du wirst es nicht mehr lange schaffen, wenn du so lebst, wie du jetzt lebst.", sagte er. "Ist doch gut. Ich will nicht mehr leben, versteh es einfach. Was willst du überhaupt damit erreichen?", fragte ich. "Ich will doch nur, dass es dir besser geht. Ich will, dass du sicher bist. Ich will, dass du leben willst und ich will, dass du dich nicht mehr selbst verletzt.", sagte Ju. "Du verlangst viel zu viel von mir, außerdem hast du gesagt, dass du mich heute nicht davon überzeugen willst.", sagte ich. Er wollte mich immer überzeugen, egal was war. "Du hast recht. Ich will dich heute nicht überzeugen, ich werde mit deinen Eltern darüber reden, ob es besser wäre, wenn du in eine Klinik kommst.", sagte Ju. Meine Eltern wussten nicht viel, Ju wusste am meisten. Er will alles, was ich ihm anvertraut hatte weiter erzählen. "Finde ich echt nett, dass man dir so viel vertrauen kann, dass du alles weiter erzählst. Danke.", sagte ich ironisch. Ich war echt wütend. "Rezo, ich sage es nur deinen Eltern, außerdem ist es nur zu deiner Sicherheit. Ich wollte dich nur vorwarnen.", sagte Ju ruhig. "Danke, dass du immer für mich da bist.", sagte ich, während ich Ju einen Kuss auf die Stirn gab. Ju schaute mich verwirrt an. "Wenn ich das beenden muss, werde ich alles beenden.", mit diesen Worten kletterte ich über das Geländer.

MEGA SORRY FÜR DEN CLIFFHANGER! Ob er es schaffen wird, weiß nichtmal ich. Ich habe 3 andere Storys geschrieben und in 2 ist am Ende jemand gestorben und die andere hab ich eigentlich abgebrochen, also ein schnelles Ende gemacht. Ihr habt es in der Hand, wie diese Story endet. Soll ich nach meinem Script schreiben oder das andere Ende machen? Niemand (außer ich) weiß, was in meinem Script steht. Also, selber schuld, wenn ihr etwas Falsches sagt HEHEHE. Wenn hier niemand kommentiert, dann frage ich einfach irgendjemanden. Bis morgen<3.

If I stop, you need to stop too || Juzo Adventskalender Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt