9. Chapter

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Eine neue Woche mit Uni hat begonnen. Es ist mittlerweile schon Donnerstag aber der vierte im November ,dass heißt Thanksgiving. Wir feiern es einfach mit der Familie meiner Mutter.

Die restliche Woche verlief bis jetzt ungewöhnlich gut ,ohne irgendeinen Mann der uns beobachtet, verfolgt oder drohbriefe schreibt. Von der Party hab ich mich auch wieder erholt.

Klar ,es ist nicht vergessen und das werde ich auch nie.
Aber ich will einfach nicht mehr darunter nachdenken. Was passiert ist ,ost passiert ich kann es nicht ändern.

Ich gehe nach unten in die Küche um zuschauen ob ich meiner Mom helfen kann.

Sie ist gerade dabei die Cranberrysoße vorzubereiten. Im Ofen steht schon der Truthan.

,,Kann ich dir bei irgendwas helfen?"  ,frage ich sie.

,,Du könntest schon die Kartoffeln schälen."

Also bewege ich mich zum Schrank ,hohle den Sack mit Kartoffeln raus und fange auch schon an die vielen Mengen an Kartoffeln zu schälen.

Das wird lange dauern.
Mom hat Aiden und Clarisse aufgefordert ein paar Getränke ein zukaufen.

Ein klingeln ertönt von unsere Haustür. Das ist bestimmt meine Grandma ,sie ist immer zu überpünktlich. Ich lege die Kartoffel aus meiner Hand und gehe zu Tür. Wie vermutet steht sie vor der Tür.
,,Ohh Alison ,du bist so groß geworden. Wie lange haben wir uns den nicht mehr gesehen?" Ich lächle ,während sie mich in eine Umarmung zieht und mich mit Küssen überhäuft. Grandma's halt.
,,bestimmt schon ein Monat her. Wie geht es dir so?" ,, an manchen Tagen so an anderen so."

Ich führe Grandma in die Küche wo sie meine Mum auch erstmal dolle begrüßt.
Zusammen schälen wir die Kartoffeln und bereiten sie anschließend zu. Danach Decke ich noch den Tisch ,bevor die anderen Gäste kommen.

Meine Tante ,Onkel und zwei Cousinen sind gerade auch dazu gekommen. Aiden und ich sind noch in der Küche und wollen gerade das Essen nehmen um es auf den Tisch zu stellen als ein lautes Knallen ertönt. Ich zucke vor schreck stark zusammen ,sodass die Schüssel mit Kartoffeln auf den harten Boden knallt. Die Schale zerspringt in Tausende von Scherben und  dazwischen liegen zermatschte Kartoffeln.

Es herrscht ein weiterer knall dann ein schrei und noch einer und noch einer. Bei jedem knall zucke ich zusammen und kneife meine Augen fest zu. Aber wieso kann ich mich nicht bewegen? Ich will mich bewegen ,hingehen und sehen was los ist aber es geht nicht ,mein ganzer Körper steht in einer Schock starre. Das kann doch nicht sein. Ich habe riesen angst ,angst davor was ich sehen werde wenn ich diesen Raum verlassen werde ,denn diese knalle hören sich an wie Schüsse.

Eine aufgewühlte Clarisse kommt auf uns zugerannt ,ihre Augen sind mit so viel Angst erfüllt wie ich es noch nie bei jemanden gesehen habe. Dicke Tränen strömen ihre Wangen herunter und ihr ganzer Körper bebt vom zittern und schluchzen.
An ihren Klamotten sind kleine rote Flecken zusehen. Meine Befürchtung ist also war. Ich zittere vor Angst und meine Augen füllen sich ebenfalls mit Tränen. Aber wir müssen hier weg. Ich höre Schritte. Sie werden immer lauter.
Aiden hatt wahrscheinlich auch schon realisiert was los ist ,denn er packt mich und Clarisse am Arm und zieht uns mit sich auf die Dachterasse und schließt die Tür.

Seinen zitternden Zeigefinger legt er auf seine Lippen um uns an zu deuten ,dass wir leise sein sollen. Ich nicke während mir dicke Tränen auf meinen Pullover Tropfen.

Ich traue mich einen Blick durch die glasende Tür zu werfen von hinten sieht man das Wohnzimmer.
Und was ich da sehe werde ich wahrscheinlich nie wieder vergessen. Meine Brust zieht sich stark zusammen ,sodas es schon schmerzhaft wird. Ich will Schreien um mich herum schlagen. Aber ich kann nicht. Ich stehe nur Still da und sehe auf den leblosen Körper meiner Mutter und daneben meine Grandma. Überall auf den Boden fließt blut. Mir wird auf Anhieb schlecht und es fühlt sich an als müsste ich mich gleich übergeben. Es ist als würde mir die Luft zum atmen weck genommen werden. Ich range nach Luft aber meine Lungen bekommen keine. Durch das viele leise schluchzen versuche ich nach Luft zu schnappen ,doch es gelingt mir kaum. Ich presse meine Hand so fest ich nur kann auf meinem Mund um einen schrei oder mein schluchzen zu verhindern. Mir strömen Tränen wie ein Wasserfall aus meinen Augen.
Ich wusste garnicht das ich überhaupt so viele Tränen besitze. Wie kann ein Mensch nur so grausam sein. Wir haben doch nichts getan? Wie kann man Spaß bei sowas haben?

Ich bemerke einen Schatten und mein Kopf schellt schnell zurseite. Als ich Aidens Blick sehe weiß ich das er dasselbe gesehen hat wie ich. Das erste mal nach langer Zeit sehe ich bei ihm Tränen und wenn er weint ,dann ist es wirklich schlimm. Er sieht so gebrochen aus genauso wie clarisse. Sie ist doch so Jung. Sie muss doch noch ihre Kindheit genießen. Was wird jetzt aus uns?

Clarisse umarme ich stark während ich ihren beenden Körper unter meinen Armen sprühre.
Ich höre ein Geräusch und mein sowieso schon schnell schlagendes Herz fühlt sich an als würde es mir gleich direkt aus der Brust springen. Mein Herzschlag ist so laut und stark ,dass ich schon Angst habe ,dass es uns verrät.

Aiden guckt sich hektisch um ,dann trifft sein Blick auf das Fenster. Ja genau das Fenster ,es führt direkt in den Flur. Ich nicke ihm Ängstlich zu.
Aiden macht eine Handbewegung
,dass wir kommen sollen. Mit Clarisse im Arm folge ich ihm mit unsicheren Schritten. Jeder Schritt ist anstrengend und ich hab Angst gleich zusammen zuklappen ,weil ich so zittere. Aiden öffnet langsam und leise das Fenster. Der Flur ist rein, keiner ist zusehen. Er steigt zuerst in den Flur. Danach helfe ich Clarisse durch das Fenster. Es ist sehr eng aber wir passen gerade mal so dadurch. Mit zitternden Händen halte ich mich am Rahmen fest ,bevor ich meine Beine rüberschwinge. Ein knall ertönt. Ich reiße meine Augen vor schreck auf. Die Terrassen Tür wurde Aufgeschossen. Man hört noch wie die vielen Scherben zu Boden knallen. Ein Glück ,dass wir es noch rechtzeitig raus geschafft haben.

Endlich mal etwas spannenderes ich hoffe es hat euch gefreut. (:

Broken hearts beginn to love Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt