27. Chapter

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Es ertönt ein piepen, aber niemand geht dran.
Ich versuch es immer wieder.
Nichts.

,,Mist." fluche ich rum und stecke energisch mein Handy wieder ein.

Der Kühle Wind zieht an mir vorbei und lässt meine Haare wild durcheinander wirbeln.
Ich ziehe meinen Mantel fester um meinen mit gänzehaut bescherten Körper und gehe zügig mit großen Schritten weiter.

Langsam erspühre ich wie eine tiefe Müdigkeit meinen Körper einnimmt und meine Augen schwerer werden.

Als ich einen Park aufstöbere gehe ich hinein und setzte mich auf die erst auffindbare Bank, die mir in die Quere kommt.
Und ohne dass ich es merke, sackt mein Körper erschöpft in sich und meine Augenlieder schließen sich, bis ich in einen tiefen Schlaf Falle.

Als plötzlich mein Handy anfängt zu klingeln reiße ich erschaudernd meine Augen rapide auf und nehme den Anruf von Aiden entgegen.

,,Allison? Was ist los." Höre ich Aiden mit müder Stimme am anderen Ende der Leitung.

,,Aiden." Erleichterung packt mich und ich lasse die Luft aus meinen Lungen entweichen.

,,Nimm Clarisse und hau ab von da. Bitte. Dad ist nicht der für den wir ihn halten."

,,Allison was..." antwortet er hektisch, jedoch gebe ich ihm micht mal die Chance zu antworten und falle ihm ins Wort.

,,Bitte..." flehen ich.
,,Vertraust du mir?", frage ich nach einer geringen Zeit.

,,Ja. Das tuhe ich aber..."

Erneut unterbreche ich ihn.

,,Gut. Dann tuh was ich sage."

,,Okay." antwortet er zögernd.

,,Ich schicke dir meinen Standort und du schleichst dich leise mit Clarisse aus dem Haus. Nimm nur die notwendigsten Sachen mit und Geld."

Stille.

,,Aiden?"

,,okay. Ich frag einfach nicht."

,,Bis gleich." Er erwidert es und wir legen auf.

Meinen Standort teile ich noch mit ihm, ehe ich mich im nächsten Moment auf die kühle Bank lege und beschließe meine Sorgen einwenig weg zuschlafen.

Alejandro's Pov:

Sie bringt echt nur Probleme mit sich.

Ich wollte einfach nur gemütlich weiter schlafen, aber nein sie musste ja unbedingt abhauen und jetzt muss ich wie ein irrer durch die Nacht fahren und sie suchen.

Genervt stehe ich an der Ampel und tippe ungeduldig auf das Lenkrad, während ich darauf warte bis die Ampel auf grün springt.

An einem Park mache ich halt und steige aus.
Es ist ziemlich kalt heute, was heißt dass ich Allison so schnell wie möglich finden muss, bevor sie in der Kälte erfriert.

Ich gehe den steinigen Weg entlang und durchbohre mit suchenden Blicken die Gegend.
Der Park wird nur von einpaar Laternen beleuchtet, was mir die Sicht erleichtert.

Als mir eine Bank entgegen springt, worauf ich einen Dunkeln Schatten erkennne, gehe ich zielstrebig darauf zu.
Und tatsächlich ein kleiner, zusammengesackter Körper liegt darauf und schlummert tief und fest.

,,Ach Allison. Mit dir wird es auch nie langweilig." Murmel ich und streiche eine, ihr ins Gesicht gefallen Haarsträhne hinters Ohr.

Sie ist so kalt und zittert am ganzen Leibe. Als ich das merke, ziehe ich meine Jacke aus und wickle sie warm darin ein, bevor ich Allison auf meine Arme hebe und sie zum Auto trage.

Sie sieht so lieblich aus, wie sie da schläft und ihren kopf an meine Brust lehnt. Dieser Anblick lässt mich lächeln und mein Herz wird umhüllt von einer angenehmen Wärme, die jedoch schnell vergeht als ich Allison auf dem Sitz ablege.

Ich schließe die Tür und mache mich anschließend auf den Weg zurück.

Allison's Pov:

Ich werde von einem plötzlichem rütteln wach und öffne mit Mühe meine schweren Augen.
Müde schaue ich mich um. Es dauert Sekunden bis ich mein Umfeld richtig wahrnehme.
Ich befinde mich in einem Auto.
Einem Auto?

Plötzlich trifft mich alles wie ein Blitz. Ich bin auf der Parkbank eingeschlafen.

Wurde ich entführt?

Von Panik beherrscht schrecke ich Luft schnappend auf ,bis ich neben mir eine Gestalt wahrnehme, wobei es sich um keinen anderen als Alejandro handelt.

Aber was macht er hier?
Was mach ich hier?
Wie hat er mich gefunden?

,,Du bist wach." ,stellt er kühl fest ohne mir einen Blicke zu würdigen.

,,Wohin fahren wir?",frage ich ohne auf seine Feststellung einzugehen.

Aiden. Clarisse.
Ich muss wieder zurück.

,,Alejandro bring mich zurück." Befehle ich ihm hektisch und ernst.

Keine Antwort. Er bleibt regungslos.

,,Alejandro." Ich werde ernster.

Er macht keine anstallt mir zu antworten.

,,Ich will zurück, lass mich raus. Ich muss zu ihnen."
Ich werde immer unruhiger als er keine Antwort von sich gibt und eine Welle von Wut staut sich in mir an.

Ich drehe mich um und drücke die Tür runter. Sie ist abgeschlossen.
Aber selbst wenn sie offen wäre, ich könnte doch nicht einfach aus dem Auto springen?

Ich fange an zu fluchen und haue ärgerlich auf den Airbag, während ich immer wieder auf dem Boden stampfe.

Ich bin den Tränen nahe, während ich Alejandro mit gebrochener Stimme alle möglichen beleidigenden Wörtern gegen den Kopf werfe.

Er beachtet mich nicht.

Wütend wird meine Atmung immer schneller. Ich beuge mich vor und ziehe unerwartet das Lenkrad zurseite.

,,Mierda, ¿cuál es el punto?!" Flucht Alejandro laut rum, während er versucht das Lenkrad wieder richtig zu drehen, sodass wir auf dem Weg bleiben.

Ich werde zurück geschleudert in meinen Sitz. Alejandro versucht irgendwie das Auto auf der Straße zu behalten. Als es wieder einigermaßen normal fährt, hält er an den Straßenrand an.

Er atmet tief durch und schaut mich endlich, wenn auch mit einem bösartigen Blick an.

,,Scheiße. Was stimmt nicht mit dir!" ,schreit er mich an.

Ich hab ihn noch nie zuvor laut werden hören, was mich zurück Schrecken lässt, aber ich werde mich nich von ihm einschüchtern lassen. Nein, ganz sicher nicht.

,,Du hast mich ignoriert. Also musste ich deine Aufmerksamkeit irgendwie bekommen."

Mit zusammengezogen Augenbrauen starrt er mich verstört an.

,,Und das so? Wir hätten einen Unfall bauen können, ist dir das klar?"

Ja, das ist mir klar, aber selbst das ist mir mittlerweile egal.

Alejandro lässt sich in seinen Sitz fallen und schüttelt abwesend seinen Kopf.

,,Du bist verrückt." Schnauft er.

Erstaunt von seinen Worten schaue ich ihn an.

,,Ich bin verrückt?" ,wiederhole ich ungläubig seine Worte.

,,Ja, das bist du. Mehr als das." murmelt Alejandro mit tiefer Stimme.

,,Die einzigen die hier Verrückte sind seid ihr alle! Mein eigener "Vater" hat Folter Werkzeuge und Waffen in seinem Keller versteckt und dann sagts du ich sei verrückt? Ist das dein Ernst?"

Alejandro antwortet wieder nicht und starrt geradeaus.
Er scheint nicht überrascht von der Information zu sein.

Wusste er davon? Steckt er mit Vater, vielleicht unter der selben Decke?

Broken hearts beginn to love Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt